Romantisch. Klassisch. Sexy.

Der Klassiker von Andrea Downey-Lauenburg

Als E-Book und Taschenbuch auf Amazon.de

Wonach ich mich am meisten beim nächsten Landgang sehne: An einer richtigen Bar zu sitzen und gemütlich ein Fläschchen Tequila zu trinken. Und mit einer fremden Tussi herumzuknutschen bis eine von uns anfängt zu kotzen. 

Frauen in Jeans

Sie sind mein großer Faible: Jeans. Besser gesagt: Frauen in Jeans. Sie machen mich fertig: Heiße Weiber in diesen 70er-/80er-Jahre-Hosen, weit geschnittener blauer Stoff mit einem Arsch zum Reinbeißen. Sie beeinflussen meinen Alltag, jedenfalls den beim Arbeiten. Und so habe ich – tatsächlich in Absprache mit meiner Chefin – die neue Uniform unserer Stewardessen eingeführt. (Ich weiß: Mittlerweile heißt das geschlechtsneutral „flight attendants“ oder „cabin crew“, doch das geht mir am Arsch vorbei. Man muss nicht jeden Scheiß mitmachen. Und ein politisch nicht korrekter Ausdruck mehr oder weniger, hilft meiner Reputation auch nicht. Merke: Nicht die politische Korrektheit zählt, sondern Leistung und Können, ihr Arschlöcher!)

Auf unseren Dash 8 kümmern sich in der Regel vier Stewardessen um die Passagiere, also die doppelte Anzahl als üblich. In der Regel besteht die cabin crew natürlich aus Männlein und Weiblein, doch jeder weiß, dass ich in meinem Flieger nur Frauen hinter mir akzeptiere. Natürlich gibt es keine Dienstanweisung oder Ähnliches, doch ich habe es seinerzeit geschafft, die männliche Stewardessen-Variante in ganz wenigen Flügen hinauszuekeln. Heute macht jeder Steward einen großen Bogen um mich. Die Disposition hat es aufgeben für meine Flüge Schwanzträger einzuteilen.

Frauen in heißen Jeans: Einfach das Oberteil wegdenken!

Männer akzeptiere ich nur in meinem Cockpit. Sexistisch? Aber sowas von! Nein, ernsthaft jetzt: Dass ich Typen neben mir akzeptiere hat zwei Gründe: Zum einen quatschen Männer nicht so viel und zum anderen fliegt für uns zurzeit keine Frau. Was wiederum nicht an mir liegt, sondern daran, dass es erstens zu wenig Pilotinnen gibt und ich zweitens angeblich höhere Ansprüche an das weibliche Geschlecht stellen würde.

Was ist falsch daran, von Frauen mehr zu erwarten? Männliche Nullnummern kann ich ertragen, weil das dem statistischen Durchschnitt entspricht; Weiber die nichts taugen, beleidigen mein Selbstverständnis. Dazu kommen meine Erfahrungen aus kritischeren Situationen, in denen die meisten meiner stehend pinkelnden Co-Piloten der Meinung waren, mir zu sagen, was ich tun sollte, die Frauen hingegen einfach schweigend ihren Job machten. (Was für den Laien vermutlich für die Frauen spricht, doch so funktioniert das nicht: Vom zweiten Piloten wird erwartet, dass er sich mit eigenen Beobachtungen und Ideen einbringt, auch insistierend. Einen Airliner zu fliegen ist ein Teamjob und nichts für Mauerblümchen. Unter anderem deswegen wurden bislang die meisten Weiber von mir nach Trainingsflügen negativer bewertet als ihre männlichen Kollegen.)

Frau, halt die Beine zusammen!

Aber zurück zu den Jeans. Die Uniformen unserer cabin crew bestehen bei den Mädels neuerdings aus 70er-Jahre-Jeans, schwarzen Arbeitsstiefeln und weißem Hemd mit unserem Logo. Das ist möglichst genauf auf der linken Titte platziert, das Namenschildchen direkt darunter. (Ja, das gilt auch für Männer – minus der Titte.) So kommt es, dass fast jede unserer Frauen einen knackigen Arsch hat und die Passagiere einen netten Anblick. Okay, letzteres ist eine Übertreibung. Nicht, weil wir hauptsächlich sexy Weiber beschäftigen, wir versuchen das zwar, doch gleichzeitig gibt es bei uns keine Altersdiskrimierung. Das ist eines der wenigen Dinge, die ich beim Sojamilch-Komplex akzeptiere: Es gibt keinen – nicht einen einzigen – Grund, Menschen wegen ihres fortgeschrittenen Alters nicht zu beschäftigen. Vielleicht verlieren Arsch und Titten nach und nach gegen die Schwerkraft und wir müssen das Airline-Logo bei den älteren Damen tiefer anbringen, doch ihre Erfahrungs- und Leistungskurve zeigt deutlich nach oben. Das gleicht sich aus.

