Sexpartys

Die Welt ist verrückt geworden.

Nicht, dass sie das unter den derzeitigen Umständen nicht dürfte.

Aber auch meine Schwester schreibt mir, dass so viel Unsinn kursiert und die Menschen diesen Schwachsinn glauben… Na ja, sie haben ja auch Trump gewählt. Warum wundere ich mich eigentlich noch?

Anik, meine Schwester, beschwert sich hauptsächlich darüber, dass ihr Sexleben auf den Kopf gestellt ist. Dass die üblichen Sexpartys nicht mehr stattfinden. Beziehungsweise, dass sie zu denen, die stattfinden, nicht mehr geht, weil die Teilnehmer Idioten sind, weil sie nicht kapieren, was sie da eigentlich tun.

Jaja – so hat jeder sein Päckchen zu tragen…!

Jetzt ist Anik sexualtechnisch doch tatsächlich auf ihren Mann, ihre kleine Geliebte und einen Typen angewiesen, den ich noch nicht kenne. Armes Schwesterchen. Kann es jemandem schlimmer treffen?

*shakingmyheadindisbelieve


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Dieses Tagebuch beginnt in meinem neuen Roman:

J. – Forever

von Andrea Downey-Lauenburg

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Direkt am G-Punkt

Ich schreibe ordinär?

Wie eine Schlampe?

Ja und ja: Ich bin eine ordinäre Schlampe, richtig.

Weil ich schreibe wie ich rede und denke wie ich schreibe.

Der Punkt ist – abgesehen davon, dass alle Männer Gentlemen sind – dass dies hier ein Tagebuch ist und die Schreiberin daher hineinkritzeln darf, was ihr in den Kopf kommt.

(Wer keinen Bock darauf hat, muss es ja nicht lesen.)

Und was der Autorin in den Kopf kommt, ist eben meistens ziemlich dirty.

Nur wer Andreas Bücher nicht gelesen hat (Andrea Lauenburg, gibt’s alle bei Amazon) wundert sich noch darüber.

Ausserdem darf sowieso jeder schreiben was er will – was neuerdings auch Frauen einschließt (solange es nicht andere betrifft). Aber selbst das wäre bei mir inbegriffen (Thema Künstlerfreiheit).

Ich schreibe aber eben nicht über AfD-Nazis sondern über Sex. Macht mehr Spaß als ständig über diese rassistische Jauchegrube zu reden. Denjenigen, die den Faschisten blind hinterherrennen ist sowieso nicht mehr zu helfen. Das war damals so und es ist heute nicht anders. Deshalb schreibe ich nicht darüber: diese AdD-Jünger sind so viel ekliger als Sex!

Meine Philosophie: AfD-Nazis sind eklig – aber Sex kann gar nicht dirty genug sein!

Und wo bleibt da die Romantik? Sie klebt an meinen Fingern. Direkt am G-Punkt.

Sex kann gar nicht dirty genug sein

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35.040 Orgasmen

Ob wohl jemals einer versucht hat, seine Höhepunkte zu zählen?

Nein, nicht die an einem Tag, das kann ja jeder. Fünf oder sechs, sieben oder acht – soweit kommt ja nun wirklich der oder die dümmste.

Nein, ich meine von Anfang an!

Eigentlich gibt es ja alles auf der Welt.

Wenn ich mal so von durchschnittlich drei bis fünf – nehmen wir die Mitte, also vier pro Tag ausgehe, dann sind das pro Jahr 365 * 4 – moment, Taschenrechner:

1.460 Orgasmen. Mit und ohne fremde Hilfe.

Gehe ich nun – konservativ gerechnet – vom 12. Lebensjahr als Beginn aus, dann hätte ich, bis ich 22 war, 14.600 geschafft und bis heute, moment bitte, Taschenrechner:

35.040 Höhepunkt geschafft.

Ganz schönes Beckenmuskeltraining!

Und wenn ich bedenke, dass ich die 4 nur eingesetzt habe, damit die anderen Mädels nicht so neidisch sein müssen…

Mit und ohne fremde Hilfe

Ja, ich weiß auch, dass vier am Tag etwas wenig sind, doch ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich manchmal vor lauter Streß nicht zu mehr als zwei komme. Aber das gleicht sich über die Woche immer wieder aus.

Und wenn ich hin und wieder diese Horrorstorys von Leuten lese, die angeblich tagelang ohne auskommen… Warum schreiben die sowas? Das geht doch gar nicht!

Peng!, würde es machen und Tammy wäre geplatzt. Wie ein roter Luftballon.


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Sexentzug

Mitten in der Nacht.

So unruhig weil Sexentzug.

