Blog exklusiv: Die Geschichte von Zoe und mir

Joana ist der Meinung, ich solle Maze die ganze Geschichte von Zoe und mir erzählen.

Wie soll man etwas erzählen, das man nicht erklären kann?

Schade, dass Maze meinen neuen Roman nicht lesen kann, dann würde sich jede Erklärung erübrigen. Wäre sie ein echter Dämon, wäre sie multilingual. Immerhin benimmt sie sich ansonsten wie einer.

Warum, im Übrigen, sollte ich die Zoe-Sache überhaupt ansprechen, wenn sie sich erübrigt hat, weil ich jetzt auf einem Boot lebe?

„Weil Maze das Recht hat, sie zu erfahren“, meinte Joana.

„Wer bist du?“, habe ich gefragt: „Ihre verdammte Anwältin?“

Spielzeuge

Sie wird nachher extra für mich dieses weiße Abendkleid ausziehen. Auf dass ich mein Tablet vollsabbere!

Wenn ich mir überlege, dass ich der einzige Mensch bin, vor dem sie sich jemals elektronisch ausgezogen hat…

Ich muss versuchen, sie dazu zu bringen, dass sie dafür sorgt, dass SJ das für mich macht!

Das nehme ich dann auf und melde mich für zwei Tage krank! Die Frau hat wirklich den megageilsten Body, der mir jemals unter die Zunge gekommen ist.

Nicht, dass Joana zu verachten wäre – oder gar Maze – aber ich spreche hier von SJ, der Frau mit dem Geschenk-Der-Göttin-Körper! Die Frau, die jeden Androiden vor Ehrfurcht stottern lässt!

Nicht, dass ich an SJ interessiert wäre. Was mich interessiert sind ihre Titten und ihr Arsch und die Erinnerung daran, wie dieses supersüsse Gesicht zwischen meinen Beinen aufgetaucht ist!

Mein Traum und mein Leben jedoch ist seit Anbeginn bis in alle Ewigkeit Joana. Ohne sie höre ich auf ich zu sein.

Und Maze ist – Maze. Sie war, ist und wird immer da sein. Sie ist der wütende Teil von mir, den ich verloren habe.

Maze ist mein Rückhalt, der Punkt in meinem Satz.

Maze ist die dämonische Freundin in meinem Bett, Joana ist die Traumfrau daneben. Und SJ und manche anderen: bildschöne Spielzeuge mit Orgasmusgarantie.

Mehr als eine Frau braucht keine Frau? Jaja… Das sagt jede, die nur eine hat!

Blog exklusiv: Königin der Welt

Es sieht ganz danach aus, als liefe alles auf den großen Showdown nach den Oskars hinaus.

Vor allem nach diesem Sonntag jetzt. Joana ist mal wieder Königin der Welt und wird keinen Widerspruch dulden.

Was wiederum Maze dazu bewegen wird, mit allem was sticht und stichelt auf sie loszugehen.

Mir graut schon jetzt davor!

Nervst du mich, nerv‘ ich dich

Das Wetter ist schon fast wieder urlaubskatalog-karibisch. Warm, kaum Wind, kaum Wellen. Relaxing. Wir relaxen uns also die letzten 40 Meilen nach Nassau.

Die einen mit Tee, die anderen mit Rum – wie sich das gehört. Na ja, zugegeben: Rum ist hier eigentlich weniger gefragt, doch es passt gerade so schön ins Bild.

Joana heult mir immer noch was vor, Maze flucht vor sich hin und Ken schüttelt ununterbrochen den Kopf: „Weiber!“

Er hat wohl Recht. Aber wir sind eben so. Man muss uns einfach lieben.

Wenn man übrigens Ken fragt, wie ich ins Bild passe, dann würde er sagen: „Die? Die zickt rum!“

Fair enough.

Aber wie lautet die alte Weisheit noch gleich:

„Zicken lassen sich am besten ficken“

Okay, stammt nicht vom Bauern, sondern von mir, was es aber nicht weniger richtig macht.

Ich gebe zu, wenn sie mir alle auf die Nerven gehen, dann sorge ich dafür, dass ich ihnen noch viel mehr auf die Nerven gehe. Soviel dann zum Thema „urlaubskatalog-karibisch“.

Vorhin habe ich erst einmal erklärt, dass das Abendessen ja wohl das letzte sei, dass Maze nicht so viel trinken soll – SIE hat kein Problem mit Alkohol – dass Ken gefälligst nicht so schmatzen soll und dass Harakiri und Tine beim Ficken durchaus etwas leiser sein könnten.

Mit letzterem habe ich mir natürlich ins eigene Knie geschossen, doch die entsetzten Blicke waren es wert.

Maze hätte mir am liebsten eine gefeuert, kann sie aber nicht, weil das meine Autorität untergraben würde.

Alles in allem also ein typisch langweiliges karibisch-relaxtes Abendessen.

Maze kümmert sich dann gleich noch um die alte Bauernweisheit.

Hart und Co.

Eine der Sachen, die mich an der Anny X am meisten stören ist, dass ich Musik meist nur mit Kopfhörer hören kann. Natürlich habe ich in meiner Kabine auch ein Soundsystem, doch die Akustik ist in der kleinen dreieckigen Kajüte wirklich daneben. Und unterwegs ist Muskhören sowieso nicht drin, dazu müssen wir schon irgendwo festgemacht haben.

Anyway…

Beth Hart. Mein Sex-Allrounder. Seltamerweise kam sie auch zu Beginn und am Ende der Sylvester-Sets gut an. Dabei ist das Jazz-Rock und Blues vom Feinsten.

Ich muss zugeben, dass ich bei ihrer Musik auch schon in einer Garderobe gefickt habe. New Orleans 2012 war das, glaube ich. Damals war ich noch mit Chris – Maze – zusammen. Nur mit ihr, meine ich. Ohne Joana. Ein Restaurant mit Live-Musik war das. Ein schlechtes Jazz-Trio, ich erinnere mich. In den Pausen liefen Hart und Co.

In der Garderobe machten wir unsere eigene Musik. Die Garderobentussi und ich.

Cris wartete am Tisch auf den Nachtisch. Ich hatte ihn in der Garderobe.

Hunger

Wer hat uns denn eigentlich diese ganze Seglerei und diese Fuck-Scheiß-Kollision mit dem idiotischen Tanker eingebrockt? Richtig: Die Wikinger! Na ja, ist ja nun auch nichts mehr dran zu ändern. Ich wollte es nur mal erwähnt haben.

Vermutlich weil uns Joana wieder mit diesem skandinavischen Schiff in den Ohren liegt. Boot, Verzeihung. Alles was mehr Luxus als ein Hyatt hat, ist ein Boot und kein Schiff. Es sei denn, es macht Kreuzfahrten. Oder? Auch Quatsch. Egal. Ich bin verwirrt heute, das sind die Östrogene.

Joana und ich hatten Videosex vorhin. Dann wollte sie Maze und mir zuschauen. Warum nicht? War schon geil. Macht sie ja im Bett auch. Da meckert sie nur nicht ständig, dass die Kamera falsch steht.

Außerdem habe ich Hunger. Cornelia ist spät dran mit dem Frühstück, weil Maze und ich so lange verschwunden waren.

Es ist nicht gut, wenn ich Hunger habe. Das wissen sie alle.