Apropos Kurve: Die Zufriedenheit unserer Passagiere hat sich, seit den neuen sexy Uniformen, weiter gesteigert – was zeigt, dass ich Recht hatte.

Aber jetzt zum eigentlichen Thema dieses Eintrags: Es ist bei uns üblich, dass der Captain – das wäre in der Regel ich – die Passagiere persönlich begrüßt, während sich der Copilot sich um die meisten Preflight-Prozeduren kümmert. Auf unseren Q400 ist das kein Hexenwerk, weil wir nicht mehr als 70 Fluggäste transportieren.

Echt jetzt?

Mein Problem: Frauen in Jeans machen mich fertig, sexuell gesprochen. Es sind weniger die Weiber der Filmcrews – zwar tragen auch die meisten von ihnen Jeans, doch die Studios legen bei den Weibern hinter den Kulissen leider gar keinen Wert auf die Optik, sondern beurteilen nur die Leistung (ja, das gibt’s). Von daher ist selten eine Tussi dabei, die meinen Flüssigkeitshaushalt beeinflusst.

Leider sind meistens auch Schauspielerinnen an Bord. Nicht unbedingt die Megafrauen aus der ersten Liga der Branche – die fliegen mit unseren kleinen Privatjets – aber die meisten der kommenden Film- und Serienstars sind genauso atemberaubend sexy. Jedenfalls wenn sie privat unterwegs sind. Denn dann sind bei ihnen Jeans angesagt. Bei solchen Weibern wird mein Hals trocken, weil alles Flüssige nach unten stürzt. Das ist auch der Grund, warum ich neuerdings meinen FO die Begrüßung machen lasse. Männer haben solche Probleme nicht. Wenn die mit einem Ständer in der Hose die Leute begrüßen müssen, ist das nicht weiter schlimm. Sie können immer noch ein Tablet oder Ähnliches davorhalten. Ich jedoch muss den ganzen Flug in der Soße sitzen oder von vorneherein eine fette Slipeinlage tragen, was ich nicht leiden kann.

Na ja, im Moment habe ich diese Probleme nicht, sondern sitze seit zwei Wochen bei herrlichen Minustemparaturen vor dem Ofen und editiere mein neues Buch. Zwischendurch geht’s mit meinem Motorrad zum Flughafen, wo ich im Hangar oder im Büro mit alten Bekannten Kerosin rede. Am Freitag werde ich wohl meine kleine alte 200er Kawasaki Moto-Cross-Maschine in Daddys Garage ausgraben, denn ab dann soll es schneien. Da ist dann etwas Leichteres als die 800er angesagt, ich will ja nicht auf meinen Titten durch die Gegend rutschen. Ich hoffe, mein Dämon und ich bekommen das kleine Biest zum Laufen.

Wie lange ich hier in Norwegen bleibe, ist unklar und es kommt drauf an, wieviel Arbeit uns an Weihnachten erwartet. Alles kommt drauf an, inwieweit die Studios ihre eigenen Kulissen für die bunte Weihnachtswelt für die 22er und 23er Filme benutzen, oder ihre Szenen doch lieber in Amerikas Städten drehen. Unsere 737 sind jedenfalls für Drehs in Europa ausgebucht.

So viel also zur aktuellen Lage. Und hier noch ein Tipp zur Vorbereitung auf mein neues Buch. Wer mehr politisch nicht Korrektes lesen möchte: J. – Forever. Als E-Book oder Taschenbuch.

Nacktfotos

Dass die Sache nicht mehr aufzuhalten war… Nun, das war irgendwann eindeutig. Die Frage war nur, wie ich es schaffe, nicht als das gerupfte Huhn aus der Angelegenheit herauszukommen.

Die Airlineindustrie ist nicht nur im Wiederaufschwung, sondern vor allem auch im Umbruch. Und wer den verschlief, der endete – na ja, wie unsere alte Fluggesellschaft. Also pleite. Und das würde bedeuten, dass ich alles Geld verlieren würde, das ich hineingesteckt hatte. (Sagte ich eigentlich schon, dass ich meine Schwester hasse?)

