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Was Tammy in den Mund nimmt (und was nicht)

Von ZoeForYou

Es ist eine Weile her, dass ich hier geschrieben hatte, richtig? Ich hatte etwas anderes versprochen und gerne hätte ich mich auch daran gehalten, doch manchmal erlauben die Umstände einfach nicht, unsere Zusagen wahr werden zu lassen. (Nicht, dass es irgendwen interessieren würde…)

Fakt ist, dass ich mich nicht zu Wort melden kann, wenn es Tammy nicht zulässt.

Es ist ja schließlich nicht so, als würde sie mit mir offen hausieren gehen. Sie will nichts von mir hören und sehen, und am liebsten weiß sie mich auf der anderen Seite der Welt! Doch ich bin hartnäckiger als sie glaubt, oder zumindest als sie hofft. Sie kann mich für Monate (Jahre?) verbannen, doch loswerden wird sie mich nicht. Schließlich ist es einzig und alleine ihre eigene Schuld, dass meine Existenz (?) ihr Leben so nachhaltig beeinflusst – oder so unerträglich macht, wie sie behauptet. Letzteres ist natürlich eine typisch unlogische Tammy-Übertreibung: Wäre ich so schrecklich und nicht auszuhalten, würde sie sich mit deutlich mehr Vehemenz gegen meine Anwesenheit wehren. Aber genug davon…

Hier stehe ich und kann mich nicht anders. Schließlich war es sie selbst, die mich damals eingeladen hat.

Und da hat sie gehofft, dass dieses Boot ihre ultimative Zufluchtsstätte sein würde… Hat sie wirklich nicht verstanden, dass es genau an dieser Stelle war, an der ich meine größten Erfolge gefeiert habe? Sie wäre besser in der Luft geblieben. Was sind schon ein paar Atombomben gegen ein Leben mit mir?

Von Redefreiheit, Gutmenschen und Cancel Culture

Und da wir gerade von Atombomben sprechen: Wusstet ihr eigentlich, dass Tammy der norwegischen Armee angeboten hat, im „Ernstfall“ tatsächlich militärische Frachtflüge zu übernehmen? (Etwas, was ja schon einmal zur Debatte gestanden hat?) Diesmal macht sie wohl ernst. Es ist herzlich wenig Unmilitärisches an unserer kleinen Freundin. Und dass ihr Blut deutlich roter gefärbt ist, als ihr blaues Äußeres es vermuten lassen würde – wer hat darüber noch nicht nachgedacht? (Ja, sie hat heimlich Schwarzenegger gewählt! Vor mir kann sie das nicht verbergen.)

Ihre Gedanken sind weit republikanischer als sie bislang eingestanden hat, und ihre Werte sind deutlich konservativer als es den Anschein haben mag. (Insofern sind die USA gar nicht mal so der falsche Ort für sie.) Was Tammy mit am meisten hasst – Putin hat es gerade am Beispiel der Rowling aufgewärmt – ist die sogenannte westliche „cancel culture“, die Art und Weise, wie die moderne grüne Gesellschaft mit unliebsamen Zeitgenossen umgeht und deren Meinungen sie konsequent per Boykottaufruf unterdrückt. In Tammys Augen sind freie Meinungsäußerung UND Redefreiheit wichtiger als Staatsziele und sie verdammt alles, was Menschen daran hindert, sich auszudrücken. Beste Beispiele kommen mal wieder aus Deutschland, wo jetzt nicht mehr nur noch Nazipropaganda, sondern auch manche prorussische Aussagen und Symbole unter Strafe gestellt sind. Redefreiheit scheint nur noch in der UK und in den Staaten zu existieren. Ob man es gut findet oder nicht: Das sind die Fakten. Der moderne Gutmensch versteht nicht, wie sehr er sich selbst persifliert. Und die dummbraven Deutschen merken noch nicht einmal, wenn ihnen vorgelogen wird, dass sie Redefreiheit haben! In Deutschland darf jeder sagen, was er denkt, solange es nicht das Falsche ist. Und zwar per Gesetz.

Ich persönlich finde es einfach nur lustig aus der Ferne zuzuschauen, wie sich die Deutschen selbst zensieren – und sie es nicht mal merken. Fragt man den Durchschnittsbürger, ob es in seinem Ländle Redefreiheit gibt, nickt er tief überzeugt: Er glaubt es selbst.

Er weiß nicht, dass Redefreiheit und Meinungsfreiheit so unterschiedlich wie Highheels und Sportschuhe sind. Beides ist Schuhwerk. Doch der eine bleibt beim Tritt im Arsch stecken, der andere plakatiert nur ein Muster auf die Backe.

Wobei das natürlich weniger „cancel culture“ als „cancel freedom“ darstellt. Ich muss jedoch sagen, dass ich bei diesen Themen ausnahmsweise auf Tammys Seite stehe.

(Bei der Gelegenheit: Ich finde einen Highheels-Blowjob in der Hocke ziemlich anstrengend. Aber was tut frau nicht alles für ein wenig Sperma.)

Im Knien geht

Buchstabensalat

Wobei ich wieder bei meiner lieben Freundin angelangt wäre (oh ja, das war sie mal).