Frühstück

Blog exklusiv: Zu jung zum Masturbieren? Teil 1

(Dieser Eintrag erscheint exklusiv in meinem Blog! http://www.tammysdiary.blog)

Warum dauert es eigentlich immer so lange, bis Frauen/Mädchen anfangen über das Masturbieren zu sprechen?

Ich meine – es ist schon besser geworden, keine Frage, doch grundlos geschämt wird sich immer noch.

Was ist an den eigenen Fingern oder warmen, vibriendem Plastik schon verkehrt?

Bis Frauen – wie alt? – sind, stellen sie sich an?

Dabei kann man da auch richtig geile Dinge erleben, z. B. – ach was, ich schreibe es später. Oder Morgen.

Mir geht gerade die Zeit aus…

Läufige Bitches

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich mich bei sexy Harakiri einmischen sollte.

Tine und Harakiri klingen so frischverliebt. Zumindest beim Ficken. Den Rest scheinen sie ja vor uns verheimlichen zu wollen. Den Lesbenpart.

Ist das alles kompliziert…

Ach was, ich werde morgen einfach mal den Holzhammer auspacken. Das funktioniert immer und macht Spaß.

Der Sturm kam früher als gedacht. Soviel MAL WIEDER zum Wetterbericht. Die Karibik ist ziemlich unberechenbar. Das hat Ken vorher schon gesagt. Der Scheiß-Wind würde Joana vermutlich in allem bestätigen und ich gebe zu, es ist schon eine ganz schöne Aufgabe sich bei so einem Wetter um so viel Tuch kümmern zu müssen. Und das bei ein Boot mit so wenig Tiefgang. Da bekommst du schon bei 30-35 Knoten Wind Probleme halbwegs dem Kurs zu folgen. Vor allem, wenn auch noch die Dünung ungünstig kommt!

So oder so: es würde ihr gerade mal nicht gefallen! Bzw. hätte ihr nicht gefallen, denn das Wetter hat sich einigermaßen beruhigt und erst am Dienstag frischt es wieder auf. ANGEBLICH! Bis dahin liegen wir aber längst in der Goodman Bay.

Anyway…

Ein Tag ohne Sex. Wie machen die Leute das? Ich meine – Masturbieren eingerechnet. Wenn man so zu gar nichts kommt? Ich rede jetzt nicht vom ganzen Monat, sondern von den beiden Wochen nach der Periode in denen die Hormone uns zu läufigen Bitches machen. (Ich nehme mal das englische Wort. Das deutsche provoziert noch mehr Kreischerei von den Frauen, die behaupten, unsere Triebe und Launen wären ohne Pille steuerbar… Weil wir ja keine Tiere sind… WUFF!)

Wenn ich jedenfalls in den beiden hormonflutenden Wochen bin, brauche ich Frauen oder Batterien. Oder beides.

Langer Rede kurzer Sinn: Bei mir ist gerade Tsunami. (Was nicht heißt, dass zu anderen Zeiten gar nichts geht… Aber da sieht es dann eher so aus wie bei den armen Weibern, die die Pille nehmen. Langweilige Mitte.)

So… Wo genau ist jetzt Maze?

MAZE! MAZIKEEN! WO BIST DU? MAZE!

Nass wie ein Pudel im Regen

„Sie will dich mit ihren Kolleginnen locken?“, fragt Mazikeen ungläubig.

„Ja.“

„Sie will aus unserem Boot einen Fickdampfer machen?“

„Offensichtlich.“

Mazikeen sieht aus, als würden ihre Dämonenaugen gleich anfangen vor Zorn zu glühen: „Ist die lebensmüde?“

„Pass auf, was du sagst, Maze. Wir reden hier von MEINER Joana. Verstehst du?“

„DEINE Joana spinnt!“

„Davon abgesehen“, entgegne ich, immer noch leicht angepisst: „Weißt du eigentlich von welchen Frauen sie redet?“

„Ich bin überrascht, dass sie überhaupt von Frauen redet!“

„MAZE!“ Langsam werde ich wirklich ein klein wenig sauer.

„Jaja… Schon gut… Von wem redet sie?“

„SJ, z.B. oder CD. EB, CT und andere.“ (Ich kann hier natürlich keine richtigen Namen nennen.)

„Rennt sie herum und macht Werbung oder was? Lesbisches Ficksegeln in der Karibik oder so?“

„Ganz ehrlich, Maze: Ich habe nicht die Spur einer Ahnung. Sie ignoriert die Frage.“

Maze nickt: „Ignorieren können diese Diven gut.“

„Spannend ist es schon…“, gebe ich zu.

„Du meinst, du wirst gerade nass wie ein Pudel im Regen.“

„Das auch“, nicke ich.

Ich. Nass.

„Wie kann man nur so verrückt auf Stars sein wie du?“

Ich zucke mit den Schultern. Woher soll ich das wissen?

„Und die Damen trauen sich natürlich alle nicht auf ein älteres Boot…“

„Ich glaube eher, die sind gewohnt im Luxus zu ficken.“

Luxusschlampe. Trocken.

„Luxusfotzen“, nickt Maze.

„Das auch“, grinse ich: „Schlimm?“

„Darf ich Joana bitte doch ertränken? Bitte, bitte!“

Hormone auf Warp

(Anmerkung: Auch dieser Post wäre ab morgen nur noch auf http://www.tammysdiary.blog erschienen. Folgt meinem Blog!)

* * *

Ich habe Kopfschmerzen. Mir ist schlecht. Mir ist schwindelig.

Und ich bin nass wie ein frisch gespengter Rasen!

Wie passt denn das wieder zusammen?

Ich könnte jetzt glatt drei oder vier Fotzen hintereinander vernaschen. (Oder „Mösen“ oder wie auch immer die Romantisch/Empfindlichen unter den Mitlesern sie nennen.)

Auf jeden Fall bin ich megageil! Sagte ich das schon? Hormone auf Warp, sozusagen.

Ich muss Maze holen, ein Vibrator reicht gerade mal nicht. Das Gute mit Maze: Sie weiß immer was zu tun ist. Fünf oder sechs Ohrfeigen bis ich am Boden liege, dann wird sie fordern, dass ich die Beine öffne und sobald sie unter meinen Slip greift, werde ich so gewaltig kommen…

Fuck! Jetzt brauche ich erst einmal einen frischen!

Nackt und im Spagat

Es gibt Leute, die stehen darauf die Finger auf der Stelle, ohne Umschweife, brutal und bis zum Hals reinzurammen. Nicht über „Los“ direkt ins „Gefängnis“ zu gehen, sozusagen.

Ich meine, geht schon, wenn du richtig nass bist. (Sturmflut)

Und manchmal habe ich ja auch nichts dagegen. Kommt immer darauf an wer das macht. Und wo. Und wann. Und wie genau.

Aber wenn dann eine kommt und erst einmal Gleitgel auspackt, dann frage ich sie – sobald mein Lachanfall vorbei ist – ob sie

  • erstens glaubt, ich hätte gerade nackt und im Spagat im Sandkasten gesessen,
  • zweitens, ob ich mich nicht doch lieber auf den Gynstuhl setzen soll,
  • drittens, ob sie vorhat, in meiner Gebärmutter zu übernachten oder
  • viertens, ob sie den Abfluss ficken will.

Und fünftens, ganz wichtig, ob sie wisse, wo die Tür ist.

Ist doch wahr!