Sexentzug von Joana. Immer noch. Scheißerkältung.

Ob andere da auch so ungenießbar sind?

Ich kann erkältet sein wie ich will – Sex brauche ich trotzdem. Wie soll das denn auch ohne gehen? Soll ich vielleicht platzen?

Mazikeen ist da kein Maßstab; sie ist eine Dämonin und von daher immun gegen alles. Weil sie ja tot ist. Nehme ich an. Warum sie allerdings trotzdem so geniale Höhepunkt haben kann, wissen wohl nur die Göttin und der gefallene Engel.

Natürlich beschert sie mir in der Nacht den einen oder anderen Höhepunkt, sonst könnte ich ja gar nicht schlafen. Wenn ich dabei aber meine Hand ganz vorsichtig auf Joanas Möse legen könnte, würde wohl gar nichts gehen.

Wenn Joana neben mir liegt, kann ich irgendwie nicht von ihr träumen. Das kann ich nur, wenn ich mit meiner Dämonin alleine bin.

Dann denke ich an Joanas Lächeln, daran wie sich ihre Titten anfühlen oder wie es sich anfühlt, wenn ihr Kopf zwischen meinen Beinen verschwindet.

Und wenn Maze in Eile ist, sagt sie mir, ich solle an die und die Filmszene denken und dann hat sie leichtes Spiel, weil schon alles unter Wasser steht, bevor sie mich überhaupt berührt.

Das funktioniert auch, wenn ich einfach nur Joanas blitzblank rasierte Schamlippen berühre – da kann sie schlafen wie sie will.

Aber ich kann kommen so oft ich will – meine Nervosität und der verzweifelte Drang in sie einzudringen, vergeht einfach nicht.

Scheißerkältung.

Verflucht nochmal, Joana: Könnte es dir nicht genauso wie mir gehen? Wäre das nicht herrlich?

Sex brauche ich trotzdem

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Ihr seid doch alle kleine Schlampen

Ich bin schon wieder wach.

Richtig: DAS geht immer. So mancher Mann würde mich darum beneiden. Darum, dass es immer geht, meine ich. Na ja nicht immer, aber meistens.

Dass ich hingegen so gut wie immer möchte – DAS sei dann schon eher ungewöhnlich, meinen Joana und Maze in schönen Einvernehmen. Ungewöhnlich – wir vermeiden Wörter wie nicht normal oder pervers wo es nur geht. Jeder ist eben anders. Es kann ja auch nicht jeder Bücher schreiben.

Dass ich so gut wie immer möchte, beschert mir den großen Vorteil, dass ich meinen Lesern ständig etwas zum Thema Sex präsentieren kann. Wenn ich mir vorstelle nicht dauergeil zu sein – wie langweilig wäre das?

Immerhin sind meine Leserinnen allesamt selbst kleine Schlampen. Oder warum lesen sie sonst die Sachen, die ich schreibe?

Es kann ja wohl nicht sein, dass sie das brauchen, damit sie selbst Sex haben können…?

Whatever…

Wo war ich? Ach ja: Schlampe!

Schlampe sein ist cool. Genauso wie Frauenheld. Die Wörter klingen zwar leicht unterschiedlich, doch im Endeffekt besagen sie das Gleiche. Wir sind cool, jede will uns und wir wollen immer.

Und man stelle sich mal nur die ganzen Orgasmen vor! Sie verschleissen zwar Frauen, kosten Batterien und man muss darauf achten, immer ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, doch sie machen mehr Spaß als eine Nacht mit den besten Freundinnen, Eis, Crackers und F.R.I.E.N.D.S.

Und was machen Schlampen, wenn sie mit dem Tagebucheintrag fertig sind? Genau: Sie gehen an Deck und segeln weiter.

Die reale Komponente

So ein Videosex-Dreier ist schon irgendwie spannend.

Aber ich finde, Joana hat in erster Linie den Regisseur gespielt. Na ja, sie versteht ja auch am meisten davon.

Und ich kann mich nicht beklagen, Maze auch nicht, da bin ich sicher.

Auf jeden Fall ist es spannender als Videosex eins zu eins, weil eben noch die reale Komponente dazukommt.

Und es gibt lustige Missverständnisse.

„Vorne? Ach so, ich dachte hinten. Moment!“

PLOP!

