Raus aufs Meer

Boot heißt früh raus? Gähn.

Wir haben im elend langen Oslofjord übernachtet. Wie lange ist meine letzte Nacht auf dem Boot her? Ich glaube, daran könnte ich mich gewöhnen. Aber diese Yacht ist immer noch langweilig.

Mazikeen merkt natürlich auch, dass ich nicht besonders begeistert bin. Ein überdachtes Wheelhouse auf einer modernen Yacht? Irgendwie passt das nicht. Zwar ist das im Nordmeer eine tolle Sache – aber immer nur hinter Scheiben? Ich weiß ja nicht…

Erstaunlicherweise redet Maze ständig davon, was sie alles umbauen würde, „wenn das Boot mal uns gehört“. Warum kauft sie dann nicht gleich etwas Schickes, Altes, wenn sie doch sowieso alles ändern will?

Wie auch immer… Heute geht es raus aufs Meer. Wird auch Zeit. Ich will wenigstens Wind, Wellen, Salzwasser und treibendes Plastik. Den Ozean genießen solange es noch geht.

Es ist übrigens absolut irre, was hier für ein Verkehr ist. Selbst hier im Fjord. Ich weiß schon: Draußen in der Nordsee dürfen wir Schlange fahren, dort geht es nämlich zu wie in London in der Rush-hour.

Kaffee, ich brauche Kaffee. Und dann ran an die Arbeit.

Heute raus aufs Meer

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