Erwischt!

Als ob…

Eben habe ich sie erwischt. Selbst Japanerinnen können nicht leise ficken. Die beiden treiben es also tatsächlich miteinander.

Tine und Harakiri meine ich. Und zwar gar nicht mal so unheftig.

Ich musste mich über eine halbe Stunde in die Nähe setzen, damit ich alles mitbekomme. Auf den Boden!

Könnte auch eine Dreiviertelstunde gewesen sein. Das nächste Mal muss ich unbedingt mal auf die Uhr schauen. Auf jeden Fall habe ich mir zwischendurch ein Brot gemacht.

„Ja da! Ja, genau! Oh God! Aaaaah! Tiefer, tiefer! Fuuuuuuuuuck!“

Und so.

Aber wir haben ja alle mal angefangen.

Bin dann danach erst einmal kurz in meine Kabine.

Spuren verwischen.

Ahoi!

Wen hat sie eigentlich gefragt? Ihre Hautverschönerungsakrobatin?

Nein, ernsthaft! Die segelt nämlich. In irgendeiner Badewanne. Mit so einem Einhandsegler, der auf einen Anhänger passt, der von ihrem Hautverschönerungsakrobatinnen-Diesel-Golf gezogen wird.

Die muss es natürlich wissen!

Wo ist nochmal das verdammte Emoji mit dem schwarzen Fluchbalken über dem Mund?

Ah, hier: 🤬

Ahoi!

Die kennt sich natürlich im Hochseesegeln viel besser aus als wir. Dumpfbacke! Und die restlichen Hochseesegler.

Was bin ich eigentlich?

Ich glaube, ich bin einfach nur unverschämt. Aber das ist ein anderes Thema.

Will ich mich aufregen? Ach was! Dazu freue ich mich viel zu sehen darauf, dass ich in ein paar Wochen wahrscheinlich beide Frauen bei mir habe! Yeah! Auch wenn die eine paranoid und die andere aggressiv-schizophren ist.

Bekomme ich jetzt, VERDAMMT NOCHMAL, endlich meinen Kaffee für die Nachtschicht?

Popkorn?

Joana will ernsthaft mit uns Urlaub in der Karibik machen.

Auf unbestimmte Zeit. Aber sie will nicht AUF UNSEREN ALTEN SEELENVERKÄUFER! Grr… Irgendwann schmeiße ich sie wirklich über Bord. Ich muss mir nur noch das perfekte Verbrechen ausdenken (Jule: weghören!).

Nach den Academy Awards möchte sie kommen. Ich glaub’s nicht… Das gibt jetzt Wochen mit Streitereien. Weiberzoff. Ich hätte ja „herrlich“ gesagt und mich zurückgelehnt, doch leider bin ich beteiligt.

Aber wenn ich daran denke, sie wieder in den Arm zu nehmen – Sylvester ist ja jetzt nun auch schon wieder gefühlte drei Monate her – zerfließe ich vor Glück. Maze nicht. Sie sagt, sie würde uns beide killen, wenn wir ihr das geliebte Boot wegnehmen würden. Geht schon los.

Popkorn?

Jemand?

Vor allem, wenn sie im Recht ist…

Joana kann schon ziemlich nervig sein – vor allem, wenn sie glaubt, dass sie im Recht ist.

Leider glauben diese Diven, dass sie alles wissen. Vor allem sind sie gut im Sich-Das-Einreden.

Maze platzt gleich, es fehlt nicht mehr viel. Das ist nämlich die eine Sache, mit der Joana sie zum Wahnsinn treibt: wenn sie glaubt, sich in Dingen auszukennen, nur weil sie sich bei sogenannten „Experten“ erkundigt habt.

Boote und Schiffe sind in ihren Augen „sicher“, wenn sie möglichst modern und teuer sind. Bei so etwas geht unsereins die Wände hoch. Bis oben hin.

Nun war Joana ja nun schon einmal mit mir auf einen modernen 50“-Yacht unterwegs gewesen und glaubt, dass Boote heute so aussehen müssen. Nur war damals schönes Wetter gewesen. Sie hat keine Vorstellung, was so ein Ding macht, wenn es erst einmal anfängt zu blasen! Und… ach, was rege ich mich schon wieder auf…

Ich glaube, wenn sie hier wäre, würde ich ihr im Moment anbieten, sie über Bord zu werfen. Ja, ich bin so impulsiv. Maze nicht. Sie würde es einfach machen.

Okay, ich kann verstehen, dass sie mit uns allein sein möchte, dass sie endlich einmal tun kann was sie möchte, ohne ständig über die Schulter schauen zu müssen – doch kann man nicht vernünftig darüber reden? Ohne dass sie sich einbildet, schneller Fahrrad fahren zu können als dieser… dieser… Jetzt habe ich seinen Namen vergessen.

Göttin, wie ich dieses Weib liebe!

Warum muss sie eigentlich am Wochenende zu dieser Scheiß-Verleihung, wenn sie doch nicht nominiert ist? Kann sie da überhaupt…? Ich gebe ja zu, dass ich mich zu wenig für diesen Schauspielkram interessiere. Ich würde ja – wenn sie mich mitnehmen würde. Das alte Thema. Ich glaube, mein Desinteresse ist meine Rache dafür.

Was immer noch nichts am Thema ändert.

Sie möchte mit uns unterwegs sein, wenn diese elende Award-Season vorbei ist. Aber nach ihren Bedingungen. Klar, es geht ja immer nach ihren Bedingungen.

Nachtrag: Wir haben am Rand der Bank geankert und segeln in der zweiten Nachthälfte raus aufs offene Meer. Also alles im grünen Bereich.

Langsam bekommen wir wirklich Übung im Ankern der Ketsch. Wobei ich mich wundere, dass wir hier überhaupt einen Stein gefunden haben, an dem wir uns festkrallen konnten.

Anyway…

Mir fehlen meine Tiere. Der gelegentliche Delphin (Gelegentlich? Wieviele von den Viechern gibt es eigentlich auf der Welt?) hilft da auch nicht weiter.

Der gelegentliche Delphin?

Ansonsten – mir geht es nicht so toll. Die Meds wirken seltsamerweise gerade nicht so, wie ich es gewohnt bin. Trotz Extradosen. Macht Angst. Aber auch das wird besser. Es ist immer wieder besser geworden. Auf jeden Fall ist momentan an Wassersport und Ähnliches nicht zu denken, ich bin ja froh, wenn ich duschen kann.

Nochmal anyway…

Hier ist es 23:40 (04:41 UTC). Zeit für einen zweiten Tee und dann einen Kaffee, wenn wir um 1 Uhr los wollen. Warum so früh? Wir wollen versuchen nicht im dicksten Wetter in Nassau anzukommen.

Und der Tee schmeckt auch Scheiße zur Zeit…

Ich soll mir doch mal die Umgangssprache abgewöhnen, sagt Joana.

„Fuck you!“, sage ich.

Ist doch wahr…

Du darfst dich jetzt ausziehen

Wenn die Frau, die du liebst – wirklich liebst – dir vor anderen Menschen sagt:

„Du darfst dich jetzt ausziehen!“

(Andrea Downey-Lauenburg: J. – Forever. Bei Amazon.)

Was tust du dann? Und nicht vergessen: Die anderen sind und bleiben angezogen!