„Ey! Geht das auch langsamer?“

„Klar.“

„NEIN! NICHT WIEDER REIN!“

„Ach so, ich dachte…“

„Bist du blöd?“

„Also was jetzt?“

„VORNE! DER MUSS VORNE REIN!“

„Sicher? Du willst sonst immer hinten…“

„Joana sagte vorne.“

„Ich glaube nicht, ich…“

„BEIDE? Wegen mir dann eben beide.“

„Gleichzeitig?“

„Heute vorne, morgen hinten… NATÜRLICH GLEICHZEITIG!“

„Schrei nicht!“

„Soll ich vielleicht zwitschern?“

„Kannst du nicht wenigstens einmal stillhalten?“

„Hättest ihn ja nicht rausziehen müssen!“

An die Wand genagelt

Wir kreuzen mit 4 Knoten mit Genua II und Besan am Wind.

Das Großsegel ist komplett gerefft, damit es uns nicht unter Wasser fegt, denn der echte Wind bläst immer noch mit bis zu 30 Knoten. Unsere Ketsch ist schon ein wenig special.

(Randbemerkung: Wem die Segelrederei nicht passt – das hier ist mein Tagebuch und ich schreibe was ich will! Außerdem: Wo Kür ist, ist auch Pflicht! Hehe!)

Joana meinte, es sei schade, dass wir schon ausgelaufen seien, denn sie hätte sich extra umgeschaut und in Nassau stünden „ein paar wirklich schöne Alternativen zu unserem Boot zur Verfügung“.

Sie kapiert’s nicht, oder? Wie gerne hätte ich ihr gesagt, sie solle sich eine schlanke 50-Fuß-Luxusyacht nehmen und sie sich dahin schieben, wo sie’s am liebsten hat. Aber das sagt man nicht zu einer Diva. Sie würde es glatt fertigbringen eine Woche lang nicht mehr mit mir zu reden. Und dann müsste ich mir eine Woche lang jeden Tag heulend etwas langes, dickes, vorgeheiztes, vibrierendes dahin schieben, wo ich’s am liebsten habe weil sie mir so fehlen würde. Vermutlich mehrfach.

Auch Scheiße.

Also habe ich einfach nichts dazu gesagt. Beziehungsweise habe es auf das Wetter geschoben. Und auf Zoe. Letzteres versteht sie natürlich. Irgendeinen Vorteil muss diese ganze Zoe-Katastrophe ja haben. So habe ich wenigstens hin und wieder eine Ausrede: „Wenn ich auch nur einen Tag länger in Nassau geblieben wäre, wäre das Miststück wieder aufgekreuzt und du weißt ja, was dann passiert wäre.“ Da hat sie sich seufzend ihrem Schicksal ergeben.

Tammy-Diva 1:0.

Ach ja: Wenn wir es schaffen, wollen Maze, Ken und ich am Wochenende in ein Hotel gehen und ein kleines Spiel spielen. Sowas ist ja hier an Bord fast unmöglich, weil es so eng ist und hier so viele Leute herumhängen. Ich soll mir überlegen, wie ich es gerne haben möchte. Weil diesmal ich die Hauptperson bin. Ich freue mich sehr drauf.

Als ich Joana vor einigen Jahren mal von unseren Spielchen erzählt habe – Chris/Maze und ich machten das schon damals ziemlich regelmäßig – meinte sie nur, es sei „ein verdammter Mist, dass ich nicht lesbisch bin und keine Lust habe mit dir zu vögeln“.

Tja, dein Pech, liebste beste Freundin. Ich hätte dich schon damals an jede Wand genagelt!

„Ich hoffe, da gibt es auch Hotels ohne Kakerlaken“, grummelte Ken. Er hat irgendwie schlechte Laune, seit er von Joanas Versuchen erfahren hat, uns ein anderes Boot anzudrehen – und die Besatzung auf sich selbst, Maze und mich zu reduzieren. Er hatte natürlich sofort kapiert, dass „das Weib mich nicht an Bord haben will, wenn sie ihre Startitten auspackt“.

So ähnlich stimmt das ja wohl auch.

Ich habe dazu nichts gesagt. Ich muss ja nicht zu allem etwas sagen. Ich bevorzuge es Probleme dann anzugehen wenn sie anstehen und nicht hundert Jahre vorher. Gibt weniger graue Haare.

Ich habe übrigens gehört, wie Ken Maze zugeflüstert hat, ob sie mich nicht davon abhalten könne, Harakiri bloßzustellen. Maze hat ihn gefragt, ob er nicht dem Wind befehlen könne aufzuhören zu blasen.

Das ist mein Mädchen!

Tittentechnisch

Das Wetter wird besser.

Wir sind am ganz frühen Morgen Richtung Great Abaco ausgelaufen. Wir nutzen den letzten Wind aus, denn am Freitag erwarten wir eine Flaute.