Wie konsequent Tammy mit einzelnen Themen umgeht, ist schwer zu sagen. Bei einer Sache jedoch ist sie ein unverbesserlicher Heuchler: wenn es um LGBT und die übrigen Buchstaben geht. Natürlich ist sie eine vehemente Verfechterin von Schwulen- und Lesbenrechten der ersten Stunde, falls es so etwas gibt. Doch irgendwo auf dem Alphabet ist sie dann stehengeblieben. (Auch das ist eine typisch republikanische Position.) Ich muss jedoch zugeben, dass ihre Position durchaus Argumente auf ihrer Seite hat. Zum Beispiel bei der Frage, wo eigentlich die wirklichen Schnittmengen der bisherigen und der neu hinzugefügten Buchstaben liegen. Oder bei der Frage, wie sich gewisse Argumente und Forderungen auf das friedliche Zusammenleben der Bürger auswirken. Fakt ist nur, dass Tammy bei diesen Themen gewaltig mauert und bestenfalls eine Verballhornung der Buchstaben kommuniziert, statt offen ihre Position darzulegen.

Andererseits: sie muss ja nicht.

Seine Meinung darzulegen oder nicht – das ist immer noch die Entscheidung jedes Einzelnen (falls der Staat ihn lässt). Wen das stört, der weiß wo die Tür ist.

Purgatorium

Tatsächlich sind mir Tammys heutige Positionen ziemlich egal. Logischerweise interessiert mich die Vergangenheit viel mehr- und dass meine werte Freundin sie in vagen Hinweisen vernebelt. Genau wie so vieles Andere. Vermutlich ist das Tammys heutige Art und Weise mit Dingen umzugehen, die sie umgehen oder ungeschehen machen möchte. Aber ihre und meine Vergangenheit kann sie nicht verstecken. Jedenfalls nicht dauerhaft. (Eigentlich hatte ich gehofft, dass Tammys neuester Roman J.-Forever ein wenig offenherziger werden würde. Aber auch hier: nur vage Hinweise. Grässlich! Und unehrlich.) Aber warum würde sie öffentlich etwas bekennen, woran sie selbst nicht glaubt?

Solange sie das nicht tut, werde ich in ihrem Leben existieren. Sie kann mich verleugnen, sie kann unsere Vereinbarungen brechen, sie kann versuchen, mich nicht in ihre Nähe zu lassen – aber sie kann mich nicht loswerden. Wie man sieht.

Hier bin ich, liebe Tammy und ich werde deine Reise zu deinem persönlichen Fegefeuer machen.

Sonst noch Fragen?

Die Sache mit der Altersdiskriminierung will mir einfach nicht aus dem Kopf!

Welche Altersdiskriminierung?

Genau. Das ist der Punkt.

Wenn sich jemand anmaßt, über die Beziehung Anderer zu philosophieren oder gar urteilen zu können, nur weil zwischen den Personen ein Altersunterschied besteht, der größer als der erwartete ist – das ist Altersdiskriminierung!

Wenn eine 25-jährige (oder ein 25-jähriger) sich in eine 70-jährige Person verliebt – was geht uns das an? NICHTS! Hört endlich auf von euch auf andere zu schließen! Zum Beispiel das Geld oder den Status des Älteren oder den Body des Jüngeren besitzen zu wollen. Alles, was diese Einmischungen signalisieren – wenn auch noch so versteckt – ist Neid. Purer, simpler, grasgrüner Neid.

Und jetzt erzählt mir bitte nicht, ihr würdet als 50-jähriger niemals freudig die knackfrische 25 Jahre jüngere Frau ins Bett heben (falls es die alten Knochen noch zulassen). Oder als Twen die Kreditkarte des älteren Partners überglücklich zum Schuh-Shopping ausführen. Heuchler, wer das bestreitet! Ich schätze, bei euch wäre das natürlich altersunabhängige Liebe, richtig?

Mein Schwager, der 23 Jahre älter als meine Schwester ist, hat eine Tochter, die gerade mal drei Jahre jünger als seine Frau ist. Als die ihren neuen Freund vorstellt, entblödet dieser sich nicht zu fragen, was denn „das Geheimnis“ meines damals 48-jährigen Schwagers sei. Ganz offen. In dieser Viererrunde!

Dazu fällt mir dann nichts mehr ein.

Ihm schon: „Platinkarten, fetter Benz und Riesenschwanz“.

Meine Schwester Anik hat zustimmend genickt: „Ausserdem fickt er gut. Sonst noch Fragen?“

(Muss ich noch erwähnen, dass meine Schwester diejenige in der Beziehung ist, die das Geld und den Benz mitgebracht hat?)

Ich nackt?

Wenn eine Plattform dieses Bild von mir als Sexfoto sperrt, ist sie bereits jenseits politischer Korrektheit. Das ist nur noch politisch krampfhafte Dummheit. Tumblr ist nicht mehr zu helfen. Amen. 
Tittenversteck. Benutzt eure Phantasie, Bitches!

Ein Auszug aus Alisha und Elena, Second Edition. Die 2nd Edition veröffentliche ich im Kurzgeschichten-Sammelband (E-Book und Taschenbuch):


Sie macht es langsam. So behutsam und gleichmäßig, dass ich mir einbilden kann zu wissen, wie weit der Penis ist, wie tief er in mir steckt. Was natürlich Unsinn ist. Ich spüre nur den kurzen Schmerz am Ende, den Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Alles Andere ist Erlösung. Und Erregung. Und dabei ist mir klar, dass es noch nicht ernsthaft begonnen hat. Sie macht es nur, um meinen Arsch an den Durchmesser zu gewöhnen und vermutlich mein Rektum ein wenig auszuweiten, damit ich den tatsächlichen Fick besser ertragen kann. Oder damit ich ihn problemloser genießen kann? Wer weiß …

1st Edition

Wer kennt eigentlich J. Forever noch nicht?

Garantiert nicht korrekt

Für alle, die es immer noch nicht wissen: Es gibt wenig, das ich mehr hasse als politische Korrektheit!