Nun, ich weiß was ich tue: Ich sage, dass das überhaupt nicht in Frage kommt und dann ziehe ich mich aus.

Das sind so die Situationen im Leben, in denen man entscheiden muss: Will ich ein Standardleben oder will ich ein verrücktes, aufregendes, abenteuerliches Leben. Ich entscheide mich immer für letzteres. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Als Exhibitionistin fällt mir das Ausziehen natürlich leicht

Jetzt sitze ich auf meinem Segelboot in der Karibik und nicht an einem Schreibtisch oder – Himmel hilf! – wische alten Männern den Arsch ab.

Klar, letztere Menschen muss es auch geben, also ist es wichtig, dass sich möglichst viele für ein Standardleben entscheiden – nur eben nicht alle.

Und wenn es schiefgeht? Alten Männern den Arsch abwischen kann ich immer noch.

Ich ziehe immer die Chance der Langeweile vor.

Ich gebe zu: Als Exhibitionistin fällt mir das Ausziehen natürlich leicht, doch die Sache mit J. war auch nur ein Beispiel für viele Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. (Und noch treffen werde, so die Göttin mich lässt…) Und nicht alle, übrigens, haben mit ausziehen zu tun.

Es gab und gibt immer Entscheidungen, bei denen ich Bauchweh habe, den riskanteren Weg zu nehmen.

Und natürlich werde ich mich nicht für jede Frau vor Wildfremden ausziehen, schon gar nicht, wenn bei diesen Wildfremden auch Männer dabei sind. Es ist alles eine Frage des Vertrauens (das natürlich auch enttäuscht werden kann). Aber: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Es ist auch eine Frage des Selbstbewusstseins.

Mir war klar, dass ich es wert war, nicht fallengelassen zu werden. Mir war klar, dass man mich haben wollte.

Selbstbewusstsein.

Selbstwertgefühl?

Eine Interpretationsfrage. Mein Selbstwertgefühl war stark genug, dass ich wusste, dass mein Wert nicht sank, wenn ich mich auszog, sondern ganz im Gegenteil. Niemand hat mich gezwungen. Niemand hat mir Geld geboten. Es war MEINE Entscheidung ganz alleine.

Ich weiß wer ich bin. Ich weiß ich bin nicht dumm und ich bin sexy. Dass ich nicht dumm bin, würde mir schon reichen, sexy liegt natürlich im Auge des Betrachters. Ich finde mich sexy, andere nicht, die finden andere sexy. Wegen mir. Und natürlich ist auch dumm relativ: Ich bin kein Einstein, doch für meine Belange reicht es.

Angezogen oder nackt.

Nachtrag: Wir mussten doch weg, das Schwimmen ist ausgefallen. Das Wetter ändert sich morgen, Wind kommt auf, auch der Seegang erhöht sich. Wenn wir hier bleiben, ist die Gefahr groß auf Grund zu laufen. Also dann mal los Richtung Nassau!

Depressionen

Solange ich meine Tabletten habe, geht es mir eigentlich verdammt gut.

Das mit den Meds ist natürlich ein verdammter einschränkender Mist. Immer mit einem Bein im Knast stehen, weil man Angst haben muss, dass die Behörden einmal den Vorrat finden und sich einen Dreck um die Rezepte scheren. Weil sie eben ihre eigenen Scheiß-Gesetze haben und so ein Grenzfall wie meiner dort nicht vorkommt. Und dann lande ich in einem fremden Land in einem Dreckloch-Knast und ohne meine Meds innerhalb von ein paar Stunden festgekettet an ein Krankenhausbett, weil ich vor Schmerzen durchdrehe.

Weil ich dann vor Schmerzen durchdrehe…

Das Krasse ist ja noch: ich müsste in jedem verdammten Land extra zu einem Arzt rennen, weil man so viele Meds nicht einführen darf.

Und sie per Post zu verschicken ist natürlich auch verboten und vom Flieger brauchen wir erst gar nicht anfangen.

Was bleibt ist, sie in einem Land ohne Rezeptpflicht zu kaufen oder einen Arzt zu bestechen. Letzteres ist meistens nicht besonders schwer und auch nicht sonderlich teuer, wenn man sich ein wenig umhört.

Bevor man mir die Meds wegnimmt, vergifte ich mich. Diese Möglichkeit liegt nämlich aus genau diesem Grund griffbereit.

Die Alternative wäre nicht mehr unterwegs zu sein. Aber dann kann ich auch gleich die Giftkapsel schlucken.

Was Menschen alles für einen Scheiß haben können!

Morgens, mittags, abends: Bin ich Meisterin im Tablettenschlucken?

Was ist das bloß für ein Tag heute? Eigentlich hatte ich mich doch auf das Schwimmen nachher gefreut? Klar: Insomnia als Nebenwirkung. Plus böse Gedanken.

Und zu wissen, dass das heute doch nichts wird mit dem Schwimmen. Keine Chance ins Wasser zu gehen, zu viele Meds und trotzdem noch Probleme.

Heute Nacht habe ich so eine gefeuert bekommen, dass Maze vor Schreck aus dem Bett gesprungen ist. Und sie kennt das ja eigentlich. Mir hat noch minutenlang danach das Gesicht wehgetan UND DAS WAR NOCH NICHT MAL EIN ANFALL! Grrrrrr… Ich werde dann immer so furchtbar wütend!

Und für was sorgt dieser? Depressionen! Genau! Ausserdem sind diese Scheiß-Depris weitere Nebenwirkungen der Tabletten. Neben tausend anderen.

DESWEGEN schreibe ich diesen Scheiß hier. Wer es nicht lesen will, muss ja nicht: Es ist MEIN Tagebuch!

Okay, die anderen sollen ruhig schwimmen gehen. Ich kann ja nicht jedes Mal andere verprügeln wenn es mir nicht gut geht. Wird ja langweilig.

Ausserdem will ich ihnen ja nicht den Tag vermiesen. Nur unsere Neuen werden schön blöd schauen, denn die wissen ja nichts von meinen Problemen. (Ich will das nicht Krankheit nennen. Es ist nur dieser bescheuerte Nerv, der meint, er müsse mich ärgern! Deshalb werde ich auch wütend statt zur verzweifeln.)

Maze wird nicht ins Wasser gehen. Sie weicht mir nie von der Seite wenn es mir nicht gut geht. Früher dachte ich, dass mich das nervt, heute weiß ich, dass sie es macht, weil es ihr auch schlecht geht und sie sich dann wohler fühlt. Dann funktioniert das auch für mich.

Also werde ich mich ausziehen, die Wärme genießen und schreiben; das nächste Buch schreibt sich nicht von alleine.

Keine Sau hier

Das karibische Gefühl. Voll da.

Das Wasser hat schon diese geile hellblaue Farbe. Jetzt fehlen nur noch die Strände. Wir mussten nämlich erst einmal im seichten Wasser vor Anker gehen.

Flaute. Na ja, nicht ganz, aber schon ein wenig.

Aber geil: Herrliches Wetter, glasklares Wasser und keine Sau hier außer uns.

Und wenn Ken noch einmal das Wort „Motor“ sagt, verpetze ich ihn bei Maze und dann kriegt er eine rein. So einfach ist das.

Ich bin Vollblutseglerin, „Motor“ entspricht nicht meinen Community Guidelines.