Vor dem 10. oder 11. Februar wird Joana sowieso nicht hier sein, das ist jedes Jahr das Gleiche. Und dann kommt es noch darauf an, ob direkt nach den Oscars Drehs angesetzt sind. Was öfter als nicht vorkommt, da diese elende Award Season der gesamten Industrie ein enormes Loch in den Kalender schlägt.

In meinen auch. In den für mein Schlafzimmer.

Tittentechnisch.

Wenn es Maze nicht gäbe, hätte ich hier auf dem Boot ein echtes Problem. Ich habe mich nämlich entschlossen, diese Harakiri-Sache nicht weiter zu verfolgen.

Die quietscht nämlich beim Sex immer so komisch.

Muss ich nicht haben. Ist vielleicht so ein Japanding. Klingt so ein bisschen als würde man einem Vögelchen die Flügel ausreißen.

Da heule ich doch lieber wie ein Wolf. Das klingt wenigsten erwachsen.

Ich werde es ihr mal sagen. Irgendwer muss es ja tun. Ich bin natürlich, wie üblich, diejenige, die sich opfern muss. Aber sonst piepst die noch ihr Leben lang.

Ich muss nur den passenden Moment abwarten. Am besten wenn wir alle zusammensitzen, da bekommt sie die meisten Tips wie sie das Gezwitscher abstellen kann.

Wie war das noch gleich:

Ein Tag ohne gute Tat ist ein verlorener Tag für mich!

Blog exklusiv: Heulen wie ein Wolf

Maze quält mich damit manchmal ewig.

So einen zerstörten Orgasmus kann man, durch geschicktes Berühren, bis zu einer Minute ausdehnen.

Hat Maze gesagt. Ich schaue dabei nicht auf die Uhr, weil ich in dem Moment dabei bin, die Krämpfe und die Verzweiflung auszuatmen. Und mich irgendwo festzukrallen.

Sie macht das immer so lange wie ich es gerade verdient habe. Sagt sie.

Sie behauptet, ich würde dabei so ein wolfsähnliches Heulen von mir geben. Mit weit geöffnetem Mund und aufgerissenen Augen.

Dämonen quälen.

Wenn es dann endlich vorbei ist, gibt es für mich immer die gleichen drei Möglichkeiten: Zu heulen, sie zu beschimpfen oder sie zu würgen.

In der Regel fange ich mit Würgen an, gehe dann zu beschimpfen über, weil sie mich beim Würgen auslacht und fange schließlich an zu heulen, weil mein Körper die Tortur immer noch nicht überstanden hat.

Ich hasse Dämonen! Erwähnte ich das schon?

Blog exklusiv: Academy Award

Und dann hat sie mir mal wieder den Orgasmus so richtig kaputtgemacht.

Mit Absicht.

Ich glaube, ich habe meine Krallen vor Verzweiflung mindestens einen Zentimeter tief in ihren Rücken gegraben.

Und ich könnte schwören, sie hat – während ich tausend Tode gestorben bin – ganz leise „Academy Award“ geflüstert!

Das Biest!

Gelobt sei was nass macht

„Wer nicht kommen will, der lässt es. Wie beim Sex.“

„Witzig, Maze, wirklich witzig!“

„Es ist doch das Wichtigste, dass Joana hier ist, oder nicht?“

„Frag nicht so blöd!“

„Und wenn die Scheiß-Award-Season vorbei ist, hängt sie doch sowieso dauernd bei uns rum!“ Maze atmet theatralisch aus.

„Genaugenommen hängst du aber bei UNS herum, selbst wenn dir ein kleiner Teil vom Boot gehört.“ Das war gemein, ich weiß. Doch irgendwie stimmt es ja auch. Wenn Joana Maze nicht geholt hätte, würde sie immer noch zu Hause auf Orcas sitzen und auf meine Sachen aufpassen.

„Warum trittst du eigentlich immer in alle Richtungen aus, Tammy, wenn dir was nicht passt?“

Tja, das frage ich mich auch. Es ist nicht nett. Andererseits – seit wann bin ich nett? „Damit ich wenigstens einen treffe. Irgendeinen.“

„Whatever…“

„Stell dich nicht so an, Maze, tue nicht so als könntest du es nicht vertragen!“

„Ertragen kann ich alles – solange ich auch austeilen darf.“

„Mach doch!“, fordere ich sie auf.

„Pah! Verbal bist du doch jedem überlegen. Und prügeln? Ich schlage keine Weiber! Und schon gar keine, in die ich meine Finger stecke.“

„Dachte ich mir schon.“

„So verunstaltete Weiber sind wenig erotisch.“

„Auch klar“, nicke ich.