Das Konzept, das Anik und Miranda mir auf den Tisch gelegt hatten, war schlüssig. Es hatte nur einen kleinen Schönheitsfehler: Was die Banken nicht wussten, war, dass es zu großen Teilen auf Mirandas Managerfähigkeiten und unserer Kenntnis – und meinen Kontakten – zur Filmbranche beruhte. Was passierte, wenn ich keine Lust mehr hatte, mich von Stars ficken zu lassen, oder – wahrscheinlicher – andere, größere Firmen bemerkten, wie gut diese kleine Ratte Miranda war und sie abwarben?

Ich soll einen Vertrag mit ihr machen, sagt ihr? Moment, geht gleich weiter; ich muss schnell in den Keller und mich totlachen.

Das Einzige, was solche Leute davon abhält, einem ein Messer in den Rücken zu rammen, ist ihnen zuvorzukommen und sie umzubringen – was aber in diesem Fall wenig zweckdienlich wäre, weil sie ja arbeiten soll. Leichen schuften nicht.

Gottseidank ist mir eingefallen, dass Erpressung zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen gehört:

„NACKTFOTOS? DU WILLST NACKTFOTOS VON MIR MACHEN?“

Erpressung ist auch eine Lösung

Starfuck

Eigentlich ist es ja wenig verantwortlich, Sex mit Miriam zu haben. Einer Sängerin, die für ihr exzessives Sexleben bekannt ist und es nicht (mehr) für angebracht hält, sich auf einen festen Partner zu beschränken.

Andererseits ist da mein schier unüberwindlicher Drang nach Berühmtheiten. (Ich möchte wirklich gerne wissen, welches Arschloch in meinem Stammbaum für die Vererbung dieser Sucht verantwortlich ist.)

Miriam ist dabei nahezu die Krönung – zumindest musiktechnisch gesehen. Sie gehört zu den ganz wenigen, mit denen ich durchbrennen würde. Ausserdem ist sie eine sexuelle Freibeuterin und der schiere Wahnsinn in Experimentierfreudigkeit. Sie treibt es mit so unglaublicher Hemmungslosigkeit – und nicht existentem Schamgefühl – dass ich mir manchmal dagegen wie eine katholische Jungfrau  vorkomme.

Andererseits verlangen Gabby und ich für jeden neuen Dreier (oder Vierer) einen frischen Coronatest und eine nahezu eidesstattliche Versicherung von ihr, dass, wenn sie sich Schwänze einverleibt, sie es nur mit Kondomen macht.

Ist natürlich auch keine Garantie.

Andererseits schlafen auch Joana und Gabby hin und wieder mit Typen, doch bei ihnen weiß ich, dass der Kreis ihrer Stecher klein bleibt und aus Kollegen besteht, die ohnehin einmal die Woche getestet werden.

Doch auch hier: keine Garantie.

Wie sich das mit den aktuellen Kontaktbeschränkungen – ob empfohlen oder verordnet – vereinbaren lässt?

Wenig bis gar nicht.

Aber was soll ich machen? Wenn ich eine weibliche Berühmtheit sehe, falle ich nach hinten und meine Beine öffnen sich wie gut geschmierte, automatische Garagentore. Bereit zum Einfahrenlassen. Irgendein promiskuitiver Humunkulus drückt sabbernd und grinsend auf eine Fernbedienung.

Immerhin habe ich ihn soweit, dass er sich vorher noch ganz kurz mit dem Vernunftzentrum meines Hirns bespricht. Was nicht allzuviel bringt, doch wenigstens verzögert es den Vorgang um ein paar Sekunden.

Bin ich stolz auf mich?

Nein.

Aber ich verkehre in (und mit) den falschen Kreisen.

Ich will es sicher nicht auf die Hormone schieben – doch ich habe eindeutig zuviele davon.

Und außerdem einen total versauten Humunkulus!

Die Nacht danach

Miranda ist stinksauer.

Ich habe ihr den Flug nach Houston kurzfristig abgesagt, weil Joana hohen Besuch zum BBQ bekommt: Eine ultraheiße Musikerin. (Ja, die Frau kann man wirklich so nennen: Musikerin. Sie ist keine 08/15-Popschlampe.)

Mit Masken und social distancing in unserem Garten. Komische Sache. Aber für die Frau würde ich auch im Ganzkörperkondom erscheinen.