Keine Sau hier außer uns

Wir haben das erste Mal an Deck der Anny gegessen. Ist ein wenig beengt und improvisiert, aber – hey – sie ist ein altes Boot!

Nachdem Maze uns so eine geniale Badeplattform gebaut hat, werden wir wohl morgen mal ein wenig im Karibikwasser schwimmen. Hier ist es im Allgemeinen nur so um die 3 bis 4 Meter tief – Haie lauern nur in den Gräben, habe ich gelernt. Hier haben sie Angst, dass sie Haue bekommen.

Auch so ein Vorteil unserer Ketsch: Mit diesem Boot kann man in Pfützen segeln. Mit anderen, selbst mit viel kleineren, kämen wir hier gar nicht hin.

Genaugenommen weiß ich gar nicht, ob man hier überhaupt segeln darf. Aber schön ist es. Und da die Welt sowieso untergeht… Aber solange man nicht den MOTOR anmacht – nicht wahr, Ken?

Männer! Feige und faul!

Und beim Masturbieren machen sie auch alles dreckig!

Angst vor mir?

Das Geilste hier draußen?

KEIN MENSCH WEIT UND BREIT!

Nur auf dem Boot sind noch zu viele, wenn es nach Joana geht. Prinzipiell hat sie ja durchaus recht.

Darf man Leute einfach über Bord werfen?

Angst vor Dämonen?

Andrew hat heute versucht mir zu widersprechen, daraufhin hat Maze ihn schräg angeschaut und er war still. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir schon viel früher einen Dämon zugelegt. Bisher habe ich Drohungen immer selbst aussprechen müssen. So ist das natürlich viel cooler.

Sie haben Angst vor mir, weil sie Angst vor Maze haben. Ist das nicht geil? Da brauche ich mich nicht mal anstrengen. Ich muss nur „so so“ sagen. Cool.

Ich muss Maze einen Extrakeks schenken. Bitte erinnert mich dran.

Hochgradig sexistisch

24 Grad, Vollmond, kaum Wind. Herrlich hier draußen!

Noch einen Tag bis Miami. Autopilot ist an und ich sitze mit meiner Schwimmweste zusammen mit Ken an Luv. Wir schauen zu, wie sich das Steuerrad bewegt und fachsimpeln darüber wie erstaunlich flott sich unsere Anny doch vor dem Wind bewegt.

4 Stunden später.

Es hat sich inzwischen doch schon etwas relativiert. Der Wind nimmt mehr und mehr ab und wir überlegen direkten Kurs auf die Bahamas zu nehmen und uns Miami zu schenken. Ich kann die Staaten sowieso nicht leiden. Wenn der Wind so bleibt und wir Richtung Norden drehen, könnten wir heute Nachmittag versuchen in der Little Bahama Bank zu ankern. Oder weiter in Richtung der östlichen Inseln schleichen.

Ken hat die Diskussion über den Motor mit mir inzwischen aufgegeben. Er weiß ja, dass ich jetzt Mazikeen als Leibwächterin habe. Und die wird ungemütlich wenn ich sauer werde.

Ich würde wirklich gerne mal hier herumschwimmen. Ob man das haimäßig kann? Keine Ahnung, muss mal unsere Biologinnen fragen. Ich könnte ja mal ein paar mehr Tabletten einwerfen, reinspringen und wenn ich die Orientierung verliere, mich von Maze retten lassen!

Aber das Wetter ist wirklich geil. Die Sonne könnte mal aufgehen, ich will meine Klamotten loswerden. Ken grummelt zwar immer wenn jemand seine Schwimmwesten auszieht, aber – hallo – ich sitze doch nicht Tag und Nacht mit dem Ding an Deck herum. Jedenfalls nicht, wenn wir nachher mit Schubkarrengeschwindigkeit in der heißen Sonne herumschippern.

Oben ohne ist doch das Geilste

Überhaupt: Oben ohne ist doch das Geilste!

Ich habe sowieso nie verstanden, warum Männer oben ohne rumlaufen dürfen und Frauen nicht. Weil bei uns was herunterhängt? (Jaja: oder sich nach vorne wölbt. Besser?) Wenn das der Punkt ist, dann dürften wir aber zumindest unten ohne rumlaufen. Da wölbt sich nichts und hängt auch nichts.

Nach dieser Theorie wären also Männer unten mit und Frauen oben mit aber unten ohne. Das wäre gerecht.

Oder eben Frauen und Männer oben ohne. Passt dann auch wieder.

Aber Männer nur unten mit und Frauen unten UND oben mit? Das ist doch mal wieder hochgradig sexistisch!

(Nein, nein: Wir einigen uns nicht auf ein Ei und eine Titte!)

Entfolgung

Vorhin habe ich einfach alle Leute, denen ich bei Twitter gefolgt bin, wieder gelöscht.

Unerträglicher Unsinn

Es ist einfach nicht zu ertragen, was für einen unsäglichen Blödsinn die Menschen von sich geben, wenn sie glauben ein Forum zu haben.

Ich weiß schon, warum ich hier mutterseelenallein auf dem Ozean herumschippere…

„Ach, du weißt gar nicht, mit was ich mich seit 20 Jahren herumschlagen muss…“ (20? Spinnt die?) Joana kennt das Problem natürlich auch, aber aus einer ganz anderen Perspektive.

Ich habe sie gefragt, wie sie das aushält. Sie sagt, gar nicht. Sie lässt alles von ihren PR-Leuten machen und die öffentlichen Auftritte – Interviews, Galas und so einen Quatsch – spült sie danach mit etwas Hochprozentigem runter.

Verstehe.

Trotzdem hat sie nach jedem öffentlichen Auftritt schlechte Laune. „Weil die Leute und ihr Quatsch mir auf die Nerven gehen.“

Bilden wir uns ein etwas Besseres zu sein?

Mmh…?

Ich glaube, ich habe lediglich keine Lust (mehr) auf diese ganze Diskutiererei. Es findet einfach kein ernsthafter Austausch meht statt. Jeder versucht sich zu profilieren (und macht sich dabei lächerlich) und will nichts anderes als seine Meinung in den Äther zu blasen. Argumente anderer werden ignoriert. Das ist doch alles vollkommener Schwachsinn! Was soll das alles? Meinen Adrenalinspiegel hoch halten? Das schaffen Wind und Wellen besser.

Die Stimmung im Volk? Alles was ich (z. B. auf Twitter) sehe, ist der Schwachsinn von ein paar Leuten, die besonders laut schreien!

Was ist eigentlich mit mir heute Abend los? Ach ja: Ich habe immer noch meine Tage…

Der Preis ist gar nicht heiß!

Wie auch immer…

Buchlesungen in Buchhandlungen und Radioauftritte und sowas… Sind die blöd?

Vorher lasse ich mich kielholen.

Das ist der Preis für Verlagsbindung und Buchhandelsvertrieb.

The price for fame.

Ich bleibe auf meinem Boot und lese den Fischen vor. Die stellen keine dummen Fragen, wollen mich nicht anfassen und gehen mir nicht auf die Nerven. Und noch viel wichtiger: niemand gibt mir deadlines. 👍

Und ganz ehrlich: Es ist mir sowas von schnuppe ob ich in Geschichtsbüchern stehe.

Paparazzifutter

Mir ist noch nicht ganz klar, wie Joana sich einen Urlaub vorstellt, bei dem wir sie alle paar Tage an einem anderen Flugplatz absetzen sollen. Aber das wird sie mir sicher noch erklären.