„Im Übrigen mag ich Joana wirklich. Ist natürlich lustig, dass sie dich mit ihren Freundinnen erpresst. Aber du bist ja selbst schuld!“

„Warum?“

„Weil du jedem auf die Nase binden musst, dass du jedem Sternchen hinterher rennst.“

„DAS TUE ICH ÜBERHAUPT NICHT!“, empöre ich mich.

„Jaja, ich weiß: Unter einem Golden Globe tust du es nicht!“

Hat sie recht? Keine Ahnung, es ist mir auch egal. Gelobt sei was nass macht.

„Stört es dich?“, frage ich etwas gemäßigter.

Maze zuckt mit den Schultern: „Das bist du, es gehört zu dir.“

Auch eine Antwort…

„Maze?“

„Ja?“

„Jetzt ein klein wenig schneller. Nur ein bisschen. Und dann sag bitte nochmal ‚Golden Globe‘!“

Zornsex

Wir haben uns wieder gestritten.

Über das Boot. Über was sonst?

Joana ist sauer, weil sie endlich meine Bücher kennenlernen will und sich nicht auf unser Boot traut. Manchmal glaube ich, dass es weniger mit dem Fakt zu tun hat, dass die Anny schon so alt ist, sondern damit, dass sie Maze und mir gehört. Wobei das auch wieder nicht passen würde, weil sie ja diejenige war, die wollte, dass Maze und ich wieder…

Wie auch immer…

Auf jeden Fall werde ich langsam sauer, weil ich weder vorhabe wieder eine 50ft-Luxusyacht mit Einhandbedienung zu segeln, noch mit 30ft durch die Weltmeere zu ballern. Noch nicht mal durch die Karibik.

Was die Luxusyacht betrifft: Hatte ich schon, brauche ich nicht mehr, ausserdem ist das kein Segeln. Das ist, als würde man behaupten, auf einer Gold Wing zu sitzen wäre Motorradfahren. Und was die kleinen Boote betrifft – bin ich lebensmüde? Ich versuche so schon jedem Wetter aus dem Weg zu gehen (Wer tut das nicht?), doch wenn ich mir vorstelle, dass uns auf sowas ein Hurrikan erwischt…

Und jetzt ist sie mir mit einem Rennboot gekommen! Zum Thema „abwettern“! „Abwettern“ bedeutet NICHT, my love, sich gar nicht erst von einem Sturm erwischen zu lassen, sondern ihn irgendwie zu überleben. Aber versuch das mal jemand einer störrischen Diva zu erklären!

Whatever…

Auf jeden Fall will sie unbedingt ein anderes Boot kaufen, damit wir „eine schöne Zeit haben können“.

Ein Rennboot! Göttin!

Nochmal: Wer „berät“ diese Frau? EIN RENNBOOT! Sie wäre schon beim ersten Luftzug im Wasser! Himmelkreuzdonnerwetternochmal!

Wie auch immer. Maze jedenfalls hält sich mittlerweile raus, schaut sich das alles aus dem Hintergrund an und fragt, wenn wir aufgelegt haben schelmisch, ob sie mich ficken soll.

NATÜRLICH SOLL SIE! Was denn sonst?

Das brauche ich um mich abzuregen. Wobei ich mich währenddessen immer wieder erneut aufrege. Maze hat dann ihre liebe Not mit mir.

Aber ich brauche das. Das einzige, was in so einer Situation bei mir hilft ist Sex. Entweder mit einer Frau oder einem Vibrator. Oder mit beidem.

Zornsex.

Ich meine – klar – ich verstehe ja, dass das Weib endlich mal irgendwo genauso wie wir anderen sein möchte, was in diesem Fall unter anderem bedeutet sich an- und auszuziehen wann SIE will und zwar ohne nach Paparazzi oder Smartphones Ausschau halten zu müssen. Und auf so einem Boot geht das eigentlich recht gut.

Aber mal ehrlich: Ihre Möpse sind ja ganz nett, aber…

Nicht nett, ich weiß. Aber seit wann bin ich nett?

Momentan weiß ich nicht so genau was ich machen soll, außer die Zunge von Maze zu genießen und mir vorzustellen, ich würde gleichzeitig Joana küssen.

Alle Welt redet von Versöhnungssex. Ich finde Zornsex viel geiler, denke ich, als Maze mir einen Dildo in den Hintern rammt und ich tausend Tode sterbe.

Wie konnte ich nur jemals ohne meinen Dämon?

Blog exklusiv: Nie genug

„Wieviel Sex kann ein Mensch nur haben?“ grinst sie als ich ihren Kopf erneut zwischen meine Beine drücke.

