Mein NEUER Blog!

Nicht vergessen: Meinen NEUEN Blog findet ihr hier:

AndreaLauenburg.com

Wunschträumerische Illusion?

Je mehr sich die Sache zuspitzt, desto mehr realisiere ich, dass der Krieg vielleicht doch nicht so weit entfernt ist, wie ich glaubte. Zumal ich gestern eine Mail erhalten habe, die mir verraten hat, wohin ich mich „im Verteidigungsfall“ wenden kann. Wow!

Ich weiß ja, ich werde nicht „eingezogen“ oder so etwas Ähnliches, doch für mich steht es außer Frage nur daneben zu stehen, wenn Putin seine dreckigen Finger Richtung Skandinavien ausstreckt. Ich bin Norwegen sehr dankbar, dass es meine Familie aufgenommen hat, und ich werde mich im Ernstfall nicht feige verkriechen. Wozu bin ich Pilotin? Ich kann zwar keine Kampfjets fliegen, doch bestimmte Frachtflugzeuge und Truppentransporter sehr wohl!

Anik hat mir versichert, dass sie mich „persönlich umbringt“, wenn ich es wagen sollte, nach Nato-Norwegen zu kommen. (Dazu muss sie mich aber erst einmal erwischen.) Sie versteht es nicht, wobei ich es ihr nicht verdenken kann – ich verstehe es ja selbst nicht. Eigentlich bin ich ein hochgradig egoistischer Mensch, und doch scheint das an einem bestimmten Punkt aufzuhören. Aber ich stelle fest, dass es vielen Leuten so ergehen muss, anders ist es wohl kaum zu erklären, dass es so viele vollkommen unpolitische und gewaltfreie Menschen in der Ukraine freiwillig an die Front zieht.

Ausserdem – wie hoch ist schon die Gefahr, dass es die Russen nach Norwegen verschlägt? Wozu also die Aufregung? Aber vermutlich haben die Norweger das vor dem Zweiten Weltkrieg auch gedacht. Und was momentan überall auf der Erde passiert, präsentiert verdammt sicher all die Anzeichen für aufziehenden gewaltigen Ärger!

Was ist eigentlich so abwegig an dem Gedanken, dass sich der „regionale Konflikt“ in der Ukraine sich verdammt schnell ausweiten kann? Werden wir keinen Krieg erleben, nur „weil nicht sein kann, was nicht sein darf“? Mittlerweile reden wir von einem totalen Wirtschaftsembargo, wir weisen Diplomaten und sogar Botschafter aus, und planen die Lieferung von Offensivwaffen in riesigen Mengen! Mit Russland und dem (Nato)-Westen prallen nicht zwei Systeme aufeinander, sondern zwei Weltanschauungen. Und das ist nicht mehr witzig. Nein, ich spreche nicht mehr nur noch von Putin, ich spreche von der russischen Nation. Autokrat hin, Diktator her – der Mann hat ein Volk von 145 Millionen Menschen hinter sich, die ihr Land fanatisch verteidigen werden. Egal ob sie belogen werden oder nicht. Wer an einen Umsturz in Moskau glaubt, unterliegt einer wunschträumerischen Illusion: Der Ex-KGBler hat sein Volk fest im Griff.

Natürlich besteht nach wie vor die Chance, dass die Sache „friedlich“ im Sand verläuft. Mir ist nur noch nicht klar, wie das vonstatten gehen soll.

Aber das ist etwas, worüber sich klügere Köpfe als ich selbige zerbrechen müssen. Ich hoffe nur sehr, dass sie sich damit beeilen. Ich möchte eigentlich meine Weltreise nicht schon wieder unterbrechen.

Zwischen den Fronten

Night time. Ich arbeite zusammen mit meinem Schwager in New York an der neuen Webseite.  Nackt. Ich jedenfalls. Es ist eigentlich viel zu heiß zum Arbeiten. (Ich hoffe, dass mein Schwager angezogen bleibt.)

Die Klimaanlage haben wir inzwischen abgeschaltet. Das hat mehrere Gründe: Erstens verbraucht sie viel zu viel Energie, zweitens schafft sie mittlerweile sowieso nur noch 26 Grad und außerdem leckt mir Maze gerne den Schweiß vom Körper. (Keine Panik, liebe Mütter: Liebe gibt es nur wenn das Kind schläft. Gewalt bekommt es allerdings ausreichend in den Nachrichten zu sehen. Wir wollen ja nicht, dass die Kleine denkt, Leben hätte etwas mit Lieben zu tun!)

Wir führen hier gerade eine interessante Diskussion.

Quizfrage: Der Mann meiner Schwester meint, wir sollten den Blog und die Social Media Auftritte endlich auf Likes und Kommentare ausrichten. Ich jedoch meine, dass ich weiterhin schreibe, was ich denke. Wer hat Recht?

Ich habe bis heute nicht verstanden, warum ich Anerkennung von Dummköpfen suchen sollte. Wieso sollte ich mich entweder mit den Gutmenschen oder mit den Ewig Gestrigen solidarisieren, nur damit ich von irgendwelchen unbekannten Hasspredigern bejubelt werde? (In der Tat: Hassen können beide Lager ganz hervorragend.) Wieso sollte ich nicht einfach manches von jener Seite verstehen können, manches von der anderen?

Ich weiß, dass mir meine Gedanken den Hass und den Spott beider Seiten einbringen. Und dass die Grabenkämpfer dann sicherheitshalber alle einen Bogen um mich machen.

Ich weiß aber auch, dass das Leben nicht schwarz oder weiß (grün oder braun, rot oder blau) ist. Und genausowenig bin ich es.

Deshalb, lieber Schwager: In meinem Blog steht auch weiterhin mitnichten das, was „die Leute“ lesen wollen, sondern das, was ich denke. Auch wenn es weder den einen, noch den anderen passt!

Ich vermisse sexy Stewardessen. Wer noch? 😂

Erschreckende Perspektiven

Seltsam wie sich Musikgeschmack verändert! Von Rock über Country bishin zum Jazz. Von Uriah Heep über die Stones, über Gretchen Wilson zu Billy Joel, bishin zu Lyle Lovett. Was kommt als nächstes? Ein erschreckender Gedanke formt sich: Werde ich in zehn Jahren etwa Paganini hören? Ich muss dringend etwas unternehmen, damit ich nicht als Opernfan ende!

Lyle Lovett And His Large Band

Ich habe genug von Windmühlen!

Anders als viele Menschen glauben: Ich bin keine Kämpferin. Nicht, wenn es um Kriege geht, die in den sozialen Medien ausgetragen werden. Noch nicht einmal, wenn es um moderne Bücherverbrennungen geht, wie sie derzeit überall in den Staaten stattfinden. Wer mich kennt weiß, dass ich schreibe, was ich will. Er weiß aber auch, dass ich mich nicht daran störe, ob andere es lesen können oder wollen. Meinen Orgasmus erreiche ich beim Schreiben, nicht beim Lesen der Verkaufszahlen.

Ob meine Bücher in Schulbibliotheken stehen dürfen oder nicht, ist mir herzlich egal. Genauso wie die Information, wie vielen Müttern ich auf die geschundenen Füßchen trete. Und wenn die Armee glaubt, Andrea solle auf den Index: bitteschön. Ich schreibe für mich, nicht für andere. Zwar finde ich es erschreckend, wie sehr die Guten unter uns ach so betroffen von meiner Schreibe sind, doch es juckt mich keinesfalls so, als dass ich mich kratzen wollte. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass jemand meine Bücher einfach nicht lesen sollte, wenn ihm nicht gefällt, was drinsteht.

Der Witz dabei ist noch: Meine Bücher – und deren Verkaufszahlen – sind viel zu unbedeutend, als dass sich irgendwer daran stören könnte. Es gibt sie ja nicht mal in den Buchläden zu kaufen! (Nicht, dass ich mich bemühen würde, das zu ändern. Wer sie lesen möchte, weiß wo er sie findet.)

Was mich umtreibt, sind andere Dinge: Immer genug Wasser unter dem Kiel zu haben, oder genügend Luft, die über die Tragflächen strömt. Das sind die wichtigen Dinge im Leben. (Oder immer genug Frau in der Möse. Das ist fast noch wichtiger. Fast.)

Egoistisch? Ja, und wie! Wer ist das nicht? Ihr merkt es nur nicht selbst und wenn doch, wollt ihr es nicht wahrhaben!

Und wo sind meine einstigen großen, selbstlosen Ziele?

Klimaschutz, Gleichberechtigung, LGBT-Sichtbarkeit, Trump-Ausräucherung? Und manches Andere mehr?

Puff! Puff! Puff! Puff! Puff! In Luft haben sie sich aufgelöst!

Für wen sollte ich wohl das Klima schützen wollen? Für künftige Generationen etwa? Generationen, die ich als überflüssig und unnötig erachte? Ich will keine Kinder und empfinde Menschen, die welche in diese Welt setzen, als hochgradig egoistisch. Ihr wollt unbedingt Kroppzeug? Dann sorgt gefälligst selbst für eure schöne neue Welt!

Gleichberechtigung? #MeToo? Meine Gleichberechtigung ist ein Stück Stahl in der Handtasche und Geld auf dem Konto.

LGBTXYZ-Rechte? Spätestens seitdem ich nicht mehr weiß, was das eigentlich sein soll, kann ich mich in dieser Bewegung nicht mehr wiederfinden (was vermutlich so manchen Neuankömmling im Buchstabensalat freut). Warum sollte ich mich dem Hass einer Bewegung aussetzen, für die ich einst angetreten war, um Liebe zu verbreiten? Nur weil ich einige der Ziele nicht mehr mittragen will?

Und was Trump und alle, die ihn nicht verhindern wollten, angeht: Geht doch mit den Geistern unter, die ihr gerufen habt!

Schreibt mit Doppelpunkten oder redet mit Schluckauf. Verbreitet ruhig euren neuen Sexismus in der Sprache: Ich rede und schreibe weiter, wie ich es gelernt habe. Und wie es mir gefällt.

Impft euch oder lasst es bleiben – wen stört schon das Schicksal der anderen, richtig? (Das kann ich auch.)

Ich bin kein Don Quixote! Ich hab genug von Windmühlen! Ich gehöre zu denen, die aus ganz egoistischen Gründen aufgegeben haben zu kämpfen. Jetzt sind mal andere dran. Ich bin nicht Gutmensch genug, als dass ich mich bis zum Ende meiner Tage mit Dummköpfen herumschlagen wollte!

Und wenn neunmalkluge Kommentarschreiber glauben, sie wüssten etwas von mir und meiner Motivation: Da ist immer noch die Sache mit dem Baum, dem es egal ist, wenn das Schwein sich an ihm kratzt.

In diesem Sinne wünsche ich eine gute Nacht.

Ich bin kein Don Quixote und Masken trage ich bestenfalls gegen eure Viren

Finger-Weg-Von-Diesem-Film-Figur

Stellt euch vor es ist Oscarverleihung und Joana ist nicht dabei! Genau: So war das in diesem Jahr! Aber Michael war auch nicht dort und die Welt dreht sich immer noch. Andererseits: Vermutlich wäre Joanas Outfit das einzige gewesen, was diesen Abend hätte retten können! Das hatte nämlich ich ausgewählt! Es konnte ja keiner ahnen, dass sie nicht hingehen würde.

Diese Filmpreisverleihung ist aber so oder so zur reinen Farce mutiert, Faustschlag hin, Zuschauerzahlen her. Wer über Jahre der Öffentlichkeit Filme präsentiert, die keiner außer den Feuilletonlesern sehen will, muss sich nicht wundern, wenn am Schluß kein Mensch mehr diese Volkserziehungsveranstaltung sehen will. Kinobesucher wollen Filme schauen, die ihnen den tristen Alltag aufhübschen, und keine, die ihnen beim Ausgehen auch noch die eigene Problemwelt hinterher tragen. Warum also auch noch die Oscars mit ihrer Parade von Gutmenschenfilmstars einschalten?

Für mich ist ein moderner Oscar eine Finger-Weg-Von-Diesem-Film-Figur. Mit wenigen Ausnahmen handelt es sich dabei um „Meisterwerke“, die mich zu Tode langweilen oder mir einfach auf die Nerven gehen. Früher hat man die in Cannes oder auf der Berlinale versteckt. Wenn ich mich mit Problemen beschäftigen will, reichen mir die Nachrichten völlig. (Oder ein Roman von der aktuellen New York Times Empfehlungsliste.)

Diese Veranstaltung – und ähnliche Filmpreisverleihungen – sind zu demokratischen Wahlveranstaltungen degeneriert. Man zeige mir einen einzigen Republikaner im Saal! Der käme ohnehin nicht durch die Eingangskontrollen. Nicht, dass ich mich in einen Trumpsymphatisanten verwandelt hätte – Igitt, nein! – aber die Hälfte der Amerikaner empfindet nun einmal rot, nicht blau, und warum sollten die sich noch Veranstaltungen (und Kinofilme) anschauen wollen, die nur noch von und für Musterdemokraten gemacht werden? So füllt man keine Gräben, so vertieft man sie. Wer wundert sich da noch, dass Tucker Carlson von „einer dieser stumpfsinnigen Preisverleihungsveranstaltungen“ spricht? Und von Volkserziehung. Und davon, dass Will Smiths Gewaltausbruch „keine besseren Menschen“ hätte treffen können.

Wenn Hollywood-Demokraten glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen, und dem Rest der Welt ihre Erkenntnisse als unumstössliche Wahrheiten aufdiktieren wollen, dann brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn kein Mensch mehr ins Kino geht. Und sich Fox News im Fernsehen und Filme aus dem 20. Jahrhundert auf DVD anschaut.

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut

https://t.me/AndreaDowneyLauenburg

Oral statt verbal?

Ja, es ist cool hier. Nicht cool im Sinne von kalt, aber echt hot. Hot wie heiß. Und damit meine ich nicht das Wetter, denn 30+ Grad sind wirklich cool.

Das ist nämlich das Problem mit Sprache: Wörter bedeuten und erreichen oft das Gegenteil von dem, was sie eigentlich aussagen und bezwecken sollten. Und dabei spreche ich noch nicht einmal von Ironie, denn die kann das längst nicht so gut, wie das tägliche Leben.

Was ich damit sagen will? Genau!

Wer Zoes Ergüsse liest, könnte meinen, sie wisse wovon sie redet. Das tut sie. Und damit fangen die Probleme an. Kryptische Sprache ist nicht nur mein Problem – meine liebe Freundin meistert sie wie kaum eine Andere. (Nur mit dem Wörtchen vage hat sie wohl ein Problem.)

Ich beginne jetzt keinen dieser in der Trump-Ära modern gewordenen „fact checks“, das wäre zu einfach – und nicht kryptisch genug – sondern verweise lediglich auf Zoes Daseinszweck: mir das Leben zur Hölle zu machen. Das tut sie weniger verbal als oral – um ein Beispiel herauszupicken – und hat darin mittlerweile jahrzehntelange Übung. Was es für andere angenehmer macht als für mich. Zoe hingegen hat dabei immer ihren Spaß. Glaubt sie.

Und da fangen die Probleme an: Alles was sie unternimmt, um mir zu schaden, bleibt letztlich ihr selbst im Hals stecken. Mir vor allem, das war ja der Sinn, doch die Leittragenden ihrer Aktionen sind am Ende wir beide.

Wer anderen Schaden zufügen will, sollte vor allem versuchen nur den Gegner zu treffen, und nicht sich selbst gleich mit. Egomaniebedingter Kollateralschaden des eigenen Selbstbewusstseins lässt einem armselig erscheinen.

Zoe, was du letztlich zu Papier oder Handy bringst, ist egal: ich müsste dir ja keinen Raum gewähren; was du tatsächlich unternimmst ist das Ausschlaggebende. Hast du jemals überlegt, wem du damit am meisten schadest?

Und ganz ehrlich: Fatalismus ist einfach nur dumm.

Die Boshaftigkeit

Ich habe lange überlegt, wie ich das, was einen großen Teil der Menschen in den sozialen Medien umtreibt, bezeichnen soll – das englische Wort „spite“, die Boshaftigkeit, die Gehässigkeit, die Verachtung, trifft es am besten.

Nicht etwa die Dummheit, die Unwissenheit, der Bildungsmangel, die Geltungssucht, der Neid oder wie man die anderen netten Eigenschaften und Charaktermängel bezeichnen will – es ist Gehässigkeit, die viele Kommentarschreiber umtreibt. Und dabei spielt es keine Rolle, ob man ein -innen anhängt oder nicht: Die Boshaftigkeit ist geschlechterübergreifend. Auffallend dabei ist, dass die Gehässigen zumeist keine eigenen Inhalte zustande bringen. Und wenn doch, dann triefen sie nur so vor Verachtung.

Natürlich ist Gehässigkeit nicht Gehässigkeit. Während die einen sich mit kleinen Seitenhieben (beschämend, traurig, bitter, unreflektiert) begnügen, gehen die anderen in die Vollen, und greifen zu handfesten Beleidigungen und massiven Drohungen. Nur weil ihnen eine Meinung, eine Wortwahl, eine Idee nicht gefällt! Der Hintergrund solcher Angriffe ist immer der Gleiche: spite. Die Boshaftigkeit. Ich benutze gerne das englische Wort, nicht nur, weil ich Engländerin bin, sondern weil es die Widerwärtigkeit in einer einzigen, dramatischen Silbe vereint.

An der Boshaftigkeit der Menschen liegt es, dass ich auf Twitter keine Kommentare mehr lese, und dass ich auf Facebook und in meinem Blog den größten Teil der Gehässigkeiten und der Besserwisserei nicht mehr freischalte. Nicht etwa, weil ich mit der menschlichen Natur nicht umgehen könnte, sondern weil ich es nicht einsehe, der Kommunikationsverrohung Vorschub zu leisten, indem ich der Gehässigkeit auch noch Raum biete.

Ich bin kein Politiker. Wäre ich es, würde der Umgang mit Boshaftigkeit quasi zu meiner Berufsbeschreibung gehören. Ich schreibe einen Blog und ich schreibe Bücher. Ich will keine Wahlen gewinnen.

Ich verstehe, dass es viel Dummheit gibt, nicht jeder hat sich bei der Intelligenzverteilung laut genug gemeldet. Ich verstehe, dass nicht jeder über genügend Bildung verfügt, um Bücher ohne Bilder zu verstehen. Ich verstehe – zumindest in Teilen – den Neid, den Menschen verspüren können. Was jedoch nicht bedeutet, dass etwas davon die Gehässigkeiten und Beleidigungen gegen Einzelne in den sozialen Medien rechtfertigt.

Immerhin erinnert mich die Boshaftigkeit, der viele Menschen nachgeben, meine eigenen Aussagen, noch intensiver zu hinterfragen. Um nicht selbst Dinge zu schreiben, die ich bei Anderen als „spite“ bezeichnen würde.

… Emotionskontrolle dagegen sehr!

Sonst noch Fragen?

Die Sache mit der Altersdiskriminierung will mir einfach nicht aus dem Kopf!

Welche Altersdiskriminierung?

Genau. Das ist der Punkt.