Und dass sie es nicht akzeptieren kann, dass sie die Einzige ist, die an Bord jederzeit angezogen bleiben muss, nur weil Fremde auf dem Schiff sind… Ja… Shit happens, oder so. Es kann ja nun keiner etwas dazu, dass sie ein Problem mit Paparazzi und Hochglanzmagazinen hat.

Ich jedenfalls bin kein Paparazzifutter und kann an- und ausziehen was ich will. Jedenfalls auf meinem Boot.

Paparazzifutter

Wir müssen darüber nochmal reden!

Na, da bin ich ja mal gespannt, was ihr dazu einfällt. Mir fällt dazu jedenfalls nichts weiter ein, als dass ich ganz bestimmt nicht wegen ihr ununterbrochen mit Bikini herumlaufen werde! Bei aller Liebe…

Außerdem findet sie unser altes Schiff viel zu gefährlich. Mmh…? Joana als Bootsexpertin? Ich muss mal in meinen Kalender schauen, ob sie auch ihre Tage hat!

Frischer Schweiß

Und da ich gerade von J. – Forever gesprochen habe:

Schwitzen mochte ich nur beim Sex. Oder davor. Oder danach. Und dann sollten auch möglichst nur die anderen schwitzen. (Aus J. – Forever.)

Ich liebe es wenn Frauen schwitzen

Das ist der Punkt bei J. – Forever: Es kommt auf den Punkt. Ich liiiiiiebe es, wenn meine Frauen schwitzen! Das will ich, das brauche ich! Dieser frische Schweiß nach dem Joggen. Oder beim Sex oder bei was auch immer. Ich kann gar nicht genug davon bekommen.

So viel Schweiß, wie ich ihn bei meinen Weibern ablecken möchte, gibt’s gar nicht!

Und genau deshalb freue ich mich so auf die Karibik.

Es ist wie es ist

Noch zwei Tage bis Florida. Zweieinhalb, bei dem schwachen Wind, der uns erwartet. Ich hoffe, ich kann auch mal schwimmen gehen! 25° warmes Wasser ist schon cool.

Zeitzonen… Ich habe ja eigentlich immer so meine Schwierigkeiten damit, doch mit dem Boot ist es nicht so tragisch, denn da ändert sich alles langsam und Stunde um Stunde. Im Flugzeug früher hat mich das ja echt verrückt gemacht. Jetzt ist das in Ordnung.

Die dürfen ruhig wechseln, wenn es dadurch wärmer wird. Ich will endlich meine Klamotten loswerden! Kleidung engt mich ein, hat sie schon immer. So ein psychologisches Ding. Hat noch nicht mal etwas mit Erotik zu tun. Jedenfalls nicht viel.

Auch so ein Vorteil vom Boot: Selbst in den prüdesten Ländern haben wir weiter draußen unsere eigene FKK-Zone. Also – wer will…

Heute Nacht schlafe ich hoffentlich besser. Die See ist ziemlich ruhig geworden, wir haben 5 Segel gesetzt und ich bin todmüde. (Klüver zum Gennaker.) Chris – Maze – ich muss mich dran gewöhnen – bleibt an Deck.

Ich lese „21 Lessons for the 21st Century“. Das ist so langweilig, dass ich in kürzester Zeit schlafen werde. Alles kalter Kaffee. Ich brauche kein Historiker zu sein um das alles vor 15 Jahren schon gesagt zu haben. Aber zum Einschlafen reichts. Gähnend langweilig. Ein Buch nach dem Motto: „Warten auf die Neuigkeit“.

Und da ich gerade von Büchern spreche: Ich bin nicht zufrieden mit dem Ergebnis meines neuen Buchs. Es steckt jahrelange Arbeit drin – buchstäblich jahrelang – und so viel von mir – ich hätte mehr Reaktionen erwartet. Die Verkaufszahlen sind okay, doch es findet keine Diskussion statt, noch nicht einmal mit den treuesten Fans, was sehr schade ist. Das erste J. – Buch hat viel mehr Reaktionen ausgelöst obwohl J. – Forever um Welten besser ist.

Ich schreibe was ich will

Ich glaube, ich werde künftig weniger Energie in ein einzelnes Buch stecken, sondern zurückgehen auf kürzere, weniger tiefgehende Geschichten, denn das scheint zu sein, was die Leserinnen von mir wünschen/erwarten, sonst käme auf so ein Buch mehr Rückmeldung. (Oder überhaupt Rückmeldung.)

Ist ziemlich enttäuschend, das hätte ich mir für „Forever“ ganz anders gewünscht, doch es ist wie es ist.

Andere Dinge kann ich immer noch unter einem anderen Pseudonym schreiben und vielleicht auf Englisch.

Themawechsel.

Ken möchte gerne hin und wieder fischen. Wegen mir. Aber als ich verkündet habe, dass ich jeden, der anfängt nach Fisch zu stinken über Bord werfen würde, haben sie angefangen zu murren. Wie kann man das denn nur falsch verstehen?

Apropos Fisch: Wir werden in Florida noch einmal gewaltig Vorräte aufstocken. In der Karibik ist das Meiste leider nicht so nach meinem Geschmack. Maze meint, ich solle mich nicht anstellen. Ich will mich aber anstellen und ich stelle mich an solange ich will!

Ich merke schon: Morgen wird so ein Tag an dem ich so lane provoziere, bis Maze mir eine scheuert.

Jap, da ist der Wunsch Vater des Gedanken. Sie macht sowas nicht. Wenn sie doch nur „J.“ lesen könnte… *seufz

Joana? Wann kommst du? Du fehlst mir! So unendlich!

Wir drei sind schon komisch…

Ich werde das Segeln noch sowas von genießen! Wer weiß, wie lange das mit dieser Scheiß-Krankheit noch geht! Da wird aber auch gar nichts besser! Langsam geht es mir echt auf die Nerven. (Schon irgendwie ein komischer Satz in diesem Zusammenhang.)

Ich bin so zugedröhnt mit Tabletten…

Was mich daran erinnert, dass ich jedem sagen wollte, dass er das Leben genießen soll, solange er noch kann.

Denn plötzlich, von einer auf die andere Sekunde macht es „Bäng“ und Schluss ist mit lustig!

Das kann jede erwischen, ganz schnell, ganz unfair mit egal was.

Bin ich eigentlich blöd? Jammere ich hier jetzt schon wieder rum?

Offensichtlich. Weil mir der Nerv immer wieder eine reinhaut. Wenn ich wenigstens zurückschlagen könnte.

Wie auch immer…

Ich will unbedingt mal so einen Vibrator mit drei – wie nennt man das eigentlich?

Einen Kleinen für hinten, einen Normalen für vorne und was ganz Kleines für die Klit. Ich werde meine Schwester bitten sowas zu besorgen. (Zu unserem Boot schwimmt leider kein Paketbote.) Aber ich will so ein Teil unbedingt mal ausprobieren. Für Erfahrungsberichte bin ich immer dankbar – am liebsten hier in meinem Blog und nicht auf Facebook oder wo auch immer. Ist intimer hier. *zwinker

Maze – Ja, ich hab’s akzeptiert, ab sofort Mazikeen! – hat heute gegen Morgen bei mir… Ach was, das wollt ihr sowieso nicht wissen. Aber es war geil und intim.