Miranda spricht jetzt nicht mehr mit mir: Sie hat mir ihre Schimpftirade durch ihren Sekretär ausrichten lassen. Cool! Ob ich die Firma mit Absicht ruinieren wolle, usw. Sie vergleicht mich mit Judas und nennt mich eine elitäre, selbstherrliche, egozentrische Schlampe. Sowas muss man sich von seinem Boss anhören!

Sie hat Glück: Für den Besuch morgen, darf sie mich titulieren wie sie will. Und ich fliege trotzdem nicht! Wenn sie überraschenden Besuch vom Papst bekommen würde, bekämen sie auch keine zehn Pferde in die Firma!

Ich werde sowieso nicht mehr bezahlt. Ich soll mich „solidarisch“ zeigen, meint meine Schwester. Ich hingegen finde, dass der Verkauf eines Mietshauses als Finanzspritze für diesen Scheißladen solidarisch genug war.

Das wird wirklich ein geiler Tag. Im wahrsten Sinne des Wortes, schätze ich. Ich habe sicherheitshalber nachgeschaut, dass ich genügend Slipeinlagen im Haus habe. Frau will sich ja nicht die ganze Zeit bei jedem Schritt den Schleimkram an die Oberschenkel schmieren.

Ich weiß schon, zu welchen Bildern und welcher Musik ich morgen Abend masturbieren werde. Dann kommt keine meiner Frauen an meine Möse.

Soviel ist klar: Die Nacht danach wird der Traumfigur unseres Besuchs, meinen Fingern und diversen Dildos gehören!

Dieses tiefgründig-lesbische…

Es ist für mich kaum nachvollziehbar, warum ich so auf Schauspielerinnen stehe.

Muss so ein unterbewusstes Ding sein. Ein Fehler in meiner Matrix. Tatsache jedoch: Allein der Anblick mancher Schauspielerinnen macht mich auf der Stelle nass.

Ich habe das jetzt schon ein paar Mal festgestellt: Sehe ich eine hübsche Frau auf Instagram, denke ich „schick“. Bekomme ich dann mit, dass sie berühmt ist: Bäng! Überschwemmung!

Lerne ich sie dann privat kennen, muss ich idealerweise feststellen, dass sie genauso ein Miststück ist, wie wir Anderen auch. Mindestens.

Bei Normalsterblichen nervt mich diese Bitcherei gewaltig; bei Schauspielerinnen macht sie mich nass!

Schon Scheiße.

Momentan ist es mit dem Privatkennenlernen allerdings nicht so weit her. Wer ist Schuld? Der Virus, klar. Der ist ja heute an allem Schuld. Vor allem daran, dass es keine Partys mehr gibt. Jedenfalls keine geilen.

Kennengelernt habe ich die meisten Hollywoodbitches nämlich auf Partys. Zu denen mich Joana heute gar nicht mehr mitschleppen muss – ich bekomme mittlerweile meine eigenen Einladungen. Offenbar glauben manche Leute inzwischen, dass ich auch jemand wäre. Jemand Bekanntes. Dabei bin ich wirklich nicht mehr als eine Partyschlampe, ehrlich! Ein Edelgroupie sozusagen.

Dabei ist es gar nicht mal so sehr die Sache mit der Berühmtheit. Wenn eine Schauspielerin nicht wenigstens so genial aussieht wie die Aniston, interessiert sie mich nicht. Was man übrigens auch daran sieht, dass Sängerinnen nicht mein Thema sind. Die können zwar was, doch sie bedienen meine Sucht nach oberflächlicher Schönheit nicht. Siehe Pausbäckchen Britney oder Kinderschreck Adele. Es gab jedoch zwei oder drei – das gebe ich gerne zu – bei denen hat es gepasst. Die waren zwar nicht ansatzweise so sexy wie die Johansson aber sie hatten dieses tiefgründig-lesbische… Wobei das dann wieder den Nachteil hat, dass sie oft nicht eingebildet genug sind (eine weitere Grundvoraussetzung um mich mit einem Wort feucht zu machen). Wobei ich betonen muss, dass ich zwischen Arroganz und Dummheit durchaus Unterschiede mache.

Worum ging es jetzt eigentlich? Ach, keine Ahnung. Vermutlich wollte ich mich nur nass schreiben.

Arroganz ist eine Grundvoraussetzung

Tittentrend

Ich weiß nicht, ob es schon jemandem aufgefallen ist, doch unsere Brüste dürfen wieder hängen. Zumindest ab C-Cup.