Wenn sich jemand anmaßt, über die Beziehung Anderer zu philosophieren oder gar urteilen zu können, nur weil zwischen den Personen ein Altersunterschied besteht, der größer als der erwartete ist – das ist Altersdiskriminierung!

Wenn eine 25-jährige (oder ein 25-jähriger) sich in eine 70-jährige Person verliebt – was geht uns das an? NICHTS! Hört endlich auf von euch auf andere zu schließen! Zum Beispiel das Geld oder den Status des Älteren oder den Body des Jüngeren besitzen zu wollen. Alles, was diese Einmischungen signalisieren – wenn auch noch so versteckt – ist Neid. Purer, simpler, grasgrüner Neid.

Und jetzt erzählt mir bitte nicht, ihr würdet als 50-jähriger niemals freudig die knackfrische 25 Jahre jüngere Frau ins Bett heben (falls es die alten Knochen noch zulassen). Oder als Twen die Kreditkarte des älteren Partners überglücklich zum Schuh-Shopping ausführen. Heuchler, wer das bestreitet! Ich schätze, bei euch wäre das natürlich altersunabhängige Liebe, richtig?

Mein Schwager, der 23 Jahre älter als meine Schwester ist, hat eine Tochter, die gerade mal drei Jahre jünger als seine Frau ist. Als die ihren neuen Freund vorstellt, entblödet dieser sich nicht zu fragen, was denn „das Geheimnis“ meines damals 48-jährigen Schwagers sei. Ganz offen. In dieser Viererrunde!

Dazu fällt mir dann nichts mehr ein.

Ihm schon: „Platinkarten, fetter Benz und Riesenschwanz“.

Meine Schwester Anik hat zustimmend genickt: „Ausserdem fickt er gut. Sonst noch Fragen?“

(Muss ich noch erwähnen, dass meine Schwester diejenige in der Beziehung ist, die das Geld und den Benz mitgebracht hat?)

Jugendliche Erbschleicher

Irgendwie habe ich segeln anders in Erinnerung: mehr Romantik, weniger Stress. Aber das muss wohl zu der Zeit gewesen sein, als Andere für uns die Arbeit gemacht haben. Sprich, als wir eine Crew an Bord hatten.

Bei dieser Art Wechselwirkungsanalyse fällt mir eine Situation ein, in der Calista Flockhart in der Serie „Brothers & Sisters“ eine Szene in einem Restaurant modern feministisch kommentiert hat. Zwei Gäste, er 65, sie 25, speisen friedlich in einer Ecke und Kelly/Calista philosophiert gegenüber ihrem Date, wie sehr junge Frauen doch von alten Männern ausgenutzt würden. Für mich hingegen stellt sich die Frage, wer dabei eigentlich wen ausnutzt? UND WAS ANDERE DAS ANGEHT?!

(Bei der Gelegenheit: Mit wem ist Seriensternchen Kelly/Ally/Calista verheiratet und warum?)

Wenn ich mich von alten Männern ficken lasse, weil sie mir Dinge bieten können, die andere nicht im Angebot haben – zum Beispiel Erfahrung, Reichtum, Erbe – DANN IST DAS DOCH WOHL MEINE SACHE! Und wieso soll eigentlich der arme, reiche, alte Sack Schuld haben, wenn jugendliche Erbschleicher ihn angraben? Und überhaupt, wer gibt uns das Recht, andere Menschen für ihre einvernehmliche Partnerwahl zu verdammen?

Wie sehr ich diesen Pseudofeminismus hasse!

Wir setzen ein was wir haben, um zu bekommen was wir wollen. SO WHAT?!
Love you, darling
Ich liebe Mazikeen, das steht völlig ausser Frage. Inzwischen bin ich mir aber auch sicher, dass meine sexuellen Vagabundenzeiten vorbei sind. Was nicht heißt, dass ich deswegen anderen Frauen abgeschworen habe. Ich kann mir lediglich nicht mehr vorstellen, immer wieder längere Zeit von meinem Dämon getrennt zu sein. 

Root Causes

Ach, was ist es im Wald so schön… Ich bin jedoch eher der Luft-Und-Wasser-Typ.

Aber wem will ich hier etwas vormachen: Dieser verdammte Krieg versaut einem alles. Ich weiß ja: Putin hat ihn begonnen, doch es gibt zu jedem Auslöser auch Ursachen für Krisen. Root causes, auf Englisch. Ich finde, der Ausdruck trifft es besser. Leider kommt viel zu viel Leid auf dieser Welt aus einer einzigen Richtung (#BlickNachHinten).

Nichts jedoch kann #PutinsHände jemals vom Blut befreien.

Von Sternchen-Schmalz und Einhorn-Weibchen

Was mich an Twitter nervt? Dass man den ganzen Müll auf die Timeline bekommt, den die eigenen Follower mögen.

Insbesondere diese ganzen naiven Möchtegern-Feministinnen, die daran glauben, dass männliche Instinkte mit Appellen ausgeschaltet werden können, gehen mir gewaltig auf die Nerven. Intelligenz und Vernunft gegen fortpflanzungs- und auswahlorientierte Evolution? Da weiß ich gar nicht mehr, ob ich Nietzsche hassen oder lieben soll!

Oder die ganzen einhornverklärten Gutmensch(innen), die Gendern mit Feminismus verwechseln… Ihr könnt euch ja gerne durch eure Sternchen sexismustechnisch ins Mittelalter zurückentwickeln, ABER DOCH BITTE NICHT AUF MEINER TIMELINE!

Schlimm ist, dass man diese verschmalzten Tweets erst lesen muss, bevor man erkennt, was für ein unsäglicher Unsinn drinsteht. Dann ist es aber leider bereits zu spät und ich muss meinen Kopf gewaltsam am Schütteln hindern!

Wenn diese elenden sozialen Medien einem doch wenigstens nur das um die Ohren hauen würden, für das man sich selbst entschieden hat!

Leider ist das Meiste von dem, was mir die eigenen Follower antun, vollkommener Unsinn, weil die Leuten mir offenbar nur aus Versehen folgen! (Wie kann jemand meine Abscheu gegen Alibifeminismus teilen und gleichzeitig Einhorn-Weibchen folgen, deren Handy offenbar eine Sternchen-Kurzwahltaste besitzt? Ich hasse Heuchler!)

Ich muss irgendwie dazu übergehen, nur noch nette Bildchen anzuschauen, UND KEINESFALLS MEHR ZU LESEN, WAS AUF MEINER TIMELINE STEHT.

Das verbessert hoffentlich meinen Allgemeinzustand.

Guthund

Und da redet ihr von Liebe?

Nächte erzeugen Perspektiven. Ja, auch die einsamen. Oder gerade die. Schaukelt man noch dazu auf einem winzigen Holzgebilde tausende Meilen vom nächsten Ufer entfernt, werden Blickwinkel geradezu grotesk verzerrt. Oder geradegerückt, wie man es nimmt. Wenn die meterhohen Wellen in einer bewölkten Nacht die Differenzierung von Himmel und Ozean kaum noch erlauben, kann es schon mal kafkaesque werden.
Kann sich eine Landratte so etwas überhaupt vorstellen? Tausende Meilen nichts als Wasser? In alle Himmelsrichtungen? Norden, Süden, Osten, Westen: Wasser, Wasser, Wasser. Nach unten: Wasser. Kilometerweise. Nach oben: die Unendlichkeit. Schon krass, irgendwie.
Was ist dagegen das eigene Leben? Oder das der Partnerin? Richtig: Fischfutter. Mehr nicht. Wie diese gewichtslosen Futterplättchen, die man aus einer kleinen Dose ins Wasser streut. Die Menschheit ist das Plastikdöschen, jeder Ozean ein Seewasser-Aquarium zur besucheroptimierten Fütterungszeit.  
UND DA REDET IHR VON LIEBE?!
Ich würde ja jetzt zum Lachen in den Keller gehen, doch hier gibt es keinen. Hier gibt's nur Wasser.
Pazifische Realitäten

Ich nackt?

Wenn eine Plattform dieses Bild von mir als Sexfoto sperrt, ist sie bereits jenseits politischer Korrektheit. Das ist nur noch politisch krampfhafte Dummheit. Tumblr ist nicht mehr zu helfen. Amen. 
Tittenversteck. Benutzt eure Phantasie, Bitches!

Schulstunde

Wenn ich von „Meilen“ spreche, meine ich keine imperialen Statutmeilen (1 mile = 1,609 km), sondern logischerweise „Seemeilen“, auch „nautische Meilen“ genannt. (1 nm = 1,852 km).

Eine Seemeile entspricht der Länge einer Bogenminute entlang des Äquators.

Die Geschwindigkeitsangabe „Knoten“ besagt, wie viele Seemeilen ein Wasser- oder Luftfahrzeug in einer Stunde zurücklegt.

Capiche?

A No Brainer?

Ist es wirklich logisch, was mir die Marketingexperten und Werbefachleute erzählen? Wenn du „systematisch deine Reichweite erhöhst“, das „Instrument Soziale Medien konsequent nutzt“, „zielorientierte Werbung schaltest“ und „mit deinen Fans niveauvoll interagierst“ , „etablierst du dich als Marke“ und verkaufst eine Menge Bücher.

WTF?! Was ist, wenn ich das alles gar nicht will?

„Coaches“

Die Antwort von „Life Coaches“, „Business Coaches“ und sonstigen Schmarotzern ist immer die Gleiche: Sie schicken mir sinngemäße oder tatsächliche Fragezeichen auf diese Aussage. Vermutlich weil es Nicht-Erfolgsorientiertes in ihren Augen nicht geben kann. (Oder soll oder darf?) Was die selbsternannten Experten und die sogenannten „Coaches“ immer wieder übersehen: Ich muss keine Bücher verkaufen. Ich mag es, wenn es Menschen gibt, die lesen was ich schreibe und ich liebe es, mit meiner Schreiberei mein eigenes Regal zu füllen, doch das war auch schon (fast) alles. Dabei ist es mir herzlich egal, ob wir hier von 50 Lesern sprechen oder von 50.000.

Facebook

Ich gebe gerne zu, dass ich Facebook zu Anfang genutzt habe, um mir mit Spaß eine Fan-Basis zu schaffen und um meinen Namen ein klein wenig bekannt zu machen, doch das habe ich längst aufgegeben. Facebook ist zu restriktiv geworden, um noch Spaß zu machen. Außerdem gibt es bei so vielen „Mitlesern“ viel zu viele dumme Menschen, die mir schlicht auf die Nerven gehen. Das muss ich nicht haben.

Am Anfang habe ich durchaus mit netten Leuten über die Autorenseite selbst, über den Messenger und immer auch mal wieder in eigenen Facebook-Gruppen niveauvoll (mehr oder weniger) „interagiert“, doch – ehrlich – was bringt das, wenn Menschen alles falsch verstehen wollen, wenn sie nicht richtig lesen können oder in ihrer Naivität und/oder Dummheit nicht kapieren, dass ich weiß, warum ich etwas schreibe. Und dass es mir am Arsch vorbeigeht, wenn jemand mir Lebensratschläge geben will. Ich bin inzwischen 38 Jahre alt und mache längst mein eigenes Ding. Und das wird auch so bleiben. (Nicht das mit dem „38“. *seufz)

Ja, ich habe anfangs mit Menschen interagiert, noch nicht einmal aus Marketinggründen, sondern weil ich dachte, es würde manchen Frauen/Mädchen helfen, mit ihrem täglichen Lebensmartyrium besser zurecht zu kommen. Sinnlos. Gegen endemische Dummheit ist nicht anzukommen.

Was mir heute mögliche Online-Kommunikationen vergällt, ist das sich explosiv ausbreitende Gutmenschentum (Ja, für mich ist es ein Schimpfwort! Suck it!), das in meinen Augen bereits satirische Züge angenommen hat.

Freundschaft

Es gibt tatsächlich Leserinnen, die mir aus meinen Anfangszeiten (2012) geblieben sind. Ich nenne sie inzwischen „Freundinnen“, zumal ich mich inzwischen schon mit zwei Mädels im Café getroffen habe (Flair, Bournemouth, hi guys!) und ich eine von ihnen zu einem Rundflug über Hampshire eingeladen und ihr mein altes Häuschen aus der Luft gezeigt habe. Aber es sind nicht viele Freundinnen; es sind Frauen, die immer da waren und die mir nie auf die Nerven gegangen sind. Die all meinen Unsinn ertragen und kapiert haben, dass ich im Internet nicht kommuniziere, um mir ungefragte Ratschläge zu holen. Freunde mögen andere Ansichten haben als ich (denn wir sind hier weder bei F·R·I·E·N·D·S noch bei Sex and the City), doch sie akzeptieren auch meine. Sie verschwinden nicht im Online-Dunst, wenn sie bemerken, dass ich anders bin, als sie gedacht – oder gehofft – hatten.
Dass mein Leben und meine Geschichten nicht in jeder Hinsicht deckungsgleich sind, sollte ja eigentlich jeder Fünftklässler erahnen können!

Soziale Medien

Zugegeben: Ich vermisse einige von den Online-Freunden, die mir im Laufe der Jahre abhanden gekommen sind, doch das ist im realen Leben nicht anders: Freunde kommen und gehen. Ich will mich nicht nur über die andere Seite beklagen; ich weiß, dass zum Tango immer zwei gehören. Niemand läuft gerne jemandem hinterher. Andererseits – ich bin nie diejenige gewesen, die auf den Sozialen Medien den Kontakt zum Einzelnen gesucht hat. Das waren die Anderen.

Wobei wir beim Thema sind: Ich habe versucht, Plattformen zu finden, die mir Spaß machen. Ich habe es mit YouTube versucht und festgestellt, dass ich auf Videos grässlich wirke. Das ist ein absolutes NO-GO!
Auch Tumblr habe ich verlassen; aus Protest gegen ihr damals neu adoptiertes Tittenverbot.
Bei Instagram war es anders herum: Bis heute weiß ich nicht, warum ich hinausgeworfen wurde. Spamming lautete die Begründung. Ich habe Landschaftsfotos gepostet, die ich selbst gemacht habe und Bilder von mir, hochgeschlossen und züchtig wie eine nordkoreanische Nachrichtensprecherin. Und Privates in Textform und hin und wieder Links zu meinem Blog. So antisexuell wie ich es fertiggebracht habe. Aber Spamming? Dann eben kein Instagram mehr.
Dann ist da noch Twitter. Was ganz nett ist und das gleich aus zwei Gründen: Zum Einen ist es ein Leichtes und fordert keinen Zeitaufwand zwischendurch ein wenig Galle zu spucken. Eine kurze Stellungnahme zu Krieg, Frieden, Populisten und Fickstellungen abzugeben, zum Anderen gibt es dort so herrlich viel Porno! Kommentare auf Twitter sind natürlich unterste Schublade. Wenn man sie jedoch konsequent ignoriert und gar nicht erst liest, stören sie nicht weiter. Wer also meine reaktionären Kurz-Ausflüsse lesen will: Twitter ist das Medium.
Und was ist mit Telegram? Ich stelle fest: Niemand dort hat Lust mit mir über Profanes und Sexuelles zu quatschen. Was keine Beschwerde, sondern schlicht eine Tatsache ist. Also auch sinnlos. Oder, wie es die Schmarotzer aus der Coachfraktion sehen würden: Ich bin nicht niveauvoll und nichtssagend genug, um auf die berechtigten Bedürfnisse der Teilnehmer politisch korrekt einzugehen. (Wer kennt nicht die herrlich neutralen Emails von jeglichem Support, die einem erklären, was man sowieso schon weiß? Sie signalisieren Hilfsbereitschaft, um in keiner Weise auf die ursprüngliche Frage zu antworten. Meist, weil sie die Kundenmail gar nicht erst richtig gelesen haben, weil sie nicht an Problemen interessiert sind, oder ihre Antwortliste das angefragte Problem nicht aufweist und sie folgerichtig nicht wissen, was der Fragende eigentlich von ihnen will. DAS gefällt den Coaches!)

Sex, Drug and Rock’n’Roll

Was also für den geneigten Leser übrigbleibt, sind meine Meckereien auf Twitter und mein geliebter Blog auf http://www.tammysdiary.blog. Den behalte ich bei; denn dort kann ich tun und lassen was ich will (schreiben, nicht schreiben, Ärger machen, Geschichten erzählen, aus meinem Leben berichten, Bilder posten, etc). Was Facebook angeht: Auch das bleibt natürlich, so viele „Fans“ kann ich schlecht ignorieren. Dort poste ich hin und wieder Werbung für meine Bücher und stelle Links zu besonders interessanten Blogeinträgen ein. Das tatsächliche Tammy-/Andrea-Leben passiert jedoch hier.

Womit ich dann wieder bei meinem eigentlichen Thema angelangt bin: Ich schreibe was ich will und nicht das, was Coaching, Marketing und Werbung soufflieren – denn Letzteres passt nicht in mein Leben (und gehört ohnehin verboten).

Ich verdiene mein Geld mit Fliegen (oder habe es zumindest – anderes Thema) und Airline-Beteiligungen. Außerdem habe ich eine stinkreiche Frau (wie ich festgestellt habe) und keinen Ehevertrag. Bücher schreiben ist ein Hobby. Eines! Wenn jemand meine Geschichten lesen will, freue ich mich, wenn nicht, dann nicht. Meine Leidenschaft jedoch, gehört dem Himmel, dem Ozean und dem zügellosen Sex. In dieser Reihenfolge, nehme ich an.

Wenn jemand mein Tagebuch (und/oder das, was es darstellt) begleiten möchte: Herzlich willkommen. Wer nicht will – der weiß wo der Blog-Ausgang ist.

Was ich nicht brauche, sind Gören, Bitches, Männer oder Frauen, die mir sagen wollen, wie ich zu leben habe. Ich bin star-struck, unstet, egoistisch, arrogant und alles andere, was ihr sonst noch in mich und in mein Leben hineininterpretieren wollt. Und ich bin tierisch gut im Bett. Entweder genießt ihr das Verschiedene oder erstickt an eurem Gutmenschentum.

Eure Wahl.

Kein Bild mehr ohne Alibifarben
oder
Gutmenschentum für Anfänger

Garantiert nicht korrekt

Für alle, die es immer noch nicht wissen: Es gibt wenig, das ich mehr hasse als politische Korrektheit!

Aus genau diesem Grund findet ihr auf meinem Telegram-Channel garantiert nichts politisch Korrektes, aber vieles von dem, was uns die sozialen Medien vorenthalten. Klickt einfach auf das Foto oder scannt den QR-Code. Verraten kann ich schon einmal: Wenn ihr nicht auf Nacktheit und Pornographie steht, ist die Seite nichts für euch!

Hier gibt es
politisch nicht Korrektes
und jede Menge Pornographie
Einfach den QR-Code scannen oder klicken

Tammy gibt es außerdem auf Facebook und Twitter:

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Lust auf einen kleinen Vorgeschmack von meinem neuen Buch?