Warum ich euch anspreche, obwohl das hier mein Tagebuch ist?

Na ja, ich weiß ja, dass ihr es lest. Also warum nicht ab und zu auch mal einen kleinen Dialog zwischen uns?

Wie auch immer…

Maze ist der Hammer! Unsere Verbindung ist seit heute Nacht eine ganz andere geworden.

Ich habe es Joana geschrieben und sie war total aus dem Häuschen. Richtig happy für mich aber auch für uns. Wir drei sind schon komisch.

Ich liebe sie. Alle beide.

Sie hat gefragt, ob es mir etwas ausmachen würde, wenn sie irgendwann einmal mit Chris – Maze – schlafen würde. Schon schräg. Ich habe ihr ganz ehrlich gesagt, dass ich mir nichts Schöneres vorstellen könnte.

Ich sage ja: Komisch.

Ich liebe sie. Alle beide. Jede auf ihre Art.

Hast du getötet?

Maze.

„Nenn mich Maze. Das ist, was ich bin: dein Mazikeen. Dein Dämon.“

Ja, klar…

„Wer hat denn jahrelang auf dich gewartet und war in dieser Zeit IMMER für dich da?“

„Du.“

„Und wer wird es immer sein, selbst wenn du dich abwenden würdest?“

„Du.“

„Ich habe einen Eid geleistet. Das weißt du.“

Ich nicke.

„Und ich werde niemals einen Eid brechen.“

„Das weiß ich.“ Wobei ich nicht weiß ob mir das gefallen muss.

Andererseits – Chris hat sich niemals aufgedrängt. Sie war nur einfach da, wenn ich sie gebraucht habe.

Hast du schon einmal getötet?

„Warum hast du das gemacht, Chris? Selbst als ich nicht mehr da war?“

„Wie oft hast du das schon gefragt, Tammy? Braucht Liebe Erwiderung?“

„Irgendwie schon, finde ich.“

„Meine nicht.“

Fuck. Was sollte man zu so etwas schon sagen?

„Hast du schon einmal getötet?“, frage ich, einer Eingebung folgend. Ich weiß nichts von ihr, von ihrer Vergangenheit. Sie hat sich immer geweigert darüber zu sprechen – auch als wir noch zusammen waren.

„Es ist nicht mein erster Schwur, falls du das meinst. Aber der erste einem Individuum gegenüber.“

Bitte?

„Nein, das meine ich nicht. Meine Frage war doch eigentlich ziemlich eindeutig, oder?“

„Ich kann sie dir nicht beantworten, Tammy. Vertraust du mir?“

Ich zucke mit der Schulter: „Blind.“ Ich glaube, dass das nicht gelogen ist.

„Gut.“

Aha. Gespräch beendet. Aber nach dem Traum von heute Nacht, konnte ich es dabei einfach nicht belassen:

„Würdest du töten?“

„Ja.“

Sie antwortet fast schneller als ich die Frage habe beenden können.

Dämonenaugen

Das Schiff ist leer. Dunkel. Düster. Kein Mann an Deck. Kein Segel gesetzt.

Kein Lüftchen regt sich. Flaute. Das Meer ist ein dunkler Teppich mit verlorenem Lametta. Neuer Mond. Sternenklare Nacht.

Roter Mars.

Tote Venus.

Es knarrt in den Planken. Unter Deck herrscht blinde Dunkelheit. Wieso bin ich hier? War ich nicht eben noch…?

Dämonenaugen.

„Bist du das…?“ Angst.

„Psst!“ Die Gänsehaut weicht.

„Schwörst du mir…?“, flüstere ich.

„…den heiligen Eid.“ Die Dämonenaugen schließen sich und öffnen sich wieder: „Den heiligen Eid der Nacht.“

Ich atme wieder. Erleichterung.

„Mazikeen?“

Stille.

„Hast du sie getötet?“

„Jeden“, sagt sie, „es ist Nacht. Sie hätten es besser wissen müssen.“

„Männer wissen es niemals besser. DIESE wissen es niemals besser“, nicke ich und seufze.

„Ich bin da“, lächeln die Dämonenaugen.

„Auch morgen, richtig? Du wirst auch morgen hier sein? In der Nacht?“

„Ich bin immer da.“ Mazikeen nennt meinen Namen. „Besonders nachts.“

„Du wirst sie wieder töten, richtig? Immer wieder?“

„Und wieder und wieder.“ Ich spüre ihren Atem ganz dicht neben mir: „Ich bin die Nacht.“

„Du bist die Nacht und du bist bei mir.“

„Forever“, flüstert sie und ich schmiege mich in ihre Dämonenarme.

„TÖTE SIE! TÖTE SIE ALLE!“, schreie ich plötzlich.

Und es wird Tag.

* * *

Mehr von Andrea in ihrem neuen Roman:

Andrea Lauenburg: J. – Forever

Im Zweifel ein Roman

21° am Abend sind ganz okay.

Vor allen bedenkt man die Jahreszeit und dass wir mitten auf dem Atlantik sind.

Die Hälfte der Strecke haben wir geschafft.

Was aber nicht über die Tatsache hinweghilft, dass ich jetzt mittendrin bin in meinen Tagen und ich mir – mal ganz abgesehen von den Scheiß-Bauchschmerzen – vorkomme wie eine abgestochene Sau!

Der Südwind lässt uns ganz gut vorankommen, und wenn der hohe Seegang und die Wellen nicht wären, könnte es auch schon fast gemütlich sein an Deck.

Aber eben nur fast.

Wir werden unseren Kurs weiter nach Norden verlegen, damit wir nicht in die gemeldete Flautezone vor Miami segeln. Wird uns Zeit kosten, doch die Flaute würde uns länger aufhalten.

Apropos aufhalten… Warum müssen Frauen wie Joana, Chris oder ich, die definitiv keine Kinder wollen, uns eigentlich mit diesem Blutungsmist herumschlagen? Wir könnten doch… Ach, egal… Ist wieder so ein typisches Deprithema. Muss ich nicht haben.

Und warum glauben eigentlich die meisten, dass wir es toll finden müssten, wenn in unserem Körper etwas wächst? Wenn andere das klasse finden – be my guest. Aber die Entscheidung liegt bei jeder Frau ganz alleine. UND SCHON GAR NICHT BEI IRGENDWELCHEN FUNDAMENTALISTISCHEN MÄNNLICHEN ARSCHLÖCHERN!

Jetzt rege ich mich ja doch auf…

Der Blutungsscheiß. Ich erinnere mich. Wie war das mit dem Tequila?

Ich habe ja schon die Politik wegen dieser Aufregerei aufgegeben. Ein paar vernünftige Spenden und das war’s. Ich lasse mir doch nicht mein Leben von diesen populistischen Dummköpfen vermiesen. Nein, lange genug geärgert und aufgeregt. Wer sich in England oder USA gerne dem Großkapital ergeben möchte – have fun. Und wer in Deutschland wieder die Braunen marschieren sehen möchte – bitteschön. Macht Europa wieder kaputt und verteilt die Maschinenpistolen erneut.

Dann ist den Leuten wirklich nicht mehr zu helfen. Jemandem mit meiner Krankheit, die heute wieder ziemlich reingeknallt hat, fängt es irgendwann an am Arsch vorbei zu gehen.