Was ich sehr befürworte, denn diese Betondinger haben mir noch nie gefallen. Das sieht nämlich eher nach Prellböcken als nach richtigen Titten aus.

Ich finde, richtige Möpse muss man hochheben können. Ich rede nicht vom berühmten Bleistift, den man drunterklemmen kann, sondern davon, dass es nicht aussieht, als hätte jemand zwei Honigmelonenhälften an die Rippen geklebt. Alleine schon deswegen gehen unnötig aufgeblasene Titten mal gar nicht!

Warum ich schicke kleine A- und B-Äpfelchen ignoriere? Eben drum: Äpfelchen. Ich will Titten, bei denen ordentlich etwas zwischen meinen Fingern herausquillt, wenn ich sie in die Hand nehme und darauf herumdrücke.

Kleinere mögen schick sein, doch für mich sexuell irrelevant. (Fans von Kleinobst gibt es ja auch genug.)

Kleine A-Hügelchen hatte ich selbst mal. Ich glaube, ich war schon 20 bis das anfing mehr zu werden. Und vor 10 Jahren hat die Göttin entschieden, dass ich jetzt auch endlich nennenswerte Möpse bekomme – ganz von alleine. Dankeschön! *happy

Jetzt gehöre ich auch endlich zum C/D-Club. Und das ganz ohne Nachhilfe.

Aber um wieder auf den veränderten Tittentrend zu kommen: Man muss sich nur die Abendkleidfotos der Berühmten anzuschauen, dann sieht man sie: die Schlitze von eng anliegenden Titten auf unterernährten Rippen.

Vorhin habe ich mir das mal von zwei berühmten Besucherinnen von Joana zeigen lassen. Ich musste das einfach wissen: Hielten deren Titten das, was sie beim Golden Globe versprachen?

Nach anfänglicher Irritation und nach Vorleistung meinerseits, packten sie ihre Schätze kurz aus. Ich muss sagen: Die waren wirklich irritierend hübsch! Wenn das ein Hollywoodchirurg war – was beide Weiber heftig bestritten – hatte er entweder richtig Sinn für Ästhetik, oder er folgte dem Hängetittentrend par excellance. Ich musste mich echt bremsen, damit ich mich nicht auf sie stürzte und mich an den Nippeln festsaugte. Durfte ja niemand wissen, dass ich lesbisch bin. Ich war ja nur eine deutsche Autorin und gute Freundin von Joana. Was übrigens den Vorteil hat, dass sie an einem Pyjamaabend gerne mal mehr von sich zeigen, ohne dass sie Angst haben müssen, dass sich zwischen meinen Beinen ein Stausee bildet.

Dumm gelaufen, Mädels.

Das zweite J.-Buch
Noch freizügiger: Andreas neuester Roman

Reden ist Silber…

Warum sind Frauen eigentlich so kompliziert?

Miranda: „Darf ich dich küssen?“

Ich: „Hä?“

(Kann es sein, dass manche Weiber kompliziert sind?)

Miranda: „Ich würde dich gerne küssen, aber ohne dass du mir das Leben in der Firma noch schwerer machst. Geht das?“

Ich: „Hä?“

Miranda: „Vergiss es!“

Ich: „Hä?“

Miranda: „Hast du am frühen Morgen schon getrunken?“

Ehrlich, es fällt mir schwer, darauf etwas zu antworten. Also schüttele ich den Kopf. Manche werden sich über meine Reaktion wundern, weil ich doch „sonst so schlagfertig“ bin. Aber manchmal ist nichts zu sagen, die viel effektivere Antwort.

Miranda: „Ach, du meinst, wegen der Sache neulich im Büro? Als ich dich…“

Vielleicht auch, denke ich und schüttele erneut den Kopf.

Miranda: „Das war Notwehr!“

Sie ist offenbar gar nicht so dumm wie sie aussieht. Mir die Finger in die Fotze zu stecken, ist manchmal die einzige Möglichkeit, mich unter Kontrolle zu bekommen. Geil, aber wahr.

Miranda: „Und jetzt willst du wissen, warum ich dich küssen will?“

„Nein“, raffe ich mich dann doch zu einer Antwort auf: „Ich will, dass du es endlich tust!“

Lesbischer Sex

Natürlich gibt es auch den in „J.-Forever“. Wäre ja noch schöner!

Auch wenn das Hauptaugenmerk in meinem neuesten Roman auf ganz andere (sexuelle) Erfahrungen gerichtet ist. Zum lachen, nachdenken und ganz viel weinen.