Aus genau diesem Grund findet ihr auf meinem Telegram-Channel garantiert nichts politisch Korrektes, aber vieles von dem, was uns die sozialen Medien vorenthalten. Klickt einfach auf das Foto oder scannt den QR-Code. Verraten kann ich schon einmal: Wenn ihr nicht auf Nacktheit und Pornographie steht, ist die Seite nichts für euch!

Hier gibt es
politisch nicht Korrektes
und jede Menge Pornographie
Einfach den QR-Code scannen oder klicken

Tammy gibt es außerdem auf Facebook und Twitter:

Tammy auf Facebook
Tammy auf Twitter

Lust auf einen kleinen Vorgeschmack von meinem neuen Buch?

Auszug aus dem Vorwort
zu meinem neuen Buch

Viel Neues im Dezember

Sprache verändert sich und das ist gut so. Sie wächst und gedeiht mit den Bürgern, ihren Ideen und Wertvorstellungen. Mein neues Buch Neun Freundinnen und eine 12 ist mitgewachsen. Darauf bin ich durchaus ein wenig stolz, da die Veränderung der Sprachbasis eine Menge Arbeit mit sich gebracht hat, und ich den Mehraufwand – trotz vieler widriger Umstände – in erstaunlich kurzer Zeit bewältigen konnte.

Es begann damit, dass ich beobachtet habe, wie sich meine eigene Sprache verändert hat. Vielen gefällt meine unbeschwerte Frei-Schnauze-Schreibe, doch mit allem, was um mich herum passiert, wollen offensichtlich meine Texte auf einen anderen Level, um den Anforderungen der heutigen Zeit besser gerecht werden zu können. Die Veränderungen endeten für den Moment damit, dass ich in das Buch Themen integriert habe, die ich noch vor ein paar Jahren nicht anzusprechen gewagt hätte. Selbst in J.-Forever nicht.
Autoren tragen durchaus Verantwortung. Wenn diese schon nicht der Gesellschaft gegenüber besteht, so sollten sie doch zumindest für die Sprache, in der sie sich ausdrücken, ein wenig Respekt zeigen. Der eine oder andere mag diese Aussage nicht nachvollziehen können, aber ich werde Angriffe auf unsere Art zu reden und zu schreiben, nicht unkommentiert lassen. Ich habe mich außerdem dafür entschieden, meinen winzigen Teil beizutragen, das Deutsche, wie es war und (zur Zeit noch) ist, zu überliefern.

Vor dem Hintergrund feministisch-sexistischer Attacken auf die Sprache, die ich so liebe, kann ich eben nicht mehr reinen Gewissens meine Gedanken, wie mir „das Maul gewachsen“ ist (um es mit verschiedenen Klassikern zu sagen), aufs Papier bringen. Rede- und Schreibweisen verändern sich mit den Zeiten. Doch es ist eine Sache, landläufig gebrauchte Wendungen zu integrieren, eine andere aber, zu versuchen, politische Absichten durch Sprachverfälschung durchsetzen zu wollen.

Das sogenannte „Gendern“, das Bestreben das generische Maskulinum durch absurde Satz- und Wortkreationen aus dem Deutschen zu verbannen, ist weniger lächerlich als gefährlich. Wenn gesellschaftliche Kräfte beginnen, Sprache als Waffe zu benutzen, um eigene Ziele zu erzwingen, sollten wir uns vorsehen. Das passierte schon mehrfach und hat nie friedlich geendet. Wohin die Sprachlenkung in den 1930ern führte, wissen wir alle. (Ich empfehle zu diesem Thema den Artikel „Sprache und Sprachlenkung im Nationalsozialismus“ auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung https://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42752/sprache-zur-ns-zeit ).
Es ist völlig bedeutungslos, ob Sprachterroristen rote, grüne oder braune Hemden tragen – der Angriff auf unsere Sprache bleibt der gleiche. Egal welche Ansprüche Bewegungen haben; das Mittel der Wahl für potentielle Weltveränderer ist die Veränderung der eigenen Sprache. Gezielte Wortmanipulation als Waffe? Sollte uns das nicht erschrecken?
In den 1930ern betrieb die Farbe Braun radikale und unerwünschte Volkserziehung durch Sprachmanipulation, die Farbe Grün macht es heute. Und das, obwohl unseren feministisch-sexistischen Weltverbesserern die sozialen Medien zur Verfügung stehen, wo sie seriöse Überzeugungsarbeit leisten könnten. Dass sie mit der Manipulation des Deutschen bereits Teilerfolge erzielt haben, liegt unter anderem an der unreflektierten Berichterstattung von Journalisten, die überwiegend die gleichen grünen Hemden tragen – und die sich für autorisierte Politiklehrer halten. (Autorisiert durch wen, frage ich mich an dieser Stelle: durch eigene moralische Überlegenheit? Ich glaube kaum!)
Ich suche schon seit Längerem in den großen deutschen Medien nach Artikeln, die den einst noblen Kriterien von Neutralität, Recherche und Fehlerfreiheit entsprechen. Bei ARD und ZDF z.B. ist das nicht nur ein mühseliges Unterfangen, es ist ein meist vergebliches. Reporter scheinen das „Report“ in ihrer Berufsbezeichnung vergessen zu haben, das unter anderem bedeutet, dass man bei politischen Themata nicht nur die eine Seite, sondern – womöglich im selben Artikel – die gegensätzliche Meinung ebenfalls hört und sie möglichst unkommentiert zitiert. Das hieß früher „faire und gerechte Berichterstattung“. Mit „vergessen“ hat das leider kaum etwas zu tun; es ist Volkserziehung, nicht mehr, nicht weniger. Und dass dabei die – von Journalisten angeblich so geliebte – Sprache auf der Strecke bleibt, ist ein in Kauf zu nehmender Nebeneffekt.
Ich bin sicher, dass es auch noch untadelige Medienmacher gibt – doch die sind, wie ich leider immer wieder feststelle, nur mit dem Vergrößerungsglas zu finden.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass die systematische Unterdrückung anderer Meinungen durch die heutigen Medien nichts mit staatlicher Kontrolle oder Vorgaben aus der Politik zu tun hat, wie fehlgeleitete „Querdenker“ und unbelehrbare Rechtsradikale kontinuierlich behaupten. Es ist ausschließlich auf fehlende journalistische Integrität, über die Jahre degeneriertem Berufsethos und mangelnder Ausbildung von jüngeren Reportern und Redakteuren zurückzuführen.