„Nie genug, Maze, nie genug!“

„Langsam glaube ich fast auch daran.“

„Halt den Mund und fang an! Und denk dran: Dämonen schmatzen nicht!“

Sex for future

Heute wird es mal wieder richtig karibisch werden. Na ja, fast. Blauer Himmel, ein paar Wölkchen, wenig Wind. Nur die Temperaturen lassen mit 22° zu wünschen übrig.

Falsche Jahreszeit für richtiges Karibikfeeling. Aber immer noch besser als Winter an der Ostküste. Morgen wird es dann doch noch etwas ungemütlicher.

Soviel zum Wetter, zurück zu den Nachrichten.

Sex.

Warum gebe ich dem Thema ständig so eine große Bedeutung?

Weil es für mich und so viele andere so eine große Bedeutung hat.

Diejenigen, die uns verzweifelt klarzumachen versuchen, dass für sie Kultur und Arbeit und Hobbies und Romantik und wer-weiß-was wichtiger sind – die haben bestimmt recht – für sich selbst.

Trotzdem haben sie Sex. Und wenn sie sich die Chance geben würden, hätten sie noch viel mehr. Reine Mutmaßung von mir, basierend auf meinen nicht repräsentativen Umfragen.

Bei mir ist das ganz einfach: es gibt Zeiten, da kann ich an kaum etwas anderes als an Sex denken. Das heißt, ich kann schon, will aber nicht. (Zeiten: Einfach mal ‚weiblicher zyklus hormone‘ googeln.)

In der restlichen Zeit denke ich an Sex. PLUS an andere Dinge.

Da bekommen dann Sachen wie Fliegen (darf ich nicht mehr), Motorradfahren (kann ich nicht mehr), Segeln (mache ich bis ich über Bord gehe) und das Lesen mehr Bedeutung.

Nicht mehr als Sex. Aber so ähnlich zumindest.

Ich lasse doch keine geile Frau stehen, weil ich gerade etwas anderes zu tun habe!

Und es gibt echt Leute, die würden sie stehenlassen, wenn sie nicht müssten?

Ja, leider gibt es sie. Leute, für die eine Partie Schach wichtiger ist als geiler Sex! Man muss sie nur suchen.

Ich frage mich nur, wenn der Homo Sapiens oder Homo wie auch immer schon immer lieber Schach gespielt oder Tag und Nacht Höhlen bemalt statt ständig gerammelt hätte – wären wir dann zum Mond geflogen?

Nicht umsonst nennt man die menschliche Spezie, die am längsten die Erde bevölkert hat Homo Erectus! Denkt mal drüber nach!

Genau genommen sorgt doch nur viel Sex für Raumschiffe und Marsflüge. Zugegeben: Auch für Trump, aber da hat einer quer gefickt.

Wie auch immer: Sex for future, heißt die Parole – und wer glaubt etwas Besseres als ein sexbesessenes Tier zu sein, der kauft sich eben Kreide, bemalt Höhlen und masturbiert heimlich weiter.

Ich jedenfalls habe mich meinen Hormonen ergeben. Scheiß auf Kultur!

Spielzeuge

Sie wird nachher extra für mich dieses weiße Abendkleid ausziehen. Auf dass ich mein Tablet vollsabbere!

Wenn ich mir überlege, dass ich der einzige Mensch bin, vor dem sie sich jemals elektronisch ausgezogen hat…

Ich muss versuchen, sie dazu zu bringen, dass sie dafür sorgt, dass SJ das für mich macht!

Das nehme ich dann auf und melde mich für zwei Tage krank! Die Frau hat wirklich den megageilsten Body, der mir jemals unter die Zunge gekommen ist.

Nicht, dass Joana zu verachten wäre – oder gar Maze – aber ich spreche hier von SJ, der Frau mit dem Geschenk-Der-Göttin-Körper! Die Frau, die jeden Androiden vor Ehrfurcht stottern lässt!

Nicht, dass ich an SJ interessiert wäre. Was mich interessiert sind ihre Titten und ihr Arsch und die Erinnerung daran, wie dieses supersüsse Gesicht zwischen meinen Beinen aufgetaucht ist!

Mein Traum und mein Leben jedoch ist seit Anbeginn bis in alle Ewigkeit Joana. Ohne sie höre ich auf ich zu sein.

Und Maze ist – Maze. Sie war, ist und wird immer da sein. Sie ist der wütende Teil von mir, den ich verloren habe.

Maze ist mein Rückhalt, der Punkt in meinem Satz.

Maze ist die dämonische Freundin in meinem Bett, Joana ist die Traumfrau daneben. Und SJ und manche anderen: bildschöne Spielzeuge mit Orgasmusgarantie.