Auszug aus dem Vorwort
zu meinem neuen Buch

Viel Neues im Dezember

Sprache verändert sich und das ist gut so. Sie wächst und gedeiht mit den Bürgern, ihren Ideen und Wertvorstellungen. Mein neues Buch Neun Freundinnen und eine 12 ist mitgewachsen. Darauf bin ich durchaus ein wenig stolz, da die Veränderung der Sprachbasis eine Menge Arbeit mit sich gebracht hat, und ich den Mehraufwand – trotz vieler widriger Umstände – in erstaunlich kurzer Zeit bewältigen konnte.

Es begann damit, dass ich beobachtet habe, wie sich meine eigene Sprache verändert hat. Vielen gefällt meine unbeschwerte Frei-Schnauze-Schreibe, doch mit allem, was um mich herum passiert, wollen offensichtlich meine Texte auf einen anderen Level, um den Anforderungen der heutigen Zeit besser gerecht werden zu können. Die Veränderungen endeten für den Moment damit, dass ich in das Buch Themen integriert habe, die ich noch vor ein paar Jahren nicht anzusprechen gewagt hätte. Selbst in J.-Forever nicht.
Autoren tragen durchaus Verantwortung. Wenn diese schon nicht der Gesellschaft gegenüber besteht, so sollten sie doch zumindest für die Sprache, in der sie sich ausdrücken, ein wenig Respekt zeigen. Der eine oder andere mag diese Aussage nicht nachvollziehen können, aber ich werde Angriffe auf unsere Art zu reden und zu schreiben, nicht unkommentiert lassen. Ich habe mich außerdem dafür entschieden, meinen winzigen Teil beizutragen, das Deutsche, wie es war und (zur Zeit noch) ist, zu überliefern.

Vor dem Hintergrund feministisch-sexistischer Attacken auf die Sprache, die ich so liebe, kann ich eben nicht mehr reinen Gewissens meine Gedanken, wie mir „das Maul gewachsen“ ist (um es mit verschiedenen Klassikern zu sagen), aufs Papier bringen. Rede- und Schreibweisen verändern sich mit den Zeiten. Doch es ist eine Sache, landläufig gebrauchte Wendungen zu integrieren, eine andere aber, zu versuchen, politische Absichten durch Sprachverfälschung durchsetzen zu wollen.

Das sogenannte „Gendern“, das Bestreben das generische Maskulinum durch absurde Satz- und Wortkreationen aus dem Deutschen zu verbannen, ist weniger lächerlich als gefährlich. Wenn gesellschaftliche Kräfte beginnen, Sprache als Waffe zu benutzen, um eigene Ziele zu erzwingen, sollten wir uns vorsehen. Das passierte schon mehrfach und hat nie friedlich geendet. Wohin die Sprachlenkung in den 1930ern führte, wissen wir alle. (Ich empfehle zu diesem Thema den Artikel „Sprache und Sprachlenkung im Nationalsozialismus“ auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung https://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42752/sprache-zur-ns-zeit ).
Es ist völlig bedeutungslos, ob Sprachterroristen rote, grüne oder braune Hemden tragen – der Angriff auf unsere Sprache bleibt der gleiche. Egal welche Ansprüche Bewegungen haben; das Mittel der Wahl für potentielle Weltveränderer ist die Veränderung der eigenen Sprache. Gezielte Wortmanipulation als Waffe? Sollte uns das nicht erschrecken?
In den 1930ern betrieb die Farbe Braun radikale und unerwünschte Volkserziehung durch Sprachmanipulation, die Farbe Grün macht es heute. Und das, obwohl unseren feministisch-sexistischen Weltverbesserern die sozialen Medien zur Verfügung stehen, wo sie seriöse Überzeugungsarbeit leisten könnten. Dass sie mit der Manipulation des Deutschen bereits Teilerfolge erzielt haben, liegt unter anderem an der unreflektierten Berichterstattung von Journalisten, die überwiegend die gleichen grünen Hemden tragen – und die sich für autorisierte Politiklehrer halten. (Autorisiert durch wen, frage ich mich an dieser Stelle: durch eigene moralische Überlegenheit? Ich glaube kaum!)
Ich suche schon seit Längerem in den großen deutschen Medien nach Artikeln, die den einst noblen Kriterien von Neutralität, Recherche und Fehlerfreiheit entsprechen. Bei ARD und ZDF z.B. ist das nicht nur ein mühseliges Unterfangen, es ist ein meist vergebliches. Reporter scheinen das „Report“ in ihrer Berufsbezeichnung vergessen zu haben, das unter anderem bedeutet, dass man bei politischen Themata nicht nur die eine Seite, sondern – womöglich im selben Artikel – die gegensätzliche Meinung ebenfalls hört und sie möglichst unkommentiert zitiert. Das hieß früher „faire und gerechte Berichterstattung“. Mit „vergessen“ hat das leider kaum etwas zu tun; es ist Volkserziehung, nicht mehr, nicht weniger. Und dass dabei die – von Journalisten angeblich so geliebte – Sprache auf der Strecke bleibt, ist ein in Kauf zu nehmender Nebeneffekt.
Ich bin sicher, dass es auch noch untadelige Medienmacher gibt – doch die sind, wie ich leider immer wieder feststelle, nur mit dem Vergrößerungsglas zu finden.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass die systematische Unterdrückung anderer Meinungen durch die heutigen Medien nichts mit staatlicher Kontrolle oder Vorgaben aus der Politik zu tun hat, wie fehlgeleitete „Querdenker“ und unbelehrbare Rechtsradikale kontinuierlich behaupten. Es ist ausschließlich auf fehlende journalistische Integrität, über die Jahre degeneriertem Berufsethos und mangelnder Ausbildung von jüngeren Reportern und Redakteuren zurückzuführen.

Meinen Schreibstil wieder der deutschen Sprachbasis anzupassen, ist keine leichte Unternehmung, zumal ich gleichzeitig versuchen muss, dass meine eigene Identität nicht auf der Strecke bleibt. Ich behaupte, dass mir das im neuen Buch – Neun Freundinnen und eine 12 – gelungen ist (oder gelingen wird). Es ist nach wie vor Andrea, doch es wurde von einer Andrea geschrieben, die durch die Umstände gezwungen wurde, erwachsener zu werden. (Wobei das Urteil von meinen Fans getroffen werden wird.)
„Erwachsener“ heißt in diesem Zusammenhang nicht „langweiliger“. Ich behaupte, das Gegenteil ist der Fall. Das Buch ist kurzweiliger als manche davor veröffentlichte, es ist leichter lesbar, doch gleichzeitig in seiner Sprache anspruchsvoller. Der „neue“ Andrea-Stil: Überflüssige Wörter entfallen, dafür wird die Ausdrucksvielfalt größer und Wiederholungen reduzieren sich auf das nötige Minimum. Ebenfalls wichtig: Durch einen anderen Editierstil sollen vor dem Druck mehr Fehler entdeckt werden. Ob Letzteres funktioniert, bleibt abzuwarten (und zu hoffen).
Die Dialoge hingegen bleiben „frei Schnauze“. Auch das bewusste Weglassen seitenweiser Veranschaulichungen von Protagonisten und Orten erhalte ich. Leser haben bei Andrea-Büchern zusätzlichen Spielraum für ihre eigene Phantasie. (Was ich vor allem bei Sex und Pornographie für wichtig halte.)

Meine Grundthemen bleiben die gleichen: Liebe und Sex – und zwar in knallharten Details und Beschreibungen. Diese kompromisslose Andrea-Sprache sehe ich seit meinem ersten Veröffentlichung Anna von England auch als Protest gegen die immer stärker werdenden Einflüsse der „Müttermafia“, wie ich passionierte Moralerzieher gerne nenne. Diese Themen und diese Schreibweise gibt es weiterhin, meine Fans können beruhigt sein. Umrahmt von Liebe, Erotik und Pornographie, tauchen aber zusätzliche Themata auf, von denen ich hoffe, dass die Leser sich dafür interessieren.

Eines kann ich jetzt schon sagen: Mainstream-Gedankengut ist in dem neuen Buch nicht zu finden.

(Erscheinungsdatum, aufgrund Meinungsverschiedenheiten mit den Editoren, leider auf 2022 verschoben. Sorry.)

Dämonenbraut

Ich saß mit Miranda an der Bar und hielt mich an einer Flasche fest.


„Sieben Sprachen“, wiederholte ich laut und dachte, wie dumm ich doch war, dass ich weder Spanisch noch Französisch jemals kapiert hatte. Oder war ich einfach zu faul gewesen? Ich wusste, dass es Sprachgenies gab, doch Miranda war weit mehr als das. Sie war außerdem eine begnadete Managerin und hatte mehr als nur einen Universitätsabschluss gemacht. Und einen PhD in irgendeinem obskuren Physikbereich besaß sie zudem, die Frau Doktor. All diese Fakten jedoch, bestärkten mich mehr und mehr in meinem Endschluss, den Kauf von Airlinern nicht zu akzeptieren und mein Geld schnellstens aus der Firma zu ziehen.

„Ich kann dir versichern, dass es der richtige Schritt ist. Willst du deiner Schwester eins auswischen oder stellst du dich einfach nur stur? Wir wissen ja alle, dass du eine leidenschaftliche Quertreiberin bist, Tammy!“

Will die jetzt auch noch Zähne verlieren?

Ich seufzte und schenkte mir noch einen Edeltequila ein. Schließlich bezahlte Miranda die Flasche.

„Ich weiß das“, entgegnete ich, nachdem ich die Quertreibersache durchdacht und festgestellt hatte, dass sie damit vermutlich gar nicht so falschlag: „Mir ist schon klar, dass du die Sache auf die Reihe bekommen würdest. Aber ich will nicht.“

„Was ist es? Dein kleiner Dämonenteufel im Ohr oder deine ganz persönliche Bosheit?“

Hoppla! Jetzt wird sie aber unverschä … MOMENTMAL! Dämonen? Liest die etwa auch meinen Blog und meinen Twitteraccount? Jetzt setzte sie aber ihre Zähne wirklich aufs Spiel! Ich konnte zwar keine sieben Sprachen, doch dafür kannte ich eine Menge Tritte und Schläge, die sie für ein neues Gebiss qualifizierten! Seltsamerweise beruhigte mich dieser Gedanke. Oder war es der fünfte Tequila-Shot?

„Dämonen und Teufel sind völlig unterschiedliche Wesen. Dämonen sind Folterer und Satan ist ihr Boss“, erklärte ich.

„Was du nicht sagst …“ Miranda verdrehte die Augen.

Ach ja, ich vergaß: Sie ist ja schlau!

„Warum willst du uns ruinieren?“, fragte ich, während ich mir ein weiteres Glas einschenkte: „Wer bezahlt dich? Oder besser: Wer ist es und was bietet er dir?“

Dämonennachwuchs

Mein bisher teuflischstes Buch:
J.-Forever
(Als Taschenbuch und E-Book)

Mit Boobs und Popcorn

In jüngster Zeit ist verdammt viel passiert, und damit meine ich diesmal nicht auf der Welt. Okay, da auch. Jede Menge Katastrophen und dann dieser Irrsinn in Afghanistan. Und von den ganzen Querdenker-Idioten will ich gar nicht erst anfangen. Nein, ich meine ganz persönlich.
Joana ist nicht mehr mein Lover, sondern wieder (nur noch?) beste Freundin, diesmal mit Benefiz. Wobei ich mich mit Letzterem etwas schwertue, denke ich darüber nach, wer sich sonst noch in ihrer Möse herumtreibt. Von Gabby ist tatsächlich inzwischen nur noch Eva übriggeblieben. Ihre kleine Tochter – Sieben ist sie inzwischen geworden – habe ich allerdings auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Seitdem diese dämliche „Welt“reise begonnen hat, die mich irgendwie auch schon ankotzt, unter anderem auch, weil ich meine kleine Freundin Kakaofresse nur noch über Zoom sehen kann. Irgendwie auch kein Zustand.
In unser aller Haus in Palm Springs wohnen tatsächlich inzwischen nur noch Joana und ich. Eva wohnt natürlich inzwischen bei ihrer Mutter in NYC. Und Joana und ich – das ist natürlich auch eher ein Witz, denn genaugenommen steht das Haus seit Monaten leer. Ich bin auf der Reise – und mit mir mein Dämon – und Joana logiert seitdem in ihrer Villa in Bel Air. Die meiste Zeit mit ihrem neuen Stecher, wie ich höre. Die Zeit in Palm Springs hat sich erledigt. Mazikeen, mein Dämon, möchte, dass wir zusammen in ihr Haus auf Orcas Island ziehen, wobei ich mich noch nicht entschieden haben. Das hängt von so vielen Umständen, die sich im Moment gerade entwickeln. Was mich am meisten an Mazikeens Anwesen stört, ist, dass man den ganzen Sommer, wegen der ständigen Waldbrände in British Columbia und mittlerweile ja auch in Washington, das Haus nur noch mit Gasmaske verlassen kann, falls man nicht mit Lungenkrebs enden will. Es ist natürlich eine tolle Gegend fürs Segeln, oder überhaupt als Ausgangspunkt für Bootreisen, bedenkt man, dass wir einen ganz privaten Anleger hätten. Was auch Eva gefallen würden. Gabby hätte kein Problem damit, dass die Kleine viel Zeit bei mir/uns verbringen würde. Aber das Privatleben ist natürlich nicht alles.

Ich schreibe das hier in einer kleinen Bar in Barcelona, Venezuela, unweit vom Genrose A. Anzoategu Airport. Wenn ich die Schreibweise richtig in Erinnerung habe. Ich trinke schrecklich starken Espresso, und das entgegen jeglichem ärztlichen Rat. Aber das Gebräu hilft mir beim Denken. Das wäre bei mir ja nötig, sagen meine Kritiker. Ich drücke ihnen die Daumen, dass es hilft …
Mit meiner Chefin bin ich mittlerweile ernsthaft auf Sie-Oder-Ich-Basis, während Anik, meine Schwester und Hauptanteilseignerin, zu vermitteln versucht. Unsere kleine Airline ist mittlerweile ganz ordentlich gewachsen. Der Frachtbereich boomt, nicht nur auf Grund Aniks genialem Konzept der Kombination mit der Medikamentencharity und ihren guten Kontakten nach Kanada. Mittlerweile werden unsere Flugzeuge größer und meine Chefin – Miranda – hat es irgendwie geschafft, die Medikamentenverteilung mit normalem Aircargo zu kombinieren. Dank Covid-19 und den vielen Onlinekäufen ist Cargo ja inzwischen zum Riesengeschäft geworden. Aber was ich noch viel bemerkenswerter finde, ist, dass Anik und Miranda es geschafft haben, dass sie das Hauptgeschäft unserer pleite gegangen Business-Charter-Airline wieder aufleben lassen konnten! Tatsächlich konnten wir einige kleine Privatjets aufkaufen – hauptsächlich Phenom 300 und verschiedene Citation – und fliegen wieder Hollywood-Promis durch die Gegend. Wobei Joana daran natürlich auch keinen kleinen Anteil hat. Frei nach dem Motto: Hast du einen Promi, hast du alle.

Für alle Leser, die neu auf meinem Blog sind: Warum schreibe ich „unsere“ Airline? Nun, ich bin zwar nicht der größte Anteilseigner, doch auch nicht der kleinste. Und insofern, habe ich durchaus Mitsprachemöglichkeiten, obwohl mir mein Gesellschaftervertrag das ausdrücklich abspricht. Aber was kann eine Firma schon machen, wenn einer der Besitzer droht sein Kapital zurückzuziehen?
Im Endeffekt kann ich also sehr wohl mitreden, was eigentlich eine ganz nette Situation ist. Was Miranda und mich allerdings auch in diese Sie-Oder-Ich-Situation bringt.

Der Hintergrund: Ihr gefällt nicht, dass ich widerspreche und nicht mache, was sie sagt, mir gefällt nicht, dass sie überhaupt den Mund aufmacht. Vor allem, wenn sie bei Dingen mitreden will, von denen sie keine Ahnung hat. Zum Beispiel beim Thema „Fliegen“ und „Flugzeuge“. Sie mag eine tolle Betriebswirtschaftlerin und Managerin sein, doch von Aviation hat sie nicht die Spur einer Ahnung. Muss sie auch nicht, dafür hat sie ja Leute, die ihr sagen, wie diese ganze Luftfahrtsache funktioniert. Zum Beispiel mich.

Eskaliert ist das alles, als sie angefangen hat, mir vorschreiben zu wollen, mit welchen Flugzeuge ich diese „Welt“reise machen soll. Und ehrlich: Es ist mir scheißegal, welche kleinen Teufel ihr diesen ganzen Unsinn ständig in die Ohren stopfen – mit was ich fliege, ist immer noch meine Sache! Aber natürlich kommen dann ihre betriebswirtschaftlichen und marketingtechnischen Überlegungen – und nochmal ehrlich: Fick dich, Miranda, ich fliege trotzdem, was ich will. Meistens jedenfalls. Wenn ich mich breitschlagen lasse – das ist, was ein paar Mal passiert ist – wird die Sache nach kürzester Zeit unangenehm. Also fliege ich seit einigen Wochen mit meiner einmotorigen Comanche, was Miranda zum Wahnsinn treibt. Natürlich weiß ich auch warum: Wenn ich potentielle Kunden mitnehme, sitzen sie in einem sechzig Jahre alten Flieger ohne jeglichen Komfort und bangen – unnötigerweise – um ihr Leben. Miranda will, dass ich in einem ultramodernen fliegenden Computer sitze, der den Komfort eines BMW X 150 oder wie die Dinger heißen, bietet. Da scheiden sich dann unsere Meinungen. Wenn es um General Aviation geht, können bei mir die Flieger gar nicht alt genug sein. Ich habe viel zu lange 737NG und auch 777 geflogen, um Bordcomputer toll finden zu können. Und wenn ich um die Welt fliegen soll, dann will ich das Gefühl haben, wirklich zu fliegen und nicht einem Computer zuzuschauen, wie das in den großen Airlinern der Fall war.

Aber da kommen wir jetzt zum eigentlichen Thema, nämlich die Anschaffung eines ersten 737-Frachters, wie es Miranda schon seit geraumer Zeit im Kopf herumgegeistert ist. Und Anik natürlich auch. Beide träumen nämlich seit geraumer Zeit von einem richtigen Hub-System, um die Verteilung von Medikamenten effektiver und vor allem kostengünstiger zu machen. Bislang wurden eine, später zwei Kurzstreckenmaschinen vom Typ Dash8 Q400 eingesetzt, um Spenden in Kanada einzusammeln und zum Verteiler in Palm Springs zu bringen. Alte Passagiermaschinen, wohlgemerkt, was für diesen Zweck zwar möglich war – Medikamente wiegen nicht viel und in unseren Mengen nehmen sie auch nicht viel Platz weg – doch dadurch, dass wir keine zusätzliche Fracht mitnehmen konnten, war das auf Dauer nicht gerade wirtschaftlich, vor allem, seitdem ich mich weigerte, weiterhin die Einstellung, Schulung und Kontrolle neuer Piloten zu übernehmen. Dafür musste ein neuer Captain eingestellt werden und Line Check Captains sind teuer. Sehr teuer. Und wie ich hörte, hat Miranda den Aktuellen gerade gefeuert. Warum, weiß ich nicht, doch ich vermute, dass es ihr hinterher, nach einem Blick auf seine Honorarabrechnungen, gar nicht so unrecht gewesen war. Leider steht sie jetzt ohne da, was den mittelfristigen Betrieb der beiden Q400 und der kurzfristig angepeilten zwei 737BCF ernsthaft gefährdet.
Und natürlich komme ich ihr sofort wieder in den Kopf. Zumal ich mich ohnehin weigere, eines ihrer hypermodernen Verteilerflugzeuge zu fliegen, und sie stattdessen Angst haben muss, dass die geplante Marketing“welt“reise dadurch zu einem werbetechnischen Disaster wird.
Nun hat sie mich einmal zu etwas „überredet“, weil sie mir in einem schwachen Moment ihre Finger in die Möse gesteckt hat – ein zweites Mal passiert das nicht. (Weder das Überreden, noch das Ficken.) Aber mit mir hätte sie, nach dem einen oder anderen Auffrischungskurs, einen Check Airman sowohl für die Dash als auch für die 737.