Meinen Schreibstil wieder der deutschen Sprachbasis anzupassen, ist keine leichte Unternehmung, zumal ich gleichzeitig versuchen muss, dass meine eigene Identität nicht auf der Strecke bleibt. Ich behaupte, dass mir das im neuen Buch – Neun Freundinnen und eine 12 – gelungen ist (oder gelingen wird). Es ist nach wie vor Andrea, doch es wurde von einer Andrea geschrieben, die durch die Umstände gezwungen wurde, erwachsener zu werden. (Wobei das Urteil von meinen Fans getroffen werden wird.)
„Erwachsener“ heißt in diesem Zusammenhang nicht „langweiliger“. Ich behaupte, das Gegenteil ist der Fall. Das Buch ist kurzweiliger als manche davor veröffentlichte, es ist leichter lesbar, doch gleichzeitig in seiner Sprache anspruchsvoller. Der „neue“ Andrea-Stil: Überflüssige Wörter entfallen, dafür wird die Ausdrucksvielfalt größer und Wiederholungen reduzieren sich auf das nötige Minimum. Ebenfalls wichtig: Durch einen anderen Editierstil sollen vor dem Druck mehr Fehler entdeckt werden. Ob Letzteres funktioniert, bleibt abzuwarten (und zu hoffen).
Die Dialoge hingegen bleiben „frei Schnauze“. Auch das bewusste Weglassen seitenweiser Veranschaulichungen von Protagonisten und Orten erhalte ich. Leser haben bei Andrea-Büchern zusätzlichen Spielraum für ihre eigene Phantasie. (Was ich vor allem bei Sex und Pornographie für wichtig halte.)

Meine Grundthemen bleiben die gleichen: Liebe und Sex – und zwar in knallharten Details und Beschreibungen. Diese kompromisslose Andrea-Sprache sehe ich seit meinem ersten Veröffentlichung Anna von England auch als Protest gegen die immer stärker werdenden Einflüsse der „Müttermafia“, wie ich passionierte Moralerzieher gerne nenne. Diese Themen und diese Schreibweise gibt es weiterhin, meine Fans können beruhigt sein. Umrahmt von Liebe, Erotik und Pornographie, tauchen aber zusätzliche Themata auf, von denen ich hoffe, dass die Leser sich dafür interessieren.

Eines kann ich jetzt schon sagen: Mainstream-Gedankengut ist in dem neuen Buch nicht zu finden.

(Erscheinungsdatum, aufgrund Meinungsverschiedenheiten mit den Editoren, leider auf 2022 verschoben. Sorry.)

Frauen, die Frauen lieben

Mein neues Buch wird erneut sehr ungewöhnlich werden.

Ungewöhnlich vor allem in Bezug auf die Themen. Ich schreibe momentan jede freie Minute, weil ich es unbedingt rechtzeitig vor Weihnachten herausbringen möchte. (Und weil es mir eine Menge Spaß macht, dieses Buch zu schreiben.)

Also Andrea-Fans aufgepasst: Wer ein Weihnachtsgeschenk für sich oder Andere sucht: Das neue Buch wirft seine Schatten voraus!

Wie immer gilt: Andrea-Bücher sind nichts für schwache Gemüter. Was euch erwartet ist Pornografie pur, Liebe pur und Drama pur. Erwartet Frauen, die Frauen lieben, erwartet Anderes, Neues, Ungewöhnliches und Inakzeptables.

„Eine kleine Geschichte über Brüste“ – Toleranz ist gefragt.

Fortsetzungen

Häufig werde ich gefragt, ob es von diesem oder jenem Buch eine Fortsetzung geben wird.

Das hier ist zur Zeit angedacht:

  • J. – Die ersten 20 Stunden und J. – Forever: Eine Fortsetzung der Romanreihe ist geplant, jedoch nur mittelfristig
  • Anna von England: Keine Fortsetzung, jedoch eine Art Seiten(kurz)geschichte ohne Anna, die auch fast fertig ist
  • Irren ist lesbisch: Bislang nichts geplant
  • Bella und die Frau im Himmel: Eine Fortsetzung formt sich gerade in meinem Kopf
  • She Doesn’t Do Girlfriend: Die deutsche Übersetzung ist in Arbeit, aber keine Fortsetzung dey Romans
  • Kurzgeschichten: Mindestens eine weitere ist fast fertig

J. – Forever: Die wahre Hollywood-Story

Ein teils autobiografischer Roman. Er handelt von Liebe, Verzweiflung, einem Sklavenmarkt, Prostitution und Gewalt. Und von verschiedenen Frauen, die auf unterschiedlichste Weise miteinander verbunden sind.

AB 18 JAHRE!

Im Untergrund

Heaven! So viel geilen Sex hatte ich seit Monaten nicht mehr!

Erst haben meine Schwester und ich ihre Sub gemeinsam verprügelt, und dann haben wir uns ausgiebig von der Kleinen bedienen lassen. Und das alles in einem totgeilen Hinterhofclub. Der Abstecher in die City hat sich wirklich gelohnt. Und da meine Schwester hervorragende Verbindungen hat, kamen wir sogar mit dem Hubschrauber. (Nicht, dass ich keine Panik hätte, wenn ich mich in so einen eggbeater setzen muss!) Jetzt muss ich nur noch den Rückflug überleben…

Das Geniale an diesen illegalen Clubs ist, wie viele Spielgeräte es dort gibt. Ich habe sogar welche entdeckt, die ich in London noch nie gesehen habe. Die Szene ist hier ziemlich aktiv – vor allem die im Untergrund. Hinterhofclubs bieten neben dem normalen BDSM-Fun auch gleich noch Prostituierte an. Was natürlich verboten ist. Aber wir hatten ja mit Aniks Sub unser eigenes Sexspielzeug dabei.

Einige Geräte hätte ich gerne selbst ausprobiert, doch ich stelle fest, dass meine Sub-Identität mehr und mehr verblasst und ich immer lieber selbst quäle und Gefallen daran finde. Wie die Dinge sich doch über die Jahre ändern… Was mir von meiner Subseite noch geblieben ist, ist das Thema Demütigung, doch das war in diesem Club weniger angesagt. Oder besser: Das spare ich mir für Gelegenheiten auf, bei denen meine Schwester nicht anwesend ist.

Anik meint, die Sadistin würde mir viel besser stehen, da ich ja auch im normalen Leben alle Menschen um mich herum terrorisiere.

Blöde Kuh.

Wo geht’s hier zum nächsten Stripclub?

Heute gibt es wieder einen gemütlichen Tag, diesmal in Klamath Falls in Oregon.

Mehr dazu hier:

Update Reisebericht

Währenddessen tanzt ja wieder Mal der Bär in Nah-Ost, wo meine (andere) Familie ständig in den Bunker rennen muss. Nein, ich werde zu diesem Thema nicht wieder politisch werden; 2014, beim vorherigen Gaza-Krieg, habe ich gelernt, dass ich das besser unterlassen sollte. Man kann so leicht Freunde verärgern oder gar verlieren. Gerade wenn es um Israel und die Palästinenser geht. Was ich jedoch dazu sagen kann, ist, dass es mir, im Vergleich zu anderen Menschen, verdammt gut geht. Selbst wenn die Hotels hier das Letzte sind.

Ich bin mal wieder horny wie ein transsilvanischer Blutegel nach hundert Jahren Schönheitsschlaf. Ich könnte mich überall festsaugen, vor allem an den intimeren Stellen. Leider stehe ich nicht auf Sex mit Blutgeschmack. (Außer beim Beißen.) Also muss ich warten, bis diese vollkommen überflüssige, allmonatliche Quälerei vorbei ist. Wenigstens ein Lichtblick: Maze und ich sind inzwischen synchronisiert.

Dafür ziehe ich dann meine blutigen Bahnen durch den Hotelpool. Und Zoe kann mich an diesen Tagen auch mal kreuzweise. Auch schon was.

Was mich bei diesen Flügen übrigens immer wieder stört, ist, dass man ständig auf Taxis angewiesen ist, wenn man den Sexshop sucht. Oder auch nur ins Hotel will. Oder noch schlimmer: Wenn der örtliche Vertreter unserer Firma sich befleißigt fühlt, unbedingt den Fremdenführer spielen zu wollen und er Sätze wie „lass man stecken“ nicht versteht. Im Zweifel muss ich dann mit der Frage nach dem örtlichen Pornokino oder einem Stripclub mit Lapdance Ernst machen. Das geht dann auch mit Tampon.

Gibt es sonst noch etwas Spannendes? Eigentlich ja, aber ich muss ja nicht gleich alles verraten!

Wo gibt’s hier den nächsten Lapdance?

Tabuthemen

Es gibt bereits Einiges von und über mich zu lesen. Und es wird mehr.

Interessant wird es z.B. auf der Seite „Nuttengeschichten“ und hoffentlich auch im „Nuttenchat“ auf Telegram. Werdet ihr mir dort Fragen stellen oder euch einfach nur Pornobildchen anschauen?

Ich jedenfalls freue mich auf euer Interesse.

Nuttengeschichten
Nutten-Chat

Durchaus lesbisch

Für Andrea-Fans: Ein kleiner Einblick in die deutsche Übersetzung meiner Novelle „She Doesn’t Do Girlfriend“


„Erzähl mir nicht, du hättest so etwas noch nicht gesehen!“
Clara verschluckte sich fast an ihrem Kaffee, als Hannah „dieses Ding“ genau vor sie legte. Zwischen sie. Auf den Tisch. Mitten im Café. Einen Strap-on!
Clara starrte. Es war kein Strap-on im herkömmlichen Sinn, es war ein gigantischer Penis, der auf magische Art und Weise mit einem Höschen verbunden war!
„Tu das weg!“, zischte sie.
„Du magst ihn nicht?“, lächelte Hannah: Sie wirkte verwundert. Meinte Clara das ernst?
„Schaff ihn weg! Schaff das Ding da weg!“
„Warum?“
„Weil es peinlich ist! Und außerdem sind wir Lesben!“
„Zusammenhang bitte?“
„Wir sind Lesben!“, betonte Clara erneut.
„Das sagtest du schon. Was es immer noch nicht verständlicher macht…“
„Lesben… Penis…“
„Willst du mir damit sagen, dass Lesben keine Strap-ons benutzen?“ Hannah grinste von einem Ohr zum anderen.
„Das blöde Ding ist immer noch da! Und ja – genau das will ich damit sagen!“
„Stimmt, es ist noch da!“ Hannah tat so, als wäre sie über diesen Fakt selbst verwundert.
„Und warum ist es noch da?“, wollte Clara jetzt leicht genervt wissen.
„Weil es cool aussieht, weil ich drauf stehe, weil ich es liebe, damit zu ficken. Ärsche hauptsächlich.“ Hannah hielt das Penishöschen vor die Freundin und begann den Dildo mit einer Hand zu wichsen. „Und sowieso ist es das Lesbischste überhaupt!“
„HANNAH! HÖR AUF SO ZU REDEN!“
„Der fühlt sich richtig weich an. Willst du nicht auch mal anfassen?“
„Es reicht! Ich verschwinde!“
Hannah schüttelte den Kopf: „Bleib, Spaßverderber!“ Sie nahm das Höschen und stopfte es in ihre Designerhandtasche. Für den Plastikpenis brauchte sie etwas länger, weil er sich querstellte. „Sowas Prüdes!“, grummelte sie dabei.


Die englische Version gibt es hier:

Die englische Version der Novelle von Andrea Downey-Lauenburg

Shoppingfragen

Das ist überhaupt so eine Sache – das mit dem Shopping.

Jetzt komme ich schon „in der ganzen Welt“ herum und man kann in vielen Gegenden wieder die Geschäfte plündern und was passiert? Genau: Ich kann nichts mitnehmen. Was im Regelfall bedeutet, dass Shopping sinnlos ist! Das Flugzeug gestattet kein zusätzliches Gepäck! Das ist doch bescheuert!

Da lobe ich mir doch ein Boot – da kommt man nicht so schnell an die Gewichtsgrenzen. Und vor allem hat man alles dabei, was man sich wünschen kann! Ich bin sicher, auf dieser Reise wird mir einiges fehlen: zum Beispiel ein Plattenspieler und eine vernünftige HiFi-Anlage! Und fast noch wichtiger: mindestens eine meiner Fickmaschinen. Die sind eigentlich unverzichtbar! Und das vor dem Hintergrund, dass außer Mazikeen selten eine Frau greifbar sein wird. Wie soll denn eine Frau ohne Abwechslung auskommen?

Warum haben die Leute eigentlich so ein Problem damit, wenn Frauen über solche Dinge reden? Weil es Frauen nicht interessiert, was sich andere Weiber in die Fotze stecken? Mag sein. Aber das hier ist mein Tagebuch und dem kann ich es ja wohl anvertrauen. Aber ich denke, es hat viel mehr damit zu tun, dass Frauen „so etwas“ nicht schreiben (oder machen) sollten. Wir Frauen sind ja etwas Besseres. Wir sind nicht ordinär, und wenn wir es doch sind, sind wir keine Frauen sondern Schlampen.
Ich gebe zu, ich bin eine. Eine Schlampe. Und ich bin verdammt stolz darauf. Ich bin viel lieber eine Schlampe als ein verklemmtes Weibchen. Oder jemand, der seine Selbstfickutensilien im Keller versteckt. Oder sich erst gar keine zulegt, weil er sich nicht traut. Oder der liebe Gott es ihm verbietet. (Bin ich deswegen eigentlich auch schon wieder „eine Verräterin am Feminismus“?)

Wie dem auch sei: heute Shopping auf dem Rodeo Drive in Beverly Hills. Ich werde mir das Zeug nach Palm Springs schicken lassen, dann kann ich mir an Weihnachten den bis dahin veralteten Kram anschauen. Und die Frühjahrsmode 2021 anziehen. Wetter gibt es in der Wüste ja ohnehin nicht.

Andererseits habe ich ja auch noch die Option mehr Klamotten und weniger Sprit mitzunehmen. Aber was mache ich auf den Langstreckenflügen? Über dem Atlantik gibt es ja dummerweise keine Tankstelle.

Fragen über Fragen …

Schlampen lassen übrigens auch den BH weg. Ich sag ja nur …

Für was Dämonen Vibratoren brauchen

Das ist eines der Dinge, die einem kirre machen können: Dauersommer. Oder besser: Dauerofen. So wie hier in Palm Springs.

Ich will mich ja wirklich nicht über den Sommer beklagen, doch hier geht es dann doch ein wenig zu weit! Es ist so heiß, dass selbst das Motorradfahren nur noch eine Tortur ist – selbst in Jeans und T-Shirt!
Und nein, ich habe mir meinen Wohnort nicht wirklich selbst ausgesucht: Anik war der Meinung, sie müsse unsere Firma hier ansiedeln. Was blieb mir übrig? Jeden Morgen und Abend eine Stunde von Burbank/Hollywood aus über die Wüste zu fliegen, war schließlich auch keine Lösung. Und vor allem viel zu teuer.

Ich darf mich natürlich nur leise beklagen, schließlich ist Joana nur wegen mir auch in diesen Brutofen gezogen, und das, obwohl sie eine phantastische Villa in Bel Air besitzt. Und Gabby kam sogar aus New York (wobei die wirklich selbst daran schuld ist, eingeladen habe ich sie nämlich nicht).

Langer Rede kurzer Sinn: Wie sehne ich mich nach Winter und nach den Bergen von Norwegen. (Und nach dem Meer, aber das ist ein anderes Thema.) Aber gut, ich will ja nicht meckern: Über den Wolken ist es auch ganz nett. Zumindest ist es nicht so heiß wie am Boden.

Und da ich gerade von „über den Wolken“ spreche: Morgen früh geht es tatsächlich los. Zuerst natürlich mit dem Langweilerflug nach Burbank. Eine Stunde nur Wüste unter uns. Ob wir direkt weiterfliegen, ist noch nicht ganz raus, doch ich bezweifle es. Joana ist übrigens bei diesem einen Flug noch dabei, denn sie übernachtet zwei Tage in Bel Air. Sollten wir nicht gleich weiterfliegen, bleibe ich dann natürlich noch eine Nacht bei ihr.

Ich muss zugeben, ich bin schon ein wenig nervös; es ist schon ein kleines Abenteuer, was uns da bevorsteht. Nicht etwa wegen der Flüge in den Staaten und in Europa, sondern hauptsächlich, weil wir es mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen zu tun haben werden, und an Orte kommen, von denen wir zuvor nie gehört hat. Das gleiche gilt für die einzelnen Staaten hier: Nach einigen davon hat es mich noch nie verschlagen, das ist schon irgendwie spannend. Und natürlich habe ich auch Europa noch nie in dieser Ausgiebigkeit kennenlernen können. Was das Ganze aber noch aufregender macht, ist die kleine Chance, dass es uns vielleicht doch noch nach Asien und in den Pazifikraum verschlagen könnte.
Was übrigens alles nicht heißt, dass wir non-stop unterwegs sein werden. Es wird Pausen geben, ganz klar. Aber soweit sind wir noch nicht – es hat ja noch nicht einmal begonnen!

Mazikeen wird übrigens meine Mieterin in Los Angeles treffen und im Apartment nach dem rechten sehen, der Termin war schon länger vereinbart. (Schon geil, wenn man eine eigene Dämonin hat, die einem die nervigen Dinge des Alltags abnimmt!) Ist es doch eine der lästigen Pflichten eines Vermieters, seine Wohnung im Auge zu behalten. Aber ich schätze, den Mietern gefällt das mindestens genauso wenig wie mir …

Aber ich bin abgeschweift. Von was eigentlich? Ich fürchte, dieser Eintrag hat irgendwie gar kein wirkliches Thema und noch nicht mal einen roten Faden. Aber müssen Tagebucheinträge so etwas wirklich haben? Ich kann doch auch einfach aufschreiben, was mir durch den Kopf geht, oder etwa nicht?
Zum Beispiel, dass mir der gestrige Abend mit Zoe fast den Rest gegeben hat. Es war wirklich übel – kaum-zu-beschreiben-übel. Ich bin gespannt, wie sie das alles machen wird, wenn ich unterwegs bin. Aber ich fürchte, sie wird auch dann Wege finden, um mich zu quälen. Andererseits – übler als gestern kann es wohl kaum werden.
Es gibt mir jedoch immer wieder zu denken, dass diese Dinge ihr auch noch Spaß zu machen scheinen … Allerdings weiß ich, dass das nur so ausschaut.

Wer verstehen will, was ich meine, der sollte sehr aufmerksam „J. – Forever“ lesen. Falls es jemanden interessiert und er sich in menschliche Abgründe stürzen will.

Bei der Gelegenheit: Ein neues Buch in dieser Art ist in Arbeit, ich hoffe, der Gedanke gefällt denjenigen, die sich „J. – Forever“ zugelegt haben …
Zuerst werde ich aber wohl doch noch die deutsche Übersetzung von „She Doesn’t Do Girlfriend“ fertig bekommen. Ich muss mich eben ein wenig zusammenreißen, damit ich täglich ein paar Absätze zu Papier bringe. Ich hasse Übersetzungen! Vor allem vom Englischen ins Deutsche … In Englisch klingt alles so viel besser und sprachliche Möglichkeiten gibt es in der Regel auch mehr. Zumindest bilde ich mir das ein. Aber ich werde es zu Ende bringen, zumal mir das Buch wirklich gut gefällt. Ich hoffe nur, während der Hotelstopps werde ich tatsächlich so viel Zeit haben, wie ich es mir vorstelle. Meistens bleiben wir ja nicht nur einen Tag und ich bin sicher, dass ich kaum mehr als eine Nacht durch die Gegend ziehen werde – zumal das in dieser Scheiß-Pandemie ja ohnehin kaum möglich ist. Wir werden sehen.

Was das Nervigste an so einer Reise mit einem kleinen Flugzeug ist: Wenn du Passagiere mitnehmen musst, bleibt für eigenes Gepäck kaum Gewicht übrig. Was für mich bleibt, ist eine zusätzliche Stoffhose, eine Bluse, ein Shirt, etwas Unterwäsche, mein Handy und mein Kopfhörer, den ich mir nicht nehmen lassen. Natürlich noch ein wenig Sexspielzeug, das Maze und ich uns teilweise teilen. Für mein Notebook bekommt Mazikeen eine Hose, ein Shirt und einen Dildo weniger.

Ich frage mich sowieso, wofür Dämonen Vibratoren brauchen.

Viel Kleidung werden wir wohl nicht dabeihaben (aber größere Titten)

Katz-und-Maus-Spiel

Dieser Blogeintrag wurde von Zoe (ZoeForYou) verfasst

Der Club, den ich hier ausfindig gemacht habe, ist – zumindest für kalifornische Verhältnisse – etwas Besonderes. Ich weiß nicht, ob es so etwas irgendwo auf der Welt noch gibt, vielleicht in Deutschland oder den Niederlanden. Aber das kann ich nicht beurteilen.

Natürlich ist Prostitution hier hochgradig illegal und solche Bordelle ganz besonders. Was nicht heißt, dass es sie nicht gibt. Es gibt sie tatsächlich in allen Preislagen. Sie tauchen irgendwo auf, bleiben ein paar Wochen oder Monate und ziehen dann um. Es ist ein ständiges Katz-und-Maus-Spiel.
Die Frauen, die in ihnen arbeiten, sind eigentlich immer die gleichen. Mal machen sie für viel Geld die Beine breit, eine Woche später in einem anderen Club für extrem wenig. Sogenannte „High-Class-Escorts“ sind Erfindungen von Hollywood und Co. Die Bevölkerung glaubt wunderbarerweise jeden Mist, den die Traumfabrik ihr vorgaukelt.
Ich lasse mich einmal für 2.000 Dollar ficken, ein paar Tage später für 500 und dann wieder für 50. Das gilt auch für junge, hübsche, „weiße“ Frauen. Es liegt daran, dass es jede Menge Prostituierte mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Hintergründen gibt.
Es gibt einfach zu viele von uns, was kein Wunder ist, denn die Schere zwischen arm und reich geht in den US extrem weit auseinander. Und wir werden immer mehr. Der einzig wirkliche Unterschied ist, dass Latinas und schwarze Frauen, viel öfter in den billigen Clubs arbeiten müssen, als andere. Weiße Amerikanerinnen und Osteuropäerinnen haben es leichter, in die teuren Clubs zu kommen und nebenbei noch als High-Class-Escort zu arbeiten. Doch auch sie legen sich hin und wieder in den billigen Bordellen auf den Rücken.

Was Hollywood produziert, entspricht eben doch oft dem Klischee einer Traumfabrik.

Die Polizei ist bei Bordellen ziemlich machtlos, die Tricks der Besitzer sind über Jahrzehnte (Jahrhunderte?) so raffiniert geworden, dass es Razzien eigentlich nur gibt, wenn neue Zuhälter in das Geschäft einsteigen und den schnellen Dollar machen wollen. Wenn ich mich in Bordellen ficken lasse, habe ich keine Angst erwischt zu werden. Die Polizei hat sich längst auf den Straßen- und Hotelstrich konzentriert, weil an die privaten Clubs kaum heranzukommen ist. Und an die teuren Läden sowieso nicht, weil sich dort die Mächtigen die Klinke in die Hand geben.

Aber warum ist das so und wo sind die Läden zu finden? (Vielleicht will ja der eine oder andere Leser selbst etwas Spaß beim nächsten Kalifornienbesuch haben?)
Sie werden ja wohl kaum inserieren? Oder doch? Nein, ich werde jetzt den Behörden keinerlei Insidertipps geben! Nur so viel: In den Städten findet sich kaum einer davon. Die gängigste Methode ist sie auf privatem Land außerhalb zu betreiben, das von allen Seiten mit Zäunen umgeben ist. Selbst wenn die Behörden ahnen – oder „wissen“ – was dort vor sich geht, dauert es ewig, bis sie genügend Beweise zusammen haben, dass sie einen Durchsuchungsbefehl bekommen können. Privatbesitz ist heilig in den Staaten. Und wenn sie es dann geschafft haben und das Gelände stürmen können, ist das Bordell längst weitergezogen.

Ein Katz-und-Maus-Spiel, wie gesagt. Außer, dass die Katzen meist keine Lust mehr haben. Es sei denn, es sind Drogen im Spiel, dann ist Schluss mit Lustig. Weshalb illegale Rauschmittel in den Bordellen strengstens verboten sind.

Wieder was gelernt, oder?

Der Club, in dem ich mich einquartiert habe, ist gerade an einen neuen Ort gezogen und ist – wie gesagt – etwas Besonderes. Jedenfalls ist mir so etwas noch nicht begegnet. Er ist – aufregend. Und irgendwie billig. Wobei die Eintrittspreise alles andere als niedrig sind. 2.000 Dollar zahlt der Freier nur um hineinzukommen. Dafür bekommt er dann auch einiges geboten. Aber davon spreche ich dann beim nächsten Mal.

Das Bordell, in dem ich jetzt arbeite, ist etwas ganz Besonderes

W A R N U N G !

Ich habe keinen Einfluss auf das, was Zoe (ZoeForYou) schreibt!

Es ist in erster Linie explizit (NSFW) und nicht für jüngere Leser geeignet. Und vermutlich auch nicht für lesbische Frauen. Wie ich bereits erklärte, muss ich sie aus verschiedenen Gründen hier schreiben lassen.

Ein paar Hintergründe dazu findet ihr in meinem jüngsten Roman „J.-Forever“.


Zoe For You

Schon bemerkt? Ab sofort schreibt auch Zoe (ZoeForYou) in diesem Blog.

Nicht, dass ich mich darüber freuen würde, doch wenn einem jemand die Pistole auf die Brust setzt, kann man schlecht ablehnen… Und wie viele von euch bereits wissen, habe ich diesem Miststück nicht viel entgegenzusetzen.

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Inhalte, der von Zoe zu erwarteten Posts, passen ganz und gar nicht zu diesem Blog und ich bin geneigt, mich im Vorfeld zu entschuldigen, vor allem bei den Lesben unter euch. Gleichzeitig möchte ich noch einmal ausdrücklich betonen, dass ich keine Möglichkeit habe, ihre Blogposts zu zensieren (ja, so etwas gibt es).

Wer also Zoes Ergüsse lesen möchte, der macht das auf eigene Gefahr!