Mehr als eine Frau braucht keine Frau? Jaja… Das sagt jede, die nur eine hat!

Hart und Co.

Eine der Sachen, die mich an der Anny X am meisten stören ist, dass ich Musik meist nur mit Kopfhörer hören kann. Natürlich habe ich in meiner Kabine auch ein Soundsystem, doch die Akustik ist in der kleinen dreieckigen Kajüte wirklich daneben. Und unterwegs ist Muskhören sowieso nicht drin, dazu müssen wir schon irgendwo festgemacht haben.

Anyway…

Beth Hart. Mein Sex-Allrounder. Seltamerweise kam sie auch zu Beginn und am Ende der Sylvester-Sets gut an. Dabei ist das Jazz-Rock und Blues vom Feinsten.

Ich muss zugeben, dass ich bei ihrer Musik auch schon in einer Garderobe gefickt habe. New Orleans 2012 war das, glaube ich. Damals war ich noch mit Chris – Maze – zusammen. Nur mit ihr, meine ich. Ohne Joana. Ein Restaurant mit Live-Musik war das. Ein schlechtes Jazz-Trio, ich erinnere mich. In den Pausen liefen Hart und Co.

In der Garderobe machten wir unsere eigene Musik. Die Garderobentussi und ich.

Cris wartete am Tisch auf den Nachtisch. Ich hatte ihn in der Garderobe.

Blog exklusiv: Zu jung zum Masturbieren? Teil 2

(Dieser Eintrag erscheint exklusiv in meinem Blog! http://www.tammysdiary.blog)

Ich habe erzählt bekommen (von „Betroffenen“), dass Mädchen schon im zarten Alter von 13, ja sogar 12 manchmal, Deep Throating trainieren! Weil die Jungs – gemeint sind die aus der Klasse über ihnen – das heutzutage erwarten. Dass sie ihre Pimmelchen bis in den Rachen der Freundin schieben dürfen. Scheint das Herumknutschen zu ersetzen.

Genau dieselben Mädchen, die sich entweder heimlich zu Hause Tischkerzen oder Bananen in den Hals schieben oder gemeinsam mit anderen an geklauten Dildos üben, wie weit sie in den Hals passen, bis sie kotzen müssen, haben ein Problem damit ihren Freundinnen zu erzählen, dass sie den Vibrator aufladen müssen. Um den dann dem eigentlich Zweck zuzuführen.

Deep Throating ist in, Masturbation ist böse.

Göttin, ich habe mit 13 gemeinsam mit Heteroweibern masturbiert!

Und wenn wir gut drauf waren, haben wir uns erzählt an welchen Orten wir es schon gemacht haben (Schulklo war in) und haben uns dabei gegenseitig einen runtergeholt (ja, so nannten wir das).

Wir haben uns Dinge in die Möse geschoben und NICHT IN DEN HALS! Haaallooooo?

Manche von uns haben es durch die Jeans hindurch geschafft, uns einen runterzurubbeln (auch so ein Ausdruck). Das haben wir dann den anderen vorgemacht. Ich habe dabei an Jennifer Aniston gedacht. An wen die Heteros gedacht haben, habe ich verdrängt.

WAS, ZUR HÖLLE, IST SO SCHLIMM AM MASTURBIEREN?

Blind jedenfalls wird heute keiner mehr davon.

Blog exklusiv: Zu jung zum Masturbieren? Teil 1

(Dieser Eintrag erscheint exklusiv in meinem Blog! http://www.tammysdiary.blog)

Warum dauert es eigentlich immer so lange, bis Frauen/Mädchen anfangen über das Masturbieren zu sprechen?

Ich meine – es ist schon besser geworden, keine Frage, doch grundlos geschämt wird sich immer noch.

Was ist an den eigenen Fingern oder warmen, vibriendem Plastik schon verkehrt?

Bis Frauen – wie alt? – sind, stellen sie sich an?

Dabei kann man da auch richtig geile Dinge erleben, z. B. – ach was, ich schreibe es später. Oder Morgen.

Mir geht gerade die Zeit aus…

Nass wie ein Pudel im Regen

„Sie will dich mit ihren Kolleginnen locken?“, fragt Mazikeen ungläubig.

„Ja.“

„Sie will aus unserem Boot einen Fickdampfer machen?“

„Offensichtlich.“

Mazikeen sieht aus, als würden ihre Dämonenaugen gleich anfangen vor Zorn zu glühen: „Ist die lebensmüde?“

„Pass auf, was du sagst, Maze. Wir reden hier von MEINER Joana. Verstehst du?“

„DEINE Joana spinnt!“

„Davon abgesehen“, entgegne ich, immer noch leicht angepisst: „Weißt du eigentlich von welchen Frauen sie redet?“

„Ich bin überrascht, dass sie überhaupt von Frauen redet!“

„MAZE!“ Langsam werde ich wirklich ein klein wenig sauer.