Merkt man mir eigentlich meinen derzeitigen Frustrationszustand an?

Ja, ich ärgere mich tatsächlich gewaltig, dass ich meine kleine, (fast) heile Bootswelt verlassen habe, um in die Luft zurückzukehren. Und dass ich so viel Geld in diese elende Airline investiert habe. Das mit der Fliegerei hat nämlich einen gewaltigen Nachteil: Man muss zu viel Zeit auf dem Boden und zwischen Menschen verbringen. Auf einer Yacht kann man nämlich so tun, als ginge einem der ganze Scheiß, den die Arschlöcher um einen herum verzapfen nichts an. An Land ist das eindeutig schwieriger. Vor allem, wenn politisch gesehen, um einen herum alles vor die Hunde geht. Leute wie Trump, Johnson und Gauland tauchen auf, verbreiten Hass und Rassismus auf der Welt, während Feminismus-Terroristinnen kreischend außer Rand und Band geraten. Und dann dieser Virus … Und dieser Klimawandel … Ich bin zur falschen Zeit an Land gekommen. Mazikeen meint dazu, ich wäre doch nun in meinem Leben wirklich genug geflogen und es wäre Zeit erwachsen zu werden, zurück aufs Wasser zu gehen und sich nicht mehr mit dem Scheiß, den Andere verzapfen, abzugeben. Sie hat leicht reden, sie ist ein Höllenwesen und muss sich deshalb nicht über menschengemachten Scheiß aufregen.
Im Prinzip gebe ich ihr ja durchaus recht: Wenn die Dumpfbacken dieser Welt nicht kapieren, dass Rassismus keine Lösung, sondern die Ursache des Problems ist, wenn Feministinnen nicht verstehen, dass Gendern Sexismus ist, wenn die Menschheit kein Interesse hat, sich vor der Klimakatastrophe zu retten und Virusleugner und Impfgegner sich selbst und Andere töten – alles nicht mein Problem. Ich kann mich jederzeit mit meinen Lieben auf ein Boot zurückziehen und aus der Ferne, mit einer Tüte Popcorn in der einen Hand und einer Titte in der anderen, zuschauen. Und es zwingt mich ja auch keiner, die Gendersprache zu benutzen.
Warum das alles nicht mein Problem ist? Weil ich nicht lange genug lebe, um die wirklich ernsten Konsequenzen mittragen zu müssen. Und weil ich weit weg sein werde, wenn sich die Katastrophen nähern. „Gesunder Egoismus“, nennt Mazikeen das. Und was geht mich das an, wenn künftige Generationen unsere Rücksichtslosigkeit ertragen müssen? Niemand zwingt die Menschen, Nachwuchs in diese sterbende Welt zu setzen. Ich tue es nicht, Andere tun es nicht und wenn Leute Kinder bekommen, müssen sie schließlich wissen, dass sie Nachwuchs nur aus Egoismus produzieren. Weil Babys so süß sind und sie glauben, dass zwei Menschen mit Hund und Katze keine Familie sind. Ihr Pech. Ich weiß schon, warum ich Eltern nicht leiden kann. Und ich habe mir fest vorgenommen, keine mehr zu ficken. Dass auf den Ozeanen ein paar mehr Stürme blasen als früher, macht die ganze Sache nur spannender. Und was sollte ich gegen wärmeres Wasser haben. Was die Verschmutzung angeht: Der ganze Plastikmüll landet in größeren Mengen sowieso hauptsächlich an den Stränden und baden kann ich auch vom Boot aus.

Ich habe meine Tage. Merkt man das?

Das Gutmenschen-Syndrom

Wo stehe ich, Tamara Downey-Lauenburg (oder Andrea Downey-Lauenburg, wie es meinen Büchern steht)?

Sehe ich mich als Mitglied einer „LGBT-Gemeinde“, weil ich lesbisch bin?
Wenn ich beim Beispiel einer „Gemeinde“ bleibe, dann würde ich sagen, dass ich, als das Buchstabendebakel und die Eroberung unseres „Dorfes“ durch eine wildgewordene links-grüne Feministenhorde abgeschlossen war, ausgezogen bin. Mir wurde es in meiner alten Heimat nicht nur zu ungemütlich, sondern ich kann mich nicht mehr mit den Zielen von LGBTXYZ identifizieren.

Nun mag der Eine oder Andere nörgeln, dass man besser mitgestalten, als sich ausklinken sollte. Stimmt, das finde ich auch. Doch ich bin kein Politiker, ich sage lediglich meine Meinung, und ich habe vor allem kein Interesse mich auf diesem Gebiet zu engagieren. Mein Leben ist mir zu schade, als dass ich mich ununterbrochen mit Unsinn befassen möchte. Das soll machen, wem’s gefällt.
Ich treibe mich lieber auf dem Ozean oder in der Luft herum. Oder schreibe Bücher. Was mich aber nicht daran hindert, meine Meinung kundzutun. Ohne die Intention wirklich etwas ändern zu wollen. Ich lebe ohnehin mit der Überzeugung, dass politische Tendenzen, wie die Wellen auf dem Meer, rhythmisch an- und abschwellen. Und ganz ehrlich: Ich möchte nicht mitschwimmen.
Und nein: Ich habe keine Lust, irgendeine Zukunft mitzugestalten. Ich lebe im Jetzt und bin diesbezüglich enorm egoistisch. Ich glaube weder, dass die Menschheit eine erwähnenswerte Zukunft hat, noch bin ich der Meinung, dass sie es wert ist. Global gesehen. Wegen mir kann die Menschheit sich gerne selbst ausrotten. Für wen sollte dadurch schon etwas verloren sein? Für die Natur und das Leben an sich ganz sicher nicht. Wir sind hier schließlich nicht bei Star Trek.

Aber um wieder auf mein Thema zurückzukommen: Die Sache mit dem LGBT (lesbisch, gay, bisexuell, transgender – für die, die es nicht wissen) war schon ganz cool gewesen. Damals. Und es hat aktuell auch eine Menge gebracht. Gratuliere. Doch die derzeitige Entwicklung gerät aus dem Ruder.
Politische Korrektheit als Voraussetzung für LGBTXYZ. Wer lieber auch ein wenig unkorrekt sein möchte oder – Göttin bewahre – hin und wieder eine abweichende Meinung hat, ist raus. Wer es auch nur wagt, mit kritischen Fragen politisch „Korrektes“ anzuzweifeln, ist raus. Da gehe ich lieber selbst und von alleine, denn mittlerweile muss ich feststellen, dass ich offenbar die Verkörperung politischer Unkorrektheit bin.

Der linke, grüne, feministisch, queere, #MeToo-Komplex ist zum unanfechtbaren Selbstläufer geworden. Wer es wagt, einen fragenden Finger zu heben, kann eigentlich nur ein Neo-Nazi sein. Das geht gar nicht! Wenn ich als Frau Sprachvergewaltigung kritisiere, wenn ich von Unterschieden zwischen Männern und Frauen spreche, oder anmerke, dass es eventuell für eine Frau nicht ratsam sein könnte, nachts im Minirock durch das Hafengebiet zu laufen, dann bin ich sofort eine rechtsradikale Nestbeschmutzerin. Ernsthaft! Man bekommt Hassbotschaften, wenn man der Meinung ist, dass die Medien von grün-linksliberalen Journalisten beherrscht werden, die kein Interesse haben, ihre Aufgaben – nämlich neutrale Berichterstattung – zu erfüllen, sondern sich als selbsternannte Volkserzieher mit der Lizenz zur Bevormundung sehen.

Was das mit meinem Thema LGBTXYZ zu tun hat? Viel. Der ungefilterte Hass kommt nämlich nicht nur aus dem bereits oben erwähnten links-grünen, feministisch, queeren #MeToo-Komplex, sondern mittlerweile auch von vielen Menschen, die sich vom rechtsradikalen Spektrum abgrenzen wollen, und nicht wissen, wie sie das mit eigener Meinung machen können. Und sehr gerne auch aus der Gemeinde, zu der ich mich ursprünglich zugehörig gefühlt habe.

Ich nenne das Gutmenschen-Syndrom.

Ich gebe zu, „Gutmensch“ sollte kein Schimpfwort sein, doch was ist, wenn man es als solches auffasst, weil genau in diesen Kreisen eigene Meinungen verdammt werden? Nicht, dass politisch rechtslastige Individuen das nicht auch machen würden, doch warum sollte ich mir Hass aus dem ehemals eigenen Lager gefallen lassen müssen?

Und welcher Mensch mit Gutmenschen-Syndrom jetzt gerne noch einen weiteren Grund zum Hassversprühen haben möchte:
Anders als die heutige LGBTXYZ-Gemeinde kann ich beim besten Willen nicht erkennen, wieso Menschen ein anderes Geschlecht, als das männliche oder weibliche haben sollten. Das mag an meiner Dummheit liegen. Aber ganz ehrlich: Es ist mir herzlich egal.
Geschlecht: männlich / weiblich / divers? Echt jetzt? Ich könnte das jetzt ausführen, doch wer immer noch nicht begriffen hat, dass man alles übertreiben kann – dem möchte ich das nicht weiter erklären müssen. Wenn Politiker sich dem Druck der Gutmenschen-Lobby beugen, und so etwas in offizielle Papiere schreiben, dann können sie das natürlich tun, doch das heißt noch lange nicht, dass ich in Biologie nicht aufgepasst habe. Oder dass die wenigen Menschen, die von Geburt an beide Geschlechter in – oder an – sich tragen, ein weiteres Geschlecht darstellen. Oder gar diejenigen deren Kopf das Eine sagt, ihr Körper jedoch etwas Anderes. Oder wer auch immer.

Meine Meinung mag reaktionär sein oder neo-nazistisch oder was auch immer: Es gibt Männer und es gibt Frauen. Das sind die biologischen Geschlechter. Und dann gibt es noch Menschen, die sich als etwas Anderes sehen und bezeichnen.

Was aber längst nicht heißt, dass plötzlich neue Geschlechter entstanden sind.

Und jetzt hasst mich, ihr Gutmenschen.

Gender is a spectrum? WTF?

Ich gebe auf

Der Kampf gegen die idiotische „Gendersprache“ ist wohl verloren. Irgendwann müssen wir das einsehen. „Wir“, nicht „man“. Oder ist das Wörtchen „man“ doch noch nicht verpönt; haben die grünen Volkserzieher es übersehen?

So oder so: Von den Grünen angezettelt, von den Journalisten verbreitet, ist das Gendern jetzt wohl zum traurigen deutschen Kulturgut geworden. Quo vadis, Feminismus? Quo vadis, Deutschland?

Aber ich verspreche, dass ich meine Leser künftig mit meinem Genöle darüber nicht mehr nerven werde. Oder zumindest nicht mehr so viel. Ich versuche, hauptsächlich darüber zu lachen. Gute Miene zu bösem Spiel zu machen. Ich muss es nicht mögen, ich kann ja versuchen, wegzuhören, oder wegzulesen, zumal mein Leben ja hauptsächlich in Englisch stattfindet. Hier darf man ja noch reden, wie es die Sprache überliefert hat, und muss sich nicht von grünen Journalisten erziehen lassen.

In meinen Posts und Büchern jedenfalls, wird es keine links-grün-feministische Gendersprache geben. Nicht, solange ich noch tippen kann. Und ich bin sicher, dass ich damit meine treuen Fans nicht verschrecken werde. Egal wie oft ZDF-Moderatoren beim Reden Schluckauf bekommen. Immerhin ein kleiner Trost. Aber irgendwann muss man einen Krieg auch als verloren akzeptieren. (Ja, Krieg, das ist es: Die Sternchen-Minderheit gegen den Rest der Deutschen. Aber mit den Journalisten an ihrer Seite, überrennen die Genderterroristen jede Mehrheit.)

Okay, genug damit. Krieg beendet, weiterziehen. Als Flüchtling (Flüchtlingin?), sozusagen. Aber über ultrafeministische Dummköpfe (Dummköpfinnen?) werde ich mich auch weiterhin amüsieren.

Und mal so nebenbei: Wer das Gendern nicht gut findet, wählt deswegen noch lange keine AfD (zumal ich in Deutschland ohnehin nicht wählen darf.) Er ist deswegen auch kein Rassist oder Antifeminist, kein Abtreibungsgegner, kein Klimawandel-Leugner, er ist nicht homophob oder gar Trump-Fan. Er findet lediglich, dass das Gendern falsch, lächerlich, völlig überzogen, sprachterroristisch und sexistisch ist.

Und wählt vermutlich nie mehr die Grünen.

Kameltreiberei

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) braucht den Druck des Internationalen Olympischen Komitees und der Öffentlichkeit, um einen Sportdirektor nach Hause zu schicken, der offenbar seine Anfeuerungsrufe aus hundert Jahre alten Kinderbüchern bezieht. Kann das wirklich wahr sein? 2021? Ernsthaft?

Sicher kann man einen kleinen Ausrutscher nach einer ehrlichen Entschuldigung verzeihen und muss nicht bei jeder Kleinigkeit die Menschen verdammen. Leider sind rassistische Beschimpfungen mitnichten entschuldbare Ausrutscher. Wer Sportlerkollegen als „Kameltreiber“ bezeichnet, nur weil sie auf dem falschen Kontinent geboren wurden, offenbart schlichtweg tiefsitzenden Rassismus – gerade auch weil die Aussage im „Eifer des Gefechts“ getroffen wurde. Gerade dann zeigt sich, wie die Menschen wirklich empfinden. Und dass der DOSB nicht mit sofortiger Suspendierung reagiert hat, zeigt eine ähnliche Haltung in den dortigen Führungsriegen. (Und von einer gewissen Dummheit: Eine sofortige Entfernung des Sportdirektors hätte das Thema viel schneller erledigt, jetzt bleibt der Makel deutlich länger in den Gedächtnissen Deutschlands und der Welt.)

Nein, rassistische Beschimpfungen sind keine Kavaliersdelikte!

Was mich zum Thema „Querdenken“ bringt. Sich von Rechtsradikalen instrumentalisieren zu lassen, zeigt eine ähnlich verwerfliche Geisteshaltung, wie die des Sportdirektors. Ganz abgesehen davon, dass solche Menschen, im Angesicht einer weltweiten tödlichen Pandemie, eine unfassbare Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Leben und der Gesundheit ihrer Mitmenschen offenbaren. Außerdem zeigen sie ein gehöriges Maß an Dummheit und Ignoranz: Wenn der Automechaniker, der Bäcker, der Anwalt und der Arzt besser wissen wollen, wie studierte und erfahrene Experten ihre Arbeit zu machen haben, dann hört bei mir das Verständnis auf.
Die Menschen, mit denen ich aufgewachsen bin, haben Jahrzehnte studiert und gearbeitet, damit sie heute in der Lage sind, auf ihren Fachgebieten Außerordentliches zu leisten. Aber nicht dafür, dass sie sich schließlich von Fischhändlern und Köchen sagen lassen müssen, wie sie ihre Arbeit zu tun haben. Oder lässt sich etwa ein Klempner von einem Akademiker sagen, wie er Leitungen zu reparieren hat?
Es wäre zu hoffen gewesen, dass egoistisch-populistisches Gedankengut in Deutschland keinen Nährboden mehr findet. Und von den Verschwörungsspinnern, die es auch in Deutschland gibt, will ich gar nicht erst anfangen.

Und – HALLO! – ich habe keine Lust mehr auf Partyverbote, Quarantänen und Lockdowns! Bringt endlich die verdammte Impfpflicht – in welcher Form auch immer! Ich soll, nur wegen in der Bevölkerung grassierender Dummheit, auf mein gewohntes Leben verzichten? Warum geht denn dafür kaum einer auf die Straße? (Weder in Deutschland noch in den Staaten, ich gebe es zu.)

Und da gerade von „auf die Straße gehen“ die Rede ist: Warum lässt sich die große Mehrheit der Deutschen von außer Rand und Band geratenen Feministinnen neue Sprech- und Schreibweisen aufzwingen? Warum müssen wir Schluckaufsprache und heuchlerische Sternchen in den Medien ertragen, während die wahren Probleme weiterhin ignoriert werden?

Ja, es gibt noch eine Menge mehr Probleme. Klimaschutz vor allem. Flüchtlinge, denen geholfen werden muss. Rentensicherung. Grassierender Rechtsradikalismus, aufflammender Antisemitismus und vieles mehr.

Würden die Querdenker ihre schiefen Gedanken Richtung CO2-Reduzierung ausrichten, „Konservative“, statt AfD zu wählen, lieber Flüchtlinge willkommen heißen, damit sie die deutschen Renten sichern und grüne Klimaaktivisten sich endlich auf ihre alten Leitthemen konzentrieren, statt feministischen Extremismus zu verbreiten, würde Deutschland in der Welt sehr schnell ein besseres Bild abgeben.

Mit Antisemitismus und Kameltreiberei funktioniert das allerdings nicht.

Schluss mit Partyverboten: Impfpflicht jetzt!

Fortsetzungen

Häufig werde ich gefragt, ob es von diesem oder jenem Buch eine Fortsetzung geben wird.

Das hier ist zur Zeit angedacht:

  • J. – Die ersten 20 Stunden und J. – Forever: Eine Fortsetzung der Romanreihe ist geplant, jedoch nur mittelfristig
  • Anna von England: Keine Fortsetzung, jedoch eine Art Seiten(kurz)geschichte ohne Anna, die auch fast fertig ist
  • Irren ist lesbisch: Bislang nichts geplant
  • Bella und die Frau im Himmel: Eine Fortsetzung formt sich gerade in meinem Kopf
  • She Doesn’t Do Girlfriend: Die deutsche Übersetzung ist in Arbeit, aber keine Fortsetzung dey Romans
  • Kurzgeschichten: Mindestens eine weitere ist fast fertig

J. – Forever: Die wahre Hollywood-Story

Ein teils autobiografischer Roman. Er handelt von Liebe, Verzweiflung, einem Sklavenmarkt, Prostitution und Gewalt. Und von verschiedenen Frauen, die auf unterschiedlichste Weise miteinander verbunden sind.

AB 18 JAHRE!