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Machst du Witze?

Wir sind auseinandergegangen, ohne dass wir Namen oder Adressen ausgetauscht hätten. Ernsthaft!

Natürlich habe ich gedacht, dass ich sie nie wiedersehen würde!

Nachdem ich den Klick des Coladeckels und ihren seltsamen Spruch von wegen „Ich überlege mir, wann ich dir mehr erlaube“ höre, bleibe ich noch einen Moment am Boden liegen. Eine kleine Weile später beruhigt sich mein Unterleib und alles was sonst noch aus den Fugen geraten ist. Ich richte mich auf, lehne mich an die Wand und atme tief durch: „Das war ziemlich fies!“

Chris/Mazikeen zuckt nur mit den Schultern.

„Du hast das ernsthaft mit Absicht gemacht!“ Es ist keine Frage, sondern eine Feststellung.

Sie antwortet immer noch nicht, sondern setzt die Colaflasche an.

„Bekomme ich auch was?“

„Nein.“

Nein? Ernsthaft? „Machst du Witze?“

„Ich bin nicht so der Typ für Witze.“

Das stimmt. Das kann ich aus heutiger Sicht bestätigen.

Genaugenommen ist ihr „Ich muss jetzt weg, du hast sicher auch etwas zu tun?“-Rauswurf noch ziemlich freundlich gewesen. Heute weiß ich das. Damals war ich nach der Witze-Geschichte ziemlich schnell auf den Beinen und bin stinksauer und mit einem „Na dann…“ aus dem Zimmer.

Auf dem Flur halte ich noch einen Moment inne und starre auf die Zimmertür: Das eben ist nicht passiert, oder? So etwas KANN nicht passieren!

Wie kann es jemand wagen? Wie kann sich jemand so verhalten? Wieso…? Ach egal! Ich hasse dieses Weib!

Eigentlich – ziemlich heiß war es schon…

Was ich tun kann und will

Mit Tagebucheinträgen kann man so herrlich schockieren.

Auf die eine oder andere Weise. Ich mache das mit Vorliebe auf die andere Weise. Das schockt mehr, weil es so unerwartet kommt.

Die Leute denken nämlich gerne oberflächlich. Wobei ich mit „die Leute“ natürlich alle Leute meine. Mich vermutlich einbezogen.

Oder nicht?

Ich erwarte hinter jeder Person auch eine andere.

Mindestens eine zweite, völlig unerwartete. Meistens eine sexuelle.

Was übrigens ziemlich geil ist!

Unsere Gedanken sind nämlich frei und das was wir tun bis zu einem gewissen Grad auch.

Deswegen suche ich mir nur Leute, mit denen ich tun kann was ich will. Als sexuelle Person.

Und da gibt es eine ganze Menge, was ich tun kann und will.

Zoe sagt, das würde ich tun um von ihr abzulenken.

Wenn sie auch sonst oft Recht hat, so ist das doch VOLLKOMMENER BLÖDSINN!

Ich tue die Dinge, weil sie mir Freude bringen und ich schreibe sie auf, um mich daran erinnern zu können, wenn ich sie eines Tages vergessen haben sollte.

Und vielleicht interessiert sich der ein oder andere ja auch dafür.

Oder ich schaffe es einfach nur ein paar Leute zu schockieren.

Oder zu erreichen.

Beides okay.

Tammy

Schmuserei

Es war natürlich etwas anders, als ich es mit vorgestellt habe.

Aber ist es das nicht immer?

Genaugenommen ist es das eigentlich immer noch, denn genaugenommen ist es ja erst Viertel vor Zwei. Sagt jedenfalls meine Uhr. Die zweite Zeitzone. Die erste sagt, es war Tablettenzeit. Ich sage, ich geh wieder ins Bett, weck die anderen und lass mich nochmal ficken. Diesmal aber von beiden gleichzeitig bitte! Und zwar richtig!

Sonst muss ich das ja nachholen. Und wer weiß, wann sie wieder beide gleichzeitig in meinem Bett liegen.

Nicht mehr so die Schmuserei wie vorhin. Ist ja sowieso eklig sowas. Ich meine – hallo?! Wir sind doch alle erwachsen und so?


Folgt meinem Blog auf

www.tammysdiary.blog


Dieses Tagebuch beginnt in meinem neuen Roman:

J. – Forever

von Andrea Downey-Lauenburg

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