„Jaja… Schon gut… Von wem redet sie?“

„SJ, z.B. oder CD. EB, CT und andere.“ (Ich kann hier natürlich keine richtigen Namen nennen.)

„Rennt sie herum und macht Werbung oder was? Lesbisches Ficksegeln in der Karibik oder so?“

„Ganz ehrlich, Maze: Ich habe nicht die Spur einer Ahnung. Sie ignoriert die Frage.“

Maze nickt: „Ignorieren können diese Diven gut.“

„Spannend ist es schon…“, gebe ich zu.

„Du meinst, du wirst gerade nass wie ein Pudel im Regen.“

„Das auch“, nicke ich.

Ich. Nass.

„Wie kann man nur so verrückt auf Stars sein wie du?“

Ich zucke mit den Schultern. Woher soll ich das wissen?

„Und die Damen trauen sich natürlich alle nicht auf ein älteres Boot…“

„Ich glaube eher, die sind gewohnt im Luxus zu ficken.“

Luxusschlampe. Trocken.

„Luxusfotzen“, nickt Maze.

„Das auch“, grinse ich: „Schlimm?“

„Darf ich Joana bitte doch ertränken? Bitte, bitte!“

Hormone auf Warp

(Anmerkung: Auch dieser Post wäre ab morgen nur noch auf http://www.tammysdiary.blog erschienen. Folgt meinem Blog!)

* * *

Ich habe Kopfschmerzen. Mir ist schlecht. Mir ist schwindelig.

Und ich bin nass wie ein frisch gespengter Rasen!

Wie passt denn das wieder zusammen?

Ich könnte jetzt glatt drei oder vier Fotzen hintereinander vernaschen. (Oder „Mösen“ oder wie auch immer die Romantisch/Empfindlichen unter den Mitlesern sie nennen.)

Auf jeden Fall bin ich megageil! Sagte ich das schon? Hormone auf Warp, sozusagen.

Ich muss Maze holen, ein Vibrator reicht gerade mal nicht. Das Gute mit Maze: Sie weiß immer was zu tun ist. Fünf oder sechs Ohrfeigen bis ich am Boden liege, dann wird sie fordern, dass ich die Beine öffne und sobald sie unter meinen Slip greift, werde ich so gewaltig kommen…

Fuck! Jetzt brauche ich erst einmal einen frischen!

Nackt und im Spagat

Es gibt Leute, die stehen darauf die Finger auf der Stelle, ohne Umschweife, brutal und bis zum Hals reinzurammen. Nicht über „Los“ direkt ins „Gefängnis“ zu gehen, sozusagen.

Ich meine, geht schon, wenn du richtig nass bist. (Sturmflut)

Und manchmal habe ich ja auch nichts dagegen. Kommt immer darauf an wer das macht. Und wo. Und wann. Und wie genau.

Aber wenn dann eine kommt und erst einmal Gleitgel auspackt, dann frage ich sie – sobald mein Lachanfall vorbei ist – ob sie

  • erstens glaubt, ich hätte gerade nackt und im Spagat im Sandkasten gesessen,
  • zweitens, ob ich mich nicht doch lieber auf den Gynstuhl setzen soll,
  • drittens, ob sie vorhat, in meiner Gebärmutter zu übernachten oder
  • viertens, ob sie den Abfluss ficken will.

Und fünftens, ganz wichtig, ob sie wisse, wo die Tür ist.

Ist doch wahr!

Erwischt!

Als ob…

Eben habe ich sie erwischt. Selbst Japanerinnen können nicht leise ficken. Die beiden treiben es also tatsächlich miteinander.

Tine und Harakiri meine ich. Und zwar gar nicht mal so unheftig.

Ich musste mich über eine halbe Stunde in die Nähe setzen, damit ich alles mitbekomme. Auf den Boden!

Könnte auch eine Dreiviertelstunde gewesen sein. Das nächste Mal muss ich unbedingt mal auf die Uhr schauen. Auf jeden Fall habe ich mir zwischendurch ein Brot gemacht.

„Ja da! Ja, genau! Oh God! Aaaaah! Tiefer, tiefer! Fuuuuuuuuuck!“

Und so.

Aber wir haben ja alle mal angefangen.

Bin dann danach erst einmal kurz in meine Kabine.

Spuren verwischen.