Und davon, dass die Erde zerstört wird und es so viele Trottel gibt, die ernsthaft glauben alles besser zu wissen als alle Wissenschaftler der Erde zusammen – was sagt das über den durchschnittlichen Intelligenzlevel des Homo Sapiens?

Wahrscheinlich macht es Sinn, dass der Sapiens sich von der Bühne verabschiedet. Ausser die Dinge kaputtzumachen, können wir ja doch nichts!

Deprithema?

Richtig. Mist! Das ist aber auch ein Scheiß wenn ich meine Tage habe! Auch so eine Fehlkonstruktion beim Menschen. Da muss die Göttin einen chinesischen Bauplan erwischt haben.

Und ich weiß schon jetzt, dass das mit dem Schlafen nachher nicht wirklich was wird.

Harakiri hilft heute Nacht an Deck mit. Schade, dass ich nicht dran bin. Obwohl, wenn ich nachher doch nicht schlafen kann… Ich würde wirklich gerne mal an ihren Lippenpiercings herumknabbern!

Was schreibe ich eigentlich für einen Mist?

Richtig: Das ist ein Depressionsabwehreintrag. Hilft solange ich schreibe. Deshalb sind diese Einträge oftmals auch so lang. Schreiben gegen Hormonungleichgewicht.

Bei mir wird es übrigens nicht mehr als das eine Piercing werden. Das hat schon genug wehgetan. Schmerzpatientin eben. Ausserdem nervt es mich manchmal und ich würde es dann am liebsten rausnehmen. Vor allem wenn ich versehentlich draufbeiße. Und beim Lippenstift stört es mich auch ziemlich. Macht eben mehr Arbeit als nötig. Abgesehen davon, dass es sich so gerne entzündet. Was mich vom endgültigen Rausnehmen abhält? Keine Ahnung. Z.B. das Loch, das dann bleibt. Außerdem gefällt es mir schon irgendwie. Ach, was weiß ich…

Ich brauche noch einen Tee. Heiße Getränke statt Hochprozentigem.

Vielleicht werde ich mir gleich nochmal das Video von der Sylvesternacht in Beverly Hills anschauen. Das mit mir als DJ und Nackttänzerin. Und mich darüber freuen, dass zumindest mein Body noch ganz nett aussieht, wenn schon die Nerven nicht mehr so wollen.

p

Joana hat mir übrigens erzählt, dass sie allen Ernstes wieder mit ihrem Ex im Bett gelandet ist. Der, der unbedingt Kinder von ihr wollte und der sie deshalb hatte sitzenlassen.

Seufz…

Ist ja angeblich sonst ganz nett…

Kann ich bei Männern ja nun wirklich nicht beurteilen, da bin ich gänzlich die Falsche. Verständlicherweise, glaube ich.

Aber ich kann ja nun verstehen, dass manche Heterofrauen eine andere Sichtweise haben. Vor allem die jungen, die noch nicht so viel mit den Typen erlebt haben.

Bei Joana glaube ich sowieso, dass sie wieder mit ihm zusammenkommt, sie scheinen ja wirklich gut zusammenzupassen. Und da er das Kinderthema ja nun erledigt hat – was steht dem im Weg? Ich bestimmt nicht. Ich bin und bleibe ihre beste Freundin. Inzwischen und für alle Zukunft mit Benefiz. Woher ich das weiß? Frauen wissen sowas. Vor allem ich.

Meine eigentliche Seelenverwandte (ist ja schon ein krass dämliches Wort) ist ja wohl eindeutig hier mit mir an Bord. Wieso liebt diese Frau mich eigentlich so abgöttisch?

Das Wrack, das ich bin?

Depri. Ja, ich weiß.

Apropos lieben. Chris hat mir gerade den nächsten Tee gebracht, hat sich jetzt neben mich auf den Boden gesetzt und hat ihren Kopf auf mein Bein gelegt. Das ist keine Demutsgebärde – SIE doch nicht! – sondern einfach ein Ausdruck der Nähe. Wenn ich das bei ihr mache, hat das eine ganz andere Bedeutung.

Aber lassen wir das.

Ostfriesentee. Mein Vorrat reicht garantiert drei bis vier Jahre. Das Zeug trinke ich literweise. Man sollte eigentlich meinen, ich müsse die English-Breakfast-Frau sein, doch nur weil ich damit aufgewachsen bin, muss mir die Mischung nicht besser schmecken.

Schreibe ich jetzt ernsthaft über Tee? Ich scheine ja verzweifelt zu sein.

Verzweifelt zu versuchen, nicht die falschen Gedanken aufkommen zu lassen.

Jede hat da ihre eigene Methode, richtig? Wichtig ist nur, DASS man eine hat – irgendeine ausser Alkohol oder Drogen – und sich den bösen Gedanken nicht hingibt. Das ist das Schlimmste. Bei mir hilft Schreiben. Im Zweifel ein Roman.

Penetrante Schatten

Wir kommen sehr gut voran.

Hätte ich bei meiner Laune gar nicht zu hoffen gewagt, doch Chris (Soll ich sie jetzt wirklich Maze nennen? No way!) hat alles im Griff, während Ken sich um Sonne, Mond und Sterne kümmert. Übersetzung: er faulenzt. Vermutlich sieht er es gar nicht ein mehr als das Nötigste zu tun, da ich auch nicht mehr mache.

Ich werde wohl mal mit ihm reden müssen. Sobald ich wieder genügend Energie habe.

Wird schon, sagt Chris, wird schon. Das sagt sie immer.

Anik hat gefragt, ob wir uns in Florida treffen wollen. Warum? Meine Schwester ist mir doch gerade erst an Weihnachten auf den Keks gegangenen. Und jetzt gleich schon wieder?

Wie auch immer…

Ich bin nicht allein. Zoe ist da. Immer öfter. Sie taucht ständig auf. Selbst mitten auf dem Atlantik taucht sie auf. Das ist nicht gut, sagt Chris.

NATÜRLICH IST DAS NICHT GUT! Das weiß ich selbst, Weib!

Heute Abend werde ich versuchen sie mit Tequila zu vertreiben. Ich darf mich nur nicht erwischen lassen.

Chris mag das nicht. Ken auch nicht. Kann ich verstehen. Ich würde das auch nicht verstehen. Aber wenn die Schlampe doch einfach nicht verschwinden will.

Themenwechsel. Ob wohl jeder solche penetranten Schatten hat? Die ihm quer über den Ozean folgen? Vermutlich nicht. Jedenfalls nicht so. Hat ja nicht jeder so eine Vergangenheit. So mit Gewalt und Horror und – ach was… Hat ja jeder schon gelesen.

Ich hatte mal kurz (eine Nanosekunde) an Dinge gedacht, die andere dazu bringen sollten, auf mein – und Zoes – Höllentrip aufmerksam zu werden. Hab’s gelassen. Ich bin kein Opfer. Zoe ist eines, auch wenn sie das Gegenteil behauptet.

Tequila? Wenn ich so darüber nachdenke, lasse ich das besser. Ein Masturbationsmarathon tut’s auch. Solange die Akkus halten.

* * *

Tammy Downey ist Andrea Lauenburg. Und hier gibt’s mehr von ihr:

Andreas offizielle Facebookseite

Andreas Facebook-Bücherseite

Tammy (Andrea) auf Twitter

Andrea auf Instagram

Andreas neuester Roman:

Andrea Lauenburg: J. – Forever